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Dritte Testament

Verblendung der Nationen & Auftrag Israels – Das Buch des wahren Lebens Unterweisung 104 – 366

Buch des wahren Lebens

Buch des wahren Lebens Unterweisung 104

So spricht der Herr:

1. Menschheit, du zeigst Mir deinen Hunger nach Frieden. Dazu sage Ich euch, dass der Mensch, der nicht liebt, keinen Frieden haben kann. Ich habe eure Bitten vernommen, in denen ihr sagt: „Friede auf Erden den Menschen guten Willens.“ Doch ihr habt nicht begriffen, dass der gute Wille nur aus der Hinwendung zum Guten und zur Gerechtigkeit entstehen kann, welche Früchte der Liebe sind.

2. Wenn einmal Liebe unter den Menschen herrscht, werdet ihr überall die Gegenwart Meines Friedens fühlen. Denn die Harmonie mit den Naturreichen und eurer ganzen Umwelt, die ihr zerstört habt, wird zurückkehren, und dieses Glück wird wie die Botschaft sein, die euch die Engel brachten, als sie euch sagten: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen guten Willens.“

3. Vieles ist es, das ihr mittels der Wissenschaft erforscht habt, und dennoch habt ihr nicht das so enge Verhältnis zwischen dem Menschen und dem Geistigen, zwischen der menschlichen Kreatur und ihrem Schöpfer zu entdecken vermocht.

4. Wie kann das Leