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Gottfried Mayerhofer

Rhema 14.05.2022- In den Hauptstädten der Erde herrscht die grösste Finsternis

2. Predigt von Jesus

In den Hauptstädten der Erde herrscht die grösste Finsternis…

Matthäus 11-2-6 und 27-30 – Offenbart durch Gottfried Mayerhofer

Da aber Johannes im Gefängnis die Werke Christi hörte, sandte er seiner Jünger zwei und ließ ihm sagen: “Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir eines andern warten?” Jesus antwortete und sprach zu ihnen: “Gehet hin und saget Johannes wieder, was ihr sehet und höret: Die Blinden sehen und die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein und die Tauben hören, die Toten stehen auf und den Armen wird das Evangelium gepredigt; und selig ist, der sich nicht an mir ärgert!” – Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn, und wem es der Sohn will offenbaren. Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken! Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

1. Als in jener Zeit Johannes im Gefängnis saß, schickte er einige seiner Jünger zu Mir, und ließ Mich fragen, ob Ich derjenige sei, welcher als der verheißene Messias kommen solle, um die Völker von ihrem materiellen Druck zu befreien und sie zur geistigen Würde zu erheben, deretwegen die Menschen eigentlich geschaffen wurden, – oder ob er auf einen andern warten solle.

2. Diese Frage, ob Ich eigentlich derjenige sei, von dem die Propheten weissagten, ist auch jetzt wieder in den Gemütern, die nicht recht im klaren mit sich selbst sind, aufgetaucht. Sie haben wohl eine leise Ahnung von einem künftigen geistigen Zustand, der die alten herkömmlichen Religionsgewohnheiten zum Teil vernichten wird und zum Teil auf ihr rechtes Maß zurückführen soll.

3. Deswegen schicken auch sie ihre Jünger und lassen fragen: “Bist Du derjenige, der da kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?”

4. Diese Jünger oder Anhänger der eigentlichen, wahren Religionslehre sind noch befangen von den ihnen von Jugend an eingeprägten Religionsgrundsätzen, die nicht immer Meine Lehre ins rechte Licht stellten und, vermischt mit Gebräuchen, den Gläubigen stets zum Schwanken brachten.

5. Diese Jünger oder Männer, welche sich an die Spitze der Religions- und Glaubensbewegungen gestellt haben, sind noch nicht frei von Vorurteilen. Sie fragen in ihrem Innern bei Mir an: ‘Handeln wir so recht oder nicht?’ Und Ich, der Ich jetzt durch Meine Knechte die Lehre, wie Ich sie einst gab, wiedergegeben habe, und noch fortwährend erläutere, sage ihnen: Seht Meine Taten; seht Meine Kinder, wie sie die Gottes und Menschenliebe auffassen; seht, welche Willenskraft in einzelnen Wunder wirkt, nicht wie einst durch Meine eigene Hand, aber doch so, daß sie in vielen Fällen eure Gelehrten und Doktoren zuschanden machen werden.

6. Auch damals sagte Ich: “Ihr seid wie die Kinder! Ihr habt gepfiffen, und eure Gespielen wollten nicht tanzen; ihr habt geklagt, und sie wollten nicht weinen!” Und jetzt sage Ich wieder: ,Ihr Unmündigen glaubt und hofft, die Menschen werden euren Führern folgen, und ihr werdet das Gegenteil sehen! Ihr Menschen nebst euren Führern werdet klagen und doch niemandem Tränen entlocken oder Mitleid erwecken können!`

7. Ja, wie einst, so ist es auch jetzt und wird es stets sein: Dem Himmelreich muß Gewalt angetan werden! Es muß mit Gewalt der alte Adam verdrängt und mit festem Willen der neue angezogen werden, sonst ist alles Reformierenwollen umsonst. Mittelwege einschlagen und teilweise Meine Lehre, teilweise Gebräuche veralteter Institutionen gebrauchen wollen, geht nicht an. Ich bin ein Geist, und wer Mich anbeten will, muß Mich im Geist und in der Wahrheit anbeten. Mit Wahrheit anbeten heißt: mit unerschütterlichem Vertrauen – mit Gewalt! Und wer mit Gewalt den Himmel ergreift, dessen Eigentum wird er auch sein.

8. Die Menschen von damals und die Menschen von heute hatten und haben eine irrige Idee von Johannes, Meinem Vorgänger, und von Mir selbst. Johannes glaubten sie zu finden, wie sie selbst waren, nach ihren weltlichen Begriffen. Mich stellten sie sich ebenfalls vor als einen die weltlichen Verhältnisse Verbessernden. Jedem Vorgänger und ernsten Kämpfer für Meine Lehre wird es ergehen wie dem Johannes; er wird ebensowenig begriffen werden wie Ich, der Ich schon in dieser Meiner Lehre mehrere Jahre hindurch unter euch weile, mittelbar und unmittelbar Mich euch kundgebend durch Meine Schreiber und Knechte.

9. Überall möchten die Menschen, wenn sie auch von Meiner Lehre etwas wissen oder neuerdings erfahren, dieselbe dem Leben so anpassen, daß es keiner Aufopferung, keiner Verleugnung bedarf, um Meine Jünger, Meine Kinder zu werden.

10. Was Ich einst über die Stadt Judas sagte, gilt auch heute noch für die großen Hauptstädte eurer Erde. Dort, wo die größte Aufklärung walten sollte, herrscht die größte Finsternis, und in jenen Städten, wo Ich Mich den Menschen direkt kundgebe, dort nimmt man am wenigsten Notiz von Mir, wie einst in Kana, wo Ich das erste öffentliche Wunder wirkte.

11. Ihr seht, daß ein Jahrtausend verflossen ist, aber die Menschen stets die nämlichen geblieben sind.

12. Einst sagte Ich: “Mich, den Sohn, kennt nur der Vater, und den Vater kennt allein der Sohn.” Und auch jetzt muß Ich leider ebenfalls sagen: “Mich, die mit Weisheit tätige Liebe, kennt nur allein die Gottesliebe im höchsten Sinn.”

13. Die Menschen möchten Mich finden, doch verstehen sie nicht zu suchen. Noch sind Führer und Geführte befangen, noch hängt ihnen, wie einst Moses, eine dreifache Decke über den Augen, und wenn Ich sie auch lüften möchte, wenn Ich auch rufe: “Kommet her, ihr alle, die ihr beladen seid, auf daß Ich euch erquicke!”, so verstehen sie diesen Ruf nicht. Sie kennen des Hirten Stimme noch nicht, sie sind verirrte Schafe, die erst nach langem Herumtappen im Finstern zum Licht der Liebe, der Wahrheit und des freien Bewußtseins gelangen werden.

14. Auch jetzt wird es so sein, wie Ich einst sagte: “Den Hochmütigen wird vorenthalten werden, was den Unmündigen, mit dem Herzen Suchenden geoffenbart wird!”

15. Alle Reformer, die sich jetzt an die Spitze der Gläubigen gestellt haben, welche ein besseres geistiges Los ahnen, werden so manches von ihren Lieblingsansichten fahren lassen müssen wie ihre Nachfolger. Sie werden noch manches Bittere durchzumachen haben, bis sie Mein Wort von damals begreifen, welches heißt: “Mein Joch ist sanft, und Meine Bürde ist leicht!” Lernt von Mir die Demut, die Sanftmut und die Nächstenliebe oder in religiöser Hinsicht die Toleranz, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele und auch fähig werden, anderen diese Ruhe zu geben, die ihnen jetzt noch mangelt.

16. So wie dort vor Meinen Lehrjahren sich alle diese Ereignisse zutrugen und Johannes als Vorläufer in der Wüste predigte, so ist es auch jetzt, ehe Mein wirkliches Darniederkommen erfolgt. Meine direkte Kundgebung an einzelne ist wieder Mein Vorläufer.

17. Der geistige Wind bläst. Er kommt von Meinen Himmeln, um eure mit allerlei schlechten Dünsten geschwängerte geistige Luft zu reinigen. Dieser geistige Wind ist der Erwecker, Läuterer und Träger einer neuen Ära, damit die Menschheit ihrem geistigen Ziele nähergebracht werde und endlich begreife, was Religion im geistigen Sinne bedeutet, was es heißt: Mich im Geist und in der Wahrheit anbeten.

18. Noch immer klammern sich die Menschen an Zeremonien und Gebräuche, – ein Zeichen, daß sie selbst noch sehr materiell sind, nur Materielles wünschen und verstehen.

19. Wenn die Menschen erst geistig gebildet sein werden, wenn sie erkennen werden, daß Ich als Geist kein materielles Mittel brauche, um von ihnen verstanden zu werden, wenn sie einsehen werden, was eigentlich Geist und geistige Bildung heißt, dann werden sie begreifen, wie weit sie vom rechten Weg abgekommen sind. Sie nötigten Mich zu dem Ausruf, daß nur Ich als Sohn den Vater kenne und Er Mich. Dabei lehrte Ich einst körperlich auf Erden, wie diese Erkenntnis auch euch Menschen, die ihr doch alle einen Funken Meines göttlichen Ichs in eurem Herzen tragt, welcher euch stets zur Vereinigung mit Mir antreibt, gegeben werden könne.

20. Alle diese nun folgenden Erklärungen der im christlichen Kirchenjahr festgesetzten Sonntagsevangelien werden euch zeigen, wie die geistige Bildung der Menschheit stufenartig nach und nach vor sich geht. Die Erklärungen werden euch zeigen, wie ihr selbst, schon längst in diesem geistigen Strom mit fortgerissen, dem Weg der Aufklärung entgegengeht, um das zu werden, wozu Ich euch geschaffen, erzogen und bestimmt habe.

21. Wacht auf, Meine Kinder! Verschließt eure Ohren nicht den Worten des Predigers in der Wüste, den Diktaten, die Ich euch in solcher Fülle schicke! Wacht auf, und höret die himmlischen Harmonien, die von oben herabgesandt werden, um euch zu beweisen, daß ihr – geistigen Ursprungs – ein anderes Ziel und eine andere Aufgabe habt, als nur im Weltlichen zu leben!

22. Es bläst der geistige Wind und durchzieht alle Herzen; und wenn auch Tausende sein Tönen nicht verstehen, so seid doch ihr nicht taub, die ihr seine Bewegung und seinen Zweck deuten könnt! Wacht auf, werft das Weltliche weit hinter euch! Ihr seid Geister, Bewohner einer andern, größeren, unendlichen, ewigen Welt! Vergeßt nicht, daß dieses Erdenleben, das so flüchtig an euch vorübereilt, ein Probe, – ein Prüfungsleben ist! Der größere, ja größte Teil harrt euer dort, wo ewig keine Sonne mehr untergeht, wo die Nacht verbannt ist und nur Licht, gleichbedeutend mit Liebe, als Erreger das ganze himmlische Gebiet durchdringt.

23. Laßt euch raten, jene Worte des Evangeliums, die Ich einst vor mehr als tausend Jahren ausgesprochen habe, in ihrem höchsten, geistigen Sinne zu deuten und zu fassen! Sie enthalten Meine ganze Vaterliebe zu Meinen Kindern.

24. Schon damals wollte Ich dem Judenvolk beweisen, welche Liebe ein Schöpfer als Vater haben kann und auch haben muß; allein sie verstanden Mich nicht. Und jetzt – leider muß Ich es bekennen -, jetzt verstehen Mich die Menschen im ganzen noch weniger.

25. Einst rief Ich ihnen zu: “Mein Joch ist sanft”, – und heute sage Ich es wieder: “Wie kann denn ein Joch der Liebe anders sein als sanft, wie die Last leichter, als wenn Liebe sie tragen hilft?”

26. Begreift es wohl! Laßt die Welt, sie kann euch nur auf Augenblicke ergötzen, nie aber auf die Länge befriedigen; denn mit dem Besitz eines weltlichen Gutes hört die Hoffnung auf, es zu erlangen! Nicht aber so im Geistigen!

27. Mein Reich ist unendlich. Der geistige Besitz hat keine Grenzen und keine Schranken; daher ist das ewige Fortschreiten möglich. Mit jeder Stufe ist ein größerer Genuß, mit jeder Stufe größere Kraft und größere Fähigkeit zu erreichen.

28. Während im Weltlichen immer erst Verhältnisse und Umstände zusammentreffen müssen, um ein Erwünschtes zu erreichen, bietet der geistige Fortschritt immer Gelegenheit, vorwärtszugehen. Während im Weltlichen das meiste von andern abhängt, ist im Geistigen euer Inneres die größte Fundgrube, wo alle Schätze einer unendlichen, geistigen Welt verborgen liegen. Es ist euer Inneres, worin Ich Mich als Vater, als Sohn und als höchster Geist kundgeben kann, von welcher Kundgebung euer Friede und eure Ruhe abhängt, und wodurch ihr sodann alle Mißhelligkeiten des Lebens nicht als Strafen, sondern nur als weise und nötige Prüfungen ansehen lernt und den Satz erst ganz begreifen werdet: “Kommet her zu Mir, die ihr beladen seid!” Die Liebe, die ewige, unendliche Liebe eines himmlischen Vaters hat euch diese Last zwar aufgeladen, – aber Er hilft sie euch auch tragen.

29. Die Leiden und Mißgeschicke des menschlichen Lebens sind dann keine Plagen, sondern nur Segnungen eines Vaters, der Seine Kinder nicht zu weltlichen Herren, sondern zu geistigen Vorkämpfern Seiner Liebelehre hier und einst in jenem Reich ohne Ende machen möchte.

30. Dies nehmt alles wohl zu Herzen! Das Endresultat wird euch gewiß beweisen, was am Ende des Evangeliums (Matthäus 11, 30) steht: “Denn Mein Joch ist sanft, und Meine Last ist leicht.” Amen.

Text & Audio… https://jesus-comes.com/index.php/2015/12/26/2-predigt-von-jesus-die-anfrage-von-johannes-2nd-sermon-of-jesus-inquiry-of-john/

Video https://www.youtube.com/watch?v=rrvND-QJhsk

Video Englisch https://www.youtube.com/watch?v=tBhF9ydc6dY

Video Playliste Predigten des Herrn… https://www.youtube.com/playlist?list=PL73-eEs6JmCuBI2WDNieCqT60IHYI10za

Predigten des Herrn… https://jesus-comes.com/index.php/category/deutsch/predigten-von-jesus/

Lebensgeheimnisse… https://jesus-comes.com/index.php/category/secrets-of-life-lebens-geheimnisse/

Schöpfungsgeheimnisse… https://jesus-comes.com/wp-content/uploads/2015/06/Schoepfungsgeheimnisse-von-Jesus-offenbart-durch-Gottfried-Mayerhofer.pdf

Video Playlist with The Lord’s Sermons… https://www.youtube.com/playlist?list=PL73-eEs6JmCvGPt31Y9XvQeVprMrzXVgY

The Lord’s Sermons… https://jesus-comes.com/index.php/category/english/53-sermons-of-jesus/

Secrets of Life… https://jesus-comes.com/index.php/category/secrets-of-life-lebens-geheimnisse/

Rhema 17.04.2022 – Die Zeichen der Zukunft – Jesus erkl. Lukas 21-25-26 durch Gottfried Mayerhofer

Die Zeichen der ZukunftPredigten des Herrn – 1. Predigt – Lukas 21:25-26
Die Zeichen der Zukunft

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
zum 1. Advent (23.11.1871)

Lukas 21:25-26…
“Und es werden Zeichen geschehen an Sonne, Mond und Sternen; und auf Erden wird den Leuten bange sein, und sie werden zagen, und das Meer und die Wasserwogen werden brausen, und die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Warten der Dinge, die auf Erden kommen sollen; denn auch der Himmel Kräfte werden sich bewegen.”

1. Dieses ist der erste Evangelientext, mit welchem gewöhnlich das Kirchenjahr seinen Anfang nimmt. Er wird alle Jahre den Gläubigen in der Kirche vorgelesen, alle Jahre erklärt – so oder so -, wie es dem Prediger gerade zu seinem Zweck paßt. Wenn auch mancher von Zeichen und Wundern spricht, so wissen doch wenige von ihnen, worin diese Zeichen bestehen und auf welche Art sie die künftige Zeit verkünden werden. Die meisten Prediger nehmen ihre Erklärungen für den Text aus dem politischen Staatenleben und wollen so Geistiges durch Weltliches erläutern. Das ist ein ebenso eitler Versuch, als wollte man die geistige Welt durch die materielle erklären, während das Umgekehrte geschehen sollte, sind doch die weltlichen Ereignisse eine Folge von geistigen Umwälzungen.

2. Seht, Meine Kinder, als Ich in jener Zeit von den Zeichen sprach und den Juden die Zerstörung ihres Tempels voraussagte, glaubten wenige von ihnen Meiner Aussage, weil sie Mich nicht kannten. Jetzt, da Ich euch das nämliche zurufe, gibt es ebenso viele Zweifler und Ungläubige, die die Zeichen von woandersher erwarten, als von wo sie wirklich kommen werden.

3. In jener Zeit sagte Ich den Untergang des Tempels von Jerusalem und das Aufhören des jüdischen Stammes als selbständiges Volk voraus. Ich sagte ihnen voraus, daß die Art und Weise, wie sie ihre Religionsgesetze beachten, gerade das Entgegengesetzte von dem sei, was Moses und die Propheten ihnen geben wollten, und daß dieser Art der Anschauung und werktätigen Ausübung ein Ende gemacht werden müßte, eben durch die eigentliche Auslegung, wegen der Ich gekommen bin und auch Mein Leben für diese Lehre gelassen habe.

4. Sie wollten sich nicht von dem längst als Glauben oder Religion Angewöhnten trennen. Für sie galt der Tempel zu Jerusalem als Repräsentant des geistigen Religionsgebäudes. Da es aber in diesem Tempel so heillos zuging, und die Religion so gepredigt und ausgeübt wurde, wie es den Interessen der Priester und Pharisäer angemessen war, mußte, sollte die Menschheit nicht im Sumpfwasser ihrer schlechtesten Leidenschaften verfaulen, dieser materielle Tempel fallen. Erst auf seinen Ruinen konnte ein anderer, geistiger, ewig dauernder Tempel erbaut werden, zu dem Ich während Meines Erdenlebens den Grundstein gelegt habe.

5. Schon von damals an, sowie nach Meinem Heimgang bis zu Meiner nächsten Wiederkunft fehlte und fehlt es nicht an Zeichen der Mahnung zur Umkehr; allein immer schien es nicht an der Zeit, den jetzigen Tempel – nämlich Rom und seine Wirtschaft – zu zerstören. Wenn auch vielen Menschen in besseren Augenblicken ein Lichtstrahl der Zukunft das Herz erleuchtete, – in Rom blieb es finster, und statt heller wurde es immer finsterer. (1871)

6. Was einst in Jerusalem geschah, wo die bewaffnete Macht der Römer lange Zeit die Religion der Juden und ihre Gebräuche achtete und sie gewähren ließ, das geschah auch bis auf den heutigen Tag, wo die Machthaber mit dem Schwert in der Hand dem Unfug in Rom, wenngleich sie ihn kannten, nicht steuern wollten, sondern ihn zu ihrem eigenen Interesse ausbeuteten. Allein, wie einst die Juden durch ihren Übermut und ihre Empörungssucht den Fall des Tempels und den Ruin ihrer eigenen Existenz herbeiführten, so wird auch jetzt das Gebäude des “Unfehlbaren” auf Petri Stuhl in Rom durch Übermut und Blindheit seiner eigenen Mithelfer fallen und wieder wie einst Meiner Lehre Platz machen müssen.

7. Was bei Meiner ersten Darniederkunft als Mensch geschah, wird sich wieder ereignen. Es werden Zeichen geschehen. Wohl denen, die sie verstehen und sie zu ihrem eigenen und dem Besten der Mitmenschen benutzen werden!

8. Das Vorausgesagte wird, im geistigen Sinn, mit ebendiesen Symptomen beginnen – und hat eigentlich schon längst seinen Anfang genommen -, wie einst während Meines irdischen Erdenwandels. Kriege und Empörungen, Verfolgungen Meiner Anhänger, ängstliches Bangen der Dinge wegen, die da kommen würden, Krankheiten aller Art, waren die Vorboten in jenen Zeiten; und auch jetzt werden sie nicht fehlen. Nicht aber, daß Ich sie schickte, sondern dieses Schicksal bereiten sich die Menschen nur selbst durch ihr Nichtverstehen Meiner göttlichen Worte, die stets die gleichen bleiben werden. Auch jetzt weht der Wind der geistigen Freiheit und durchdringt alle menschlichen Herzen. Die schon längst mit Füßen getretenen Menschenrechte wollen sich Geltung verschaffen, wollen geachtet und nicht, wie schon seit mehr als tausend Jahren, nur von einer Sekte oder Kaste – nämlich der stärkeren – mit Füßen getreten sein.

9. Man sagt auch: ,Der Wurm krümmt sich, wenn er getreten wird!` Nun, die geistlichen und weltlichen Machthaber haben den Wurm lange genug getreten, wollten sich denselben ganz untertänig und botmäßig machen und die menschliche Würde erst bei sich anfangen lassen. Zuviel schadet! Und so ist, nachdem sie den Bogen zu sehr gespannt haben, das Reißen nahe. Sie fühlen es wohl; daher ihre Angst, ihre Suche nach Mitteln, selbem zu steuern. Aber umsonst! Wie einst zu Jerusalem, so graben sich diese Machthaber selbst die Grube, in welche sie eigentlich andere hineinwerfen wollten.

10. Damals riet Ich Meinen wenigen Anhängern, mäßig zu sein, ihre Seelen und Körper rein zu halten und nicht zu schlechten Handlungen zu mißbrauchen, damit sie gereinigt vor dem Menschensohne stehen können, wenn Er kommen wird.

11. Und jetzt gilt derselbe Mahnruf: Wachet und betet, daß ihr nicht in Versuchung fallet! Haltet euch rein, stärkt euch mit dem Glauben an Meine Liebe und an Meine göttliche Fürsorge, die, wenn sie auch das Schrecklichste zuläßt, doch nie die strafen wird, welche Meiner Lehre mit kindlichem Gemüt angehangen und mit gläubigem Eifer danach tätig waren.

12. Die Zeichen der Zeit werden dann spurlos an euch vorübergehen, wenn ihr euern Körper auf wenige leibliche Bedürfnisse habt beschränken lernen, aber desto mehr auf das Aufbauen eures geistigen Seelenmenschen bedacht seid. Sodann werdet ihr wie einst in jenen Zeiten Meine Anhänger ein Halleluja ertönen lassen, auch über rauchenden Trümmern weltlichen Glanzes und über Schlachtfeldern, wo zwar die Materie erlegen, jedoch der Geist frei geworden ist, zum Zeichen Meiner Größe, Meiner Liebe und Erbarmung. Amen.

Text & Audio… https://jesus-comes.com/index.php/2015/12/26/1-predigt-von-jesus-die-zeichen-der-zukunft-1st-sermon-of-jesus-the-signs-of-the-future/

Video https://www.youtube.com/watch?v=xJ2CzCN474U

Video Englisch https://www.youtube.com/watch?v=jg5W9cgNV7Q

Video Playliste Predigten des Herrn… https://www.youtube.com/playlist?list=PL73-eEs6JmCuBI2WDNieCqT60IHYI10za

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Schöpfungsgeheimnisse… https://jesus-comes.com/wp-content/uploads/2015/06/Schoepfungsgeheimnisse-von-Jesus-offenbart-durch-Gottfried-Mayerhofer.pdf

Video Playlist with The Lord’s Sermons… https://www.youtube.com/playlist?list=PL73-eEs6JmCvGPt31Y9XvQeVprMrzXVgY

The Lord’s Sermons… https://jesus-comes.com/index.php/category/english/53-sermons-of-jesus/

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Rhema 13.04.2022 – Der Herr warnt vor weltlicher Einstellung – Jesus erläutert Matthäus 6-24-34

Matthäus 6-24-3440. Predigt von Jesus… Warnung Jesu vor weltlicher Einstellung

20. April 1872

Matthäus 6:24-34
“Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn die Speise und der Leib mehr denn die Kleidung? Sehet die Vögel unter dem Himmel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget? Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie derselben eines. So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr euch tun, o ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: ,Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?` Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr des alles bedürft. Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum sorget nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.”

01. Diese Verse geben Verhaltungsmaßregeln für das Leben Meiner Jünger. Wörtlich genommen haben sie einen ganz speziellen Charakter, indem sie, dem Leben Meiner Jünger angepaßt, ihnen Vertrauen für die Zukunft, wenn Ich nicht mehr unter ihnen wandeln würde, einflößen sollten.

02. Das ganze sechste Kapitel enthält Maßregeln für das künftige Berufsleben, welchem Meine Jünger entgegengingen. Es waren die letzten väterlichen Ermahnungen, die Ich ihnen gab, damit sie Meine Worte in ihrem geistigen Sinn und nicht buchstäblich auffassen lernten, was oft geschah; denn sie mußten erst selbst darüber im klaren sein, ehe sie andere belehren und auf den Weg der wahren Erkenntnis führen konnten.

03. So enthält dieses Kapitel ausführliche Auseinandersetzungen über die Art und Weise, wie man Almosen geben, wie man beten und die kirchlichen Gebräuche geistig und zum Nutzen der Seele ausüben soll. Ferner ist darin der eigentliche Wert der zeitlichen, materiellen und der ewigen, geistigen Güter gezeigt und die Art, wie man die Lebenssorgen mit dem Vertrauen auf Mich verbinden kann. Letzteres war ein wichtiger Punkt, da Meine Jünger nach Meinem Hingang zwischen Geist und Welt oder – wie es dort geschrieben steht – zwischen Gott und Mammon zu wählen hatten.

04. Meine Jünger verließen alles, was sie an die Welt band, und folgten Mir, die weltlichen Güter und Bande den geistigen Gütern opfernd. Es war also wohlverständlich, daß, nachdem Ich ihnen so oft Meinen Hingang vorausgesagt hatte, in ihnen der Gedanke auftauchte: “Was wird aus uns werden? Es ist wahr, in Seiner Nähe hatten wir für nichts zu sorgen; aber wenn Er nicht mehr unter uns wandelt, – was dann?”

05. Auf diese sich oft einschleichenden Gedanken mußte Ich ihnen antworten, um ihre aufgeregten Gemüter nicht allein während Meines Erdenwandels, sondern auch für spätere Zeiten zu beruhigen, damit auch die Sorge um Nahrung und Kleidung nicht so schwer auf ihnen laste, wodurch ihre geistige Mission bedeutend gelitten hätte. Deswegen die väterlichen Worte, deswegen der Hinweis auf die Lilien des Feldes und darauf, daß der liebende Vater im Himmel nichts vergißt, was Er erschaffen hat, und Er aus diesem Grund auch sie, die Auserwählten für die höchsten Zwecke, nicht im Stich lassen werde!

06. Alle diese Worte, zu Meinen Jüngern gesprochen, hatten für sie in den Verhältnissen, in welchen sie lebten, eine wörtliche Bedeutung, sind aber für euch und alle künftigen Geschlechter geistig zu deuten; denn ihr lebt in anderen Verhältnissen und habt nicht nötig, euch von allem zu entledigen, um Mir geistig auf dem bezeichneten Weg zu folgen.

07. Wenn Ich in jenen Zeiten sagte: “Man kann nicht zwei Herren dienen!”, so wollte Ich damit sagen, daß man unmöglich zwei verschiedene Dinge mit dem gleichen Grade der Liebe umfassen kann. ,Entweder Gott oder dem Mammon dienen` will soviel sagen als: entweder das eine oder das andere als höchstes Ziel vor Augen haben; denn ,dienen` bedeutet: sich mit ganzer Seele dem hingeben, das man vor allem andern liebt.

08. In solchem Sinne gilt dieses Wort auch für euch und das lebende und kommende Menschengeschlecht. Wer ganz der Welt und ihren Genüssen lebt, nur nach Befriedigung derselben strebt und alle Mittel aufbietet, das zu erlangen, was ihm als Höchstes erscheint – d.h. das zeitliche Wohl -, der kann natürlich von Gott und geistigen Gütern nur einen mittelmäßigen Begriff haben, und diesen Begriff wird er stets den andern Begriffen unterordnen, weil nur weltliches Wohl und nicht Geitsiges sein höchstes Ziei, sein einziger Wunsch ist. In dieser Hinsicht ist das Wort wahr: “Man kann nicht Gott und dem Mammon dienen!”

09. Aber den Mammon, die weltlichen Güter zu geistigen Zwecken benützen und demselben keinen größeren Wert beilegen, als er wirklich hat, ihn zum eigenen und zum Besten seiner Nebenmenschen verwenden, zumal wenn Ich einzelne mit besonderen Glücksgütern beschenkt habe, das ist eine andere Sache!

10. Auch gab es Reiche, Begüterte und Hochgestellte, welche dennoch nur Mir anhingen und die Welt so betrachteten, wie Ich es wünschte. Die ihnen anvertrauten Güter waren daher nur Mittel zum Zweck, aber nicht ausschließlich das einzige Endziel all ihres Strebens.

11. Daher ist für diesen Satz: “Man kann nicht zwei Herren dienen!” das rechte Verständnis äußerst notwendig.

12. Auch die übrigen Trostworte, die Ich Meinen Jüngern gab, sind nicht im wörtlichen Sinn zu nehmen; denn bei den jetzigen Lebensverhältnissen ist es sogar Pflicht eines jeden, für die irdischen Bedürfnisse zu sorgen. Nur soll diese Sorge nicht so weit gehen, daß sie einen Menschen hindert, sein geistiges Ziel zu verfolgen und seinem Nebenmenschen Gutes zu tun!

13. Wahr ist es wohl: ,Die Vögel säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen, und der Vater im Himmel sorgt für sie`; allein die Tiere sind unmündig, und ihre Erhaltung bewirkt der Instinkt, durch den die Hungrigen zur Nahrung, die Durstigen zur Quelle geführt werden. Die meisten Tiere haben auch nur für sich allein oder für ihre kleine Familie zu sorgen, und für letztere nur auf kurze Zeit.

14. Nicht so ist es mit dem Menschen. Er ist frei. Nicht die Stimme der Natur, nicht der Instinkt, sondern sein Geist treibt ihn, mittels des Verstandes seine Lage derart zu verbessern, daß er nicht von Sorgen für seinen körperlichen Organismus gestört werde, an seinem geistigen Ich zu arbeiten. Er muß also für sein künftiges Leben, für sich und seine Familie sorgen, weil diese einer längeren Fürsorge bedarf als die der Tiere.

15. Der Hauptzweck seines Lebens muß allerdings das Reich Gottes und seine höhere, geistige Bestimmung sein, die nach diesem kurzen Prüfungsleben im Jenseits ewig fort gilt. Es ist also seine Pflicht, die ihm anvertrauten Geschenke – die Talente und Glücksgüter – so zu verwerten, daß er dabei nie sein geistiges Kleid für jene lange Lebensdauer einbüßt.

16. Es heißt wohl in diesen Worten: “Sorget nicht für den morgigen Tag; denn jeder Tag hat seine eigene Plage!”; aber dieses Wort war für Meine Jünger in anderem Sinn gesprochen, als es für euch jetzt gedeutet werden muß. Es will – wie auch alle vorhergehenden Verse nur soviel sagen, daß der Mensch seine Sorgen nicht zu weit ausdehnen und nicht in die Räder des Schicksals oder in die göttliche Führung des einzelnen eingreifen soll, weil hier sein Bereich aufhört.

17. Ihr Menschen sollt euren Sorgen und Anstrengungen nur so weit Raum geben, als sie durch Meine Lehre, durch Mein Wort gutgeheißen werden und einen Erfolg versprechen. Dann sind sie gerecht, aber auch nicht zu groß; denn stets werdet ihr den kleineren, Ich aber den größeren Teil eurer Wünsche zu erfüllen haben. Wenn ihr dabei noch bedenkt, daß eure Einsicht als endliche Wesen stets beschränkt, die Meinige als die des allmächtigen Herrn und Schöpfers aber unbeschränkt ist, so müßt ihr auch einsehen, daß das durch Flehen sehnlichst Erwünschte nicht immer erfüllt werden kann, sondern daß Ich dasselbe oft verweigern muß, weil Ich weitblickender bin, als ihr es seid.

18. Ihr seht aus der Deutung dieser Verse, wieviel Mißverständnis durch einseitige Auffassung dieser in jener Zeit ganz anders gemeinten Worte herbeigeführt werden kann. Damals waren sie dem künftigen Lebensberuf und der sozialen Stellung Meiner Jünger angepaßt; heutzutage sind sie zwar ebenfalls wahr – denn nur Wahrheit konnte ja aus Meinem Munde kommen -, jedoch muß mehr ihr geistiger Sinn der Leitstern eures Tuns und Lassens sein. Die Meinen ersten Jüngern gegebenen Trostworte müssen Meinen jetzigen, vielleicht letzten Jüngern, in ganz anderer Bedeutung erscheinen.

19. Wahr bleibt alles, was Ich sprach; aber der geistige Standpunkt eines jeden einzelnen motiviert das Verständnis der Wahrheit. Wenn sie stets den eigenen Verhältnissen angepaßt und auf Mich bezogen wird, so kann sie die Resultate bringen, die Ich einst beabsichtigte, und die Ich jetzt bei der geistigen Erklärung derselben wieder bezwecken will. Ich wiederhole hier, daß das rechte Verständnis Meiner Worte – die, weil von Mir herrührend, von ewiger Dauer und ewiger Schönheit sein müssen – euch Dinge offenbart, welche ihr oft in einzelnen Augenblicken ahnt, aber deren Schleier ihr nie gänzlich zu entfernen vermöget.

20. Befleißigt euch also, das geistige Verständnis zu erlangen, damit das in euch einstrahlende Licht in seiner ganzen Stärke eure Seelen erleuchten, erwärmen, beleben und mit Meinem Geist verbinden kann! Dann ist der Augenblick gekommen, wo die Decke der materiellen Schöpfung für euer Auge nicht mehr existiert, wo sie dem geistigen Auge gewichen ist und euch überall nur Geistiges und Mich als Herrn des Geistigen, als ewig liebenden Vater erkennen läßt.

21. Dort blüht euch der Friede und die Ruhe, als Endziel aller gerechten und eitlen Sorgen; dort ist die Vergeltung für alles bitter Erlebte, die Belohnung für alles gerecht Verdiente; dort sind die letzten Bausteine der materiellen Welt zu den ersten der geistigen umgewandelt, auf denen der ganze, große Bau einer nie endenden Geisterwelt ruht. Den materiellen Dingen wird ihr geistiger Platz und den geistigen Wesen ihr zur weiteren Läuterung nötiger Weg angewiesen, damit sie – von Stufe zu Stufe, von Welten zu Welten, von Sonnen zu Sonnen emporsteigend, stets mehr Fähigkeiten empfangen, stets mehr Seligkeiten genießen und als Endziel aller Mühen endlich die Stufe erreichen, wo der Vater, als der eine Hirte, von Seinen Kindern, als der einen Herde, umringt wird, deren Sammlung im körperlichen Leben angefangen und im geistig-höchsten geendet hat.

22. Das ist euer Ziel, und das ist der Zweck all Meiner Kundgebungen an euch! Ich tue, wie ihr seht und wohl ahnen könnt, Mein möglichstes. Es liegt nur an euch, Meine vielen Worte so aufzufassen, wie Ich, der Ich Geist bin, sie nur gemeint haben kann.

23. Befleißigt euch, deren Verständnis zu gewinnen, und das Endresultat wird euch beweisen, daß nur auf diesem Weg ein Vater seine Kinder zu solch einem Ziel führen konnte! Amen.

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Rhema 02.04.2022 – Der Kampf muss entglimmen und nur den Beharrlichen ist der Sieg beschieden

Jesus als guter Hirte21. Predigt von Jesus… Jesus als guter Hirte
(09.03.1872)

Johannes 10:1-16…
«Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder. Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe. Dem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus.

Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm, denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.” Diesen Spruch sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was es war, das er zu ihnen sagte.

Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorchet. Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und ausgehen und Weide finden.

Ein Dieb kommt nicht, denn daß er stehle, würge und umbringe. Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht, und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht.

Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen, wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören und wird eine Herde und ein Hirte werden.»

So spricht der Herr:

1. Dieses Kapitel handelt von dem wahren Führer zum Lichte der Wahrheit und von den falschen Führern, die vorgeben, nur durch sie ginge der Weg zum Licht, während sie selbst die ausgeprägteste Finsternis sind. Denn was dort ‘Diebe und Mörder’ bezeichnet, ist in geistiger Bedeutung das Streben, der Seele des Menschen das ihr gehörige Geistige entweder zu entwenden oder gar zu vernichten.

2. Was im Evangelium besagt ist mit der ‘Tür’, die nur Ich allein sei, bedeutet den einzigen, rechtmäßigen Weg zur wahren Erkenntnis und will soviel heißen wie: Nur jene Menschen, welche durch die Welt und ihr Treiben den geistigen Instinkt nicht verloren haben, oder welche sich ihn nicht haben nehmen lassen oder, wenn er ihnen einst genommen wurde, ihn wiederfanden, – nur jene Menschen wissen Meine Stimme und Meine Lehre von der falschen Propheten Stimme und von der unrechten Lehre zu unterscheiden, und nur jene werden Meinem Ruf folgen, weil sie Meine Stimme erkennen und sie von den anderen verführerischen zu unterscheiden wissen.

3. Gerade jetzt seid ihr in dieser geistigen Bewegung, wo – bildlich gesagt – in Mein Wohnhaus Diebe und Mörder zu allen Fenstern und möglichen Öffnungen einsteigen, um sich des Schatzes zu bemächtigen, welcher in ihm verborgen ist. Gerade jetzt seht ihr in den aufgeregten Gemütern die religiöse Bewegung, wie sie die Herzen ergreift, erweckt, sie hin und herzieht, und wie es vor lauter Anpreisungen schwer zu erkennen ist, wo eigentlich die wahre Tür und der wahre Hirte ist. Denn je mehr der Instinkt die gläubigen Herzen zu Mir führt, desto mehr wehren sich die andern, welche nur allein ihren Vorteil im Auge haben, damit nicht Ich, sondern sie den Sieg davontragen möchten.

4. Dieses Drängen, Verleumden und Hassen wird sich stets steigern. Je mehr Mein Einfluß wächst, desto mehr steigert sich der Widerstand. Meine Kinder werden dadurch auf die härtesten Proben gestellt, in denen ihr Ausharren geprüft und ihr Glaube und Vertrauen am meisten angegriffen werden. Meine Lehre ist nur eine, und das ist die Liebe, während die Lehren der anderen vielseitig sind und gerade statt Liebe – Haß, statt Demut – Stolz, statt Duldung – Unduldsamkeit gepredigt wird, die jene Führer selbst ausüben. Und so wird es sich wiederholen, was ihr im 8. Kapitel des Gr. Ev. Johannes lesen könnt, daß die Juden Mich verfolgten, Mich steinigen, d.h. töten wollten. Auch jetzt wird Ähnliches geschehen. Es werden Steine auf Mich und Meine Lehre geschleudert werden, die falschen Ausleger Meiner Lehre werden Meine Lehre dem Satan zuschreiben und die ihrige als direkt vom Himmel herkommend ausposaunen. Es werden sich die Gemüter erhitzen statt erwärmen. Man wird die Ideen aus den Köpfen in die Fäuste treiben, und da, wo Friede und Liebe gepredigt werden sollte, wird der Fanatismus seine blutige Fackel schwingen und Opfer über Opfer seiner für recht gehaltenen Lehre bringen.

5. So muß sich Mein Wort aus jenen Zeiten erfüllen, wo Ich sagte: “Ich bringe euch nicht den Frieden, sondern das Schwert!” Wie in der ganzen Schöpfung durch Reibung Licht und Wärme entstehen und durch diese beiden Faktoren das Weltall besteht und erhalten wird, so muß auch geistige Reibung den Läuterungsprozeß vollführen, damit Licht der Wahrheit und Wärme der Liebe sich entwickeln.

6. Gerade das Streben der ‘Diebe und Mörder’ wird den Sieg Meiner Lehre und Meine Zwecke beschleunigen. Durch ihr zu leidenschaftliches Auftreten regen sie die Gemüter zum Nachdenken, zum Vergleichen an. Und wem gleich anfangs viele dem Ruf folgten, so werden sie auf die ihnen als falsch hingestellte Lehre aufmerksam gemacht, werden ihr mehr Aufmerksamkeit schenken, als sie ohne diesen Gegendruck getan hätten. Sie werden dann an dieser verpönten Lehre das nicht finden, was ihnen vorgemalt wurde, daß es darin enthalten sei, und das Endresultat wird sein, daß viele von ihnen den rechten Führer und die rechte Türe finden werden, nur deswegen, weil jene Führer und Leiter sie von dem Suchen abbringen wollten. So werden gerade die Bemühungen Meiner Gegner Mir am besten in die Hand arbeiten und am Ende das erreichen, was sie verhindern wollten, die Vereinigung Meiner Kinder mit Mir, die Vereinigung Meiner Schafe mit ihrem einzigen Hirten. Sie werden sich wie Mietlinge bei großen Gefahren zurückziehen, während Ich Meinen wahren Kindern allen Schutz angedeihen lassen werde, an welchem Schutz auch Meine Nachfolger den eigentlichen Herrn, den wahren Hirten und den mächtigen Beschützer der Seinen erkennen werden.

7. So wird es kommen. Und eben deswegen erschreckt und verzweifelt nicht, wenn gerade da, wo ihr im Glauben und Vertrauen Mir sehr nahe zu sein glaubt, und wo ihr glaubt, es werde eure Zahl sich mehren, eure größten Widersacher die stärksten und mächtigsten Hindernisse auftürmen werden, um diese Gefahr für sich selbst abzuwenden!

8. Beeifert euch aber auch nicht in dem Suchen von Gleichgesinnten oder im Bekehrenwollen! Es ist nicht so leicht, wie ihr es oft glaubt, andere auf den Weg der reinen Liebelehre zu führen. Meine Lehre fordert Entsagung von dem, was dem Menschen in der Welt am angenehmsten scheint, Meine Lehre ist ja nicht von und nicht für diese, sondern für Meine große Geisterwelt.

9. Um also alles seit langer Zeit Angewöhnte, Geglaubte und Bequeme fahrenzulassen und den stets stärker wachsenden Streit mit sich und der Welt zu beginnen, dazu gehört eine große Liebe, eine große Aufopferungsfähigkeit. Schon in Meiner Lehrzeit habt ihr ein Beispiel gesehen, als Ich einem, der Mir nachfolgen wollte, die Aufopferung aller Güter, die er hatte, anriet, und er traurig von hinnen ging. So wird es euch oft begegnen, sobald ihr einen vermeintlichen Anhänger an eure als wahr und einzig geglaubte Lehre zur Tat anspornen wollt, er sich von euch entfernen und vielleicht sogar statt Freund euer größter Gegner werden wird.

10. Seht, das ist die Folge, wenn Menschen noch unreif zur Auffassung Meiner Lehre sind! Daher wartet, bis die Hungrigen selbst zu euch kommen! Denen gebt Brot, aber auch das nur nach Maßgabe ihres Verständnisses, weil es sonst – wie jede materielle Nahrung – nicht verdaut wird und statt zu nützen, nur schaden muß!

11. Meine Stimme zu hören und Meiner Lehre zu folgen, ist anderen nicht so leicht beizubringen. Selbst ihr, die ihr schon so lange von Mir geführt und genährt werdet, wie schwach, wie kurzsichtig benehmt ihr euch manchmal, als hättet ihr nie ein Wort von Mir direkt bekommen! Wie oft wollt ihr in eurem törichten Wahne das Weltliche mit dem Geistigen verbinden, weil das Befolgen des letzteren allein euch zu viel Mühe kostet oder zu viel Entsagung von euch fordert! Wenn ihr so verfahrt, was wollt ihr von andern erwarten, die, kaum an der Tür angelangt, noch nicht den Mut haben, vorwärts zu gehen, die Schwelle zu überschreiten und alles zurückzulassen, was ihnen früher so wichtig schien!? Daher seid vorsichtig bei der Wahl eurer Freunde!

12. Bekümmert euch nicht um die Widersacher! Je mehr die Zeit fortschreitet und Meine Schafe sich mehren werden, desto weniger kann diese Meine Lehre unbekannt bleiben, desto größer wird aber auch der Widerstand gegen sie und ihre Anhänger werden. Der Kampf muß entglimmen! Nur den Beharrlichen ist der Sieg beschieden, und diese werden Meine Kinder sein, weil sie Meiner Stimme und Meiner Lehre nicht nur glauben, sondern weil sie auch wissen, daß diese allein zum Ziel führt und nur Ich die Tür und der einzige Weg bin, um in das unendliche Reich des Geistes zu gelangen und dort nicht mit Leiden, sondern mit Seligkeiten für die ausgestandenen Kämpfe belohnt zu werden.

13. So entwickelt sich der Lebensprozeß. Es muß das Geistige von der Materie befreit, das Seelische des Menschen vom Weltlichen getrennt werden und sowohl des Menschen eigentliche, geistige Bestimmung erreicht, als auch Mein einstiges Erdenwandeln mit seinen Leiden und Kämpfen seine Erfüllung finden.

14. Es soll die Welt nur einen Hirten mit seinen Schafen beherbergen; zwei Herren kann man nicht dienen. Wer der Materie huldigt, muß zur Materie herabsinken; wer aber dem Geistigen zustrebt, wird das Schwere lassen. Die Materie ist zu dicht, sie läßt kein Licht hindurch. Nur Geistiges ist fähig zur Aufnahme Meines Liebelichtes aus den Himmeln, und nur dieses Licht entwickelt Lebenswärme, entwickelt den in die menschliche Seele gelegten göttlichen Funken und führt ihn zu seinem Urquell, zu Mir zurück.

15. Das sollte der Zweck Meiner Lehre, Meiner Darniederkunft in früheren Zeiten und Meines Wiederkommens in baldiger Zukunft sein.

16. Je näher Meine Wiederkunft heranrückt, desto mehr werden Licht und Finsternis sich bekämpfen. Allein, wie an jedem Morgen die aufgehende Sonne die finstere Nacht besiegt, wird auch Mein aufgehendes Liebelicht die Diebe und Mörder verscheuchen, welche nicht bei Tag, sondern nur nächtlicherweise ihr Handwerk treiben. Diese werden weichen müssen, sich bekehren oder in ewige Finsternis zurücksinken, bis in ihrem Gemüte selbst, und zwar im freien Streben, das Dämmerlicht nach und nach anbricht.

17. Die Welt wird sich, wie schon früher, Meinen Plänen, Meinen Absichten widersetzen wollen; aber gerade ihr Widerstand wird Meinen Endzweck beschleunigen, und am Ende werden doch Meine Kinder und Ich das Feld behaupten.

18. Beharrung führt zum Ziel! Und der Name ‘Mein Kind’ muß mit Entsagungen und Aufopferungen errungen werden; denn der Preis ist des Kampfes wert. Daher seid alle bereit, nicht von Mir zu lassen! Laßt die Welt und die Menschen gehen, bekümmert euch nicht um die Ereignisse und die politischen Verwicklungen! Bedenkt, es sind Millionen von Menschen, welche zu der rechten Türe des Lichts geführt werden sollen, und um das zu erreichen, müssen auch ebensoviel verschiedene Ereignisse und Umstände einwirken, die auf verschiedenen Graden der Intelligenz stehenden Individuen zu einem gemeinsamen Ziel zu führen, – eine Arbeit, von der ihr keinen Begriff haben könnt, und die nur Gott angemessen ist, welcher auch da, wie überall, durch das Kleinste die größten Wirkungen zu erreichen imstande ist.

19. Soviel zum besseren Verständnisse dieses Evangeliums des Johannes, damit ihr in dieser Zeit Meine einstige Lehrzeit erst recht begreifen lernt und erkennt, wie schon vor mehr als tausend Jahren die ganze spätere Entwicklungsgeschichte der Menschheit in Meinen Lebens und Wandeljahren auf eurer finsteren Erde vorausgezeichnet und -bestimmt war.

20. Deswegen blieb auch die Bibel erhalten, damit sie euch den größten und stärksten Beweis geben soll, wie dort schon alles aufgezeichnet ward, was in späteren Zeiträumen sich stufenweise entwickeln mußte, was aber nur dem Wiedergeborenen, dem mit geistigen Augen Sehenden, deutlich wie in einem Zukunftsspiegel vorleuchtet.

21. So möget ihr getrost den Blick zu Mir richten und eingedenk sein des Spruches: “Wer Mich nicht verläßt, den verlasse auch Ich nicht!”

22. Bleibet bei Mir, und ihr werdet stets mehr und mehr die Stimme des Hirten vernehmen und infolgedessen auch stets mehr und mehr durch Wort und Beispiel beitragen können, anderen Blinden diesen einzigen Weg des Heils zu zeigen, damit am Ende nur ein Hirt und eine Herde sei! Amen.

Text & Audio… https://jesus-comes.com/index.php/2016/02/12/21-predigt-von-jesus-jesus-als-guter-hirte-21st-sermon-of-jesus-the-good-shepherd/

Video https://www.youtube.com/watch?v=tOW1up6PofE

Video Englisch https://www.youtube.com/watch?v=1qXfsve8AFg

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Rhema 22.03.2022 – Heilung durch Mein Wort & Licht… Jesus erläutert Lukas 18-35-43

Heilung eines Blinden12. Predigt von Jesus… Heilung durch Mein Wort & Licht
(21.01.1872)

Die Heilung eines Blinden (Lukas18:35-43):
Es geschah aber, da er nahe zu Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte. Da er aber hörte das Volk, das hindurchging, forschte er, was das wäre. Da verkündigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge vorüber. Und er rief und sprach: “Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich mein!” Die aber vornean gingen, bedräueten ihn, er solle schweigen. Er aber schrie viel mehr: “Du Sohn Davids, erbarme dich mein!” Jesus aber stund stille und hieß ihn zu sich führen. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten fragte er ihn und sprach: “Was willst du, daß ich dir tun soll?” Er sprach: “Herr, daß ich sehen möge!” Und Jesus sprach zu ihm: “Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen.” Und alsobald ward er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das solches sah, lobte Gott.

01. Hier habt ihr ein Beispiel, in dem der feste Glaube eines Blinden an Meine Allmacht ihm das Licht seiner Augen wiedergegeben hat.

02. Wie viele Blinde gibt es jetzt auf eurer Erde, die alle das Licht sehr nötig hätten, und doch sind unter ihnen nur wenige, die den Drang haben, ihr Augenlicht wiederzuerhalten!

03. Die meisten sind mit ihrer geistigen Blindheit zufrieden und haben sich an sie so gewöhnt wie ein Blindgeborener, der, weil ihm der Gesichtssinn von Geburt aus mangelt, seine übrigen Sinne, besonders den Tastsinn, so verfeinert und vervollkommnet hat, daß letzterer den ersteren beinahe ganz ersetzt. Sie sind mit ihrer Lage zufrieden, weil sie keine bessere kennen. Sie bedauern den Mangel des Augenlichts nicht, weil sie keinen Begriff von dem haben, was eigentlich Licht und seine Wirkung ist.

04. Wie diese Blindgeborenen materiell in dieser Weise fortleben, so leben Tausende von Menschen geistig fort. Durch Erziehung und Umstände wurde ihnen nie etwas von geistigem Licht, von höheren Stufen der Auffassung selbst des Materiellen gesagt. Für sie bestehen nur die Begriffe des Materiellen. Sie glauben, alles sei Materie, und die Materie sei die eigentliche Welt, aus Materie werde alles ausgeboren, und zur Materie kehre alles wieder zurück.

05. Zu diesen Stockblinden gehören auch jene Gelehrten und Naturforscher, die sich selbst um den letzten Funken geistigen Lichts durch die verkehrte Richtung ihres Studiums gebracht haben. Die ersteren sind blind und wissen nicht warum, – die letzteren wollen blind sein, weil das Licht, wenn es über sie hereinbräche, nicht mit ihrer Denk und Lebensweise zusammenpassen würde.

06. Außer diesen mit ihrer Blindheit Zufriedenen gibt es noch eine andere Art Blinde, die den Wunsch hegen, sehend zu werden. Das sind diejenigen, welche wie die blinden Bettler am Lebensweg sitzen und die Vorübergehenden, wenn sie ihrer durch das Geräusch gewahr werden, um geistige Nahrung bitten, damit ihre Blindheit entweder erträglich oder gar geheilt werde.

07. Solche Blinde sind jene Menschen, die in ihrem Lebenswandel auf manches gestoßen sind, was sie zum Nachdenken veranlaßte, worüber sie gerne Licht und Bescheid haben möchten, aber sich selbst nicht von der Finsternis befreien können. Es sind dies jene Menschen, die den religiösen Zeremonien huldigen, in sie mehr Wert hineinlegen, als sie wirklich haben. In einzelnen Fällen fühlen sie sehr wohl, daß über diesem Kultus doch noch etwas Höheres, Geistiges ist, das ihnen den eigentlichen Trost in den Fällen geben könnte, wo sie die menschliche Weisheit im Stich läßt.

08. Diese Menschen sitzen am großen Lebensweg der Geister, welche alle im Fortschreiten begriffen sind. Sie sind es, die als Bettler um geistige Almosen bitten, damit auch sie an der Erdenscholle, auf die sie ihr Schicksal gestellt hat, nicht ewig haften bleiben, sondern damit auch sie den geistigen Flug antreten können, welcher anderen zuteil wurde, die sie an sich vorüberrauschen fühlen. Manche gehen diese große Heerstraße des geistigen Fortschritts; aber nicht alle fühlen sich berufen und gedrungen, den Anflehenden zu helfen. Wie auch nicht alle einem Bettler Almosen darreichen, sondern nur die, die den Begriff der Nächstenliebe näher verstanden haben. So wird diesen geistigen Bettlern nur spärlich der Lebensunterhalt gewährt, weil niemand – sei es aus Mangel an Kraft, sei es aus Mangel an Kenntnis – den Bittenden geben kann, was sie eigentlich verlangen, d.h. die geistige Sehe, welche nur wenige der Vorübergehenden ganz besitzen.

09. Damit aber eben diesen nach göttlicher Speise Hungernden, sich nach dem Wahrheitslichte Sehnenden, ihre Bitte erfüllt werde, und damit denjenigen das Gesicht wiedergegeben werde, die, schon längst Meiner harrend, mit unerschütterlichem Vertrauen abwarten wollten, bis Ich selbst als der große Lichtbringer ihnen das in ganzer Fülle geben würde, was andere nur teilweise ihnen hätten darreichen können, – so habe Ich Mich selbst auf den Weg gemacht.

10. Wie der Bettler bei Jericho von weitem Meine Stimme erkannte und Mich flehend anrief: “Du Sohn Davids, erbarme dich meiner!”, ebenso rufen Mich in ihrem Seelendrange manche an, und zwar im vollsten Vertrauen, daß Ich ihr Flehen erhören werde. Diesen kann Ich dann Mein ganzes Gnadenlicht geben; denn ,ihr Glaube hat ihnen geholfen. Sie waren fest überzeugt, daß Ich derjenige bin, welcher ihnen geistiges Licht bringen und den rechten Weg zur Erlangung der Seligkeit zeigen kann. diese mache Ich sehend und lege ihnen die Worte ins Herz: “Sei sehend, dein Glaube hat dir geholfen!”

11. Solche Blinde wart ihr alle, Meine Kinder, die Ich aus vielen herausfand, weil ihr Mich aus innerem Drang und Bedürfnis schon längst gesucht und in euch gefühlt habt, daß das angelernte Glaubenswissen der christlichen Religion nicht ausreicht, für alle Fälle des menschlichen Lebens stets den rechten Trost zu geben.

12. Ich ließ Euch so manche bittere Arzneien kosten, um euch desto eher von den verkehrten und falschen Ansichten zu heilen, welche die Welt in euch hineingelegt hat. Euch erzog Ich durch Verwicklung von Umständen zu den Vorkämpfern Meiner Lehre, wie sie jetzt bald auf dem ganzen Erdenrund als einzige anerkannt werden soll, damit ihr nicht allein durch Worte, sondern auch durch Taten das beweisen sollt, was die Worte aussagen.

13. Einzelnen von euch gab Ich die Fähigkeit, Meine Stimme direkt in ihrem Innern zu vernehmen, damit Meine eigentliche Lehre, wie Ich sie für das ganze Universum als ewig bleibend aufgestellt habe nicht wieder verfälscht und anders ausgelegt werde, als Ich sie während Meines Erdenwandels Meinen Jüngern gegeben habe.

14. Damals und für die nachfolgenden Generationen, mußte Ich Mein Wort oft in Gleichnisse und mystische Aussprüche hüllen; denn Ich wußte, was die nachfolgenden Generationen mit diesem Worte machen würden. Ich wußte, wie viele Umwälzungen Mein Wort im sozialen Leben hervorrufen und wie viele Verfolgungen und unschuldige Opfer es Meine Anhänger kosten würde. Damit die Feinde, trotz allen Eifers, den Kern Meiner Lehre zu vernichten, und bis auf den heutigen Tag, nur an seiner Schale nagen, redete Ich in Gleichnissen.

15. Jetzt, wo die Menschheit reif geworden ist, und statt nur einzelnes aus dem jetzigen Religionsgebäude auszuschalten, geneigt ist, das ganze Gebäude nebst seinen Bewohnern über den Haufen zu werfen, ist der Zeitpunkt gekommen, wo klarer Wein, im allgemeinen nicht mehr schädlich und für die Mehrzahl nur stärkend wirken kann. Jetzt sind die Blinden am großen Wege zu Meinem Geisterreich fähig, das Licht zu empfangen, das schon längst auf sie ,in Fülle herabströmt. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo das große Gebäude der Pfaffenwirtschaft – wie einst die Mauern Jerichos – durch die Posaunenstöße Meiner göttlichen Lehre umgestoßen wird, damit den hinter diesen Mauern harrenden Blinden die freie Aussicht über das Tal des Jordans gegeben werde, in dessen Wellen Ich Mich einst taufen ließ, und wo die Stimme aus den Himmeln erscholl: “Dies ist Mein Sohn, an dem Ich Mein Wohlgefallen habe!”

16. So sollt auch ihr jetzt durch Mein Wort und Mein Licht aus der ewigen Quelle des unversiegbaren Stromes Meiner Gnade getauft und sehend werden, damit auch Ich ausrufen kann: Ihr seid Meine Kinder, an denen Ich Wohlgefallen habe! Ihr seid diejenigen, die getauft mit Meinem Geist und begabt mit geistiger Sehe, den am Wege des Lebens euch ansprechenden Blinden das Licht zu verleihen habt, welches Ich euch in so großer Fülle und schon seit so langer Zeit gegeben habe.

17. Bereitet euch vor, würdige Schüler des Zimmermannssohnes, des Lehrers und Versöhners am Kreuz und des Gottes und Vaters zu sein, der weit über alle Räumlichkeiten hinaus mit großen, helleuchtenden Buchstaben Seine zwei Liebesgesetze in die ganze Schöpfung eingeprägt hat!

18. Bereitet euch vor, Licht zu verbreiten, wo Blinde euch um dasselbe anflehen, damit auch sie der Gnade teilhaftig werden mögen, damit sie durch direkte Mitteilung auf dem kürzesten Weg erfahren, was andere oft erst sehr spät, nach langen Mühen und Drangsalen erkannt haben, daß Ich – der Herr und Schöpfer alles Daseienden – auch der Vater bin, der dem Flehenden nie etwas verweigert, wenn es zu seinem Besten ist, und der gerne dem Blinden die Augen erschließt, damit er seinen Vater in der Einfachheit des Jesus und in der Herrlichkeit des Schöpfers erkenne und würdige! Amen.

Text & Audio… https://jesus-comes.com/index.php/2016/02/09/12-predigt-von-jesus-die-heilung-eines-blinden-12th-sermon-of-jesus-the-healing-of-a-blind-man/

Video https://www.youtube.com/watch?v=dnTG8zcOONY

Video Englisch https://www.youtube.com/watch?v=JrOhZckiOz8

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Lebensgeheimnisse… https://jesus-comes.com/index.php/category/secrets-of-life-lebens-geheimnisse/

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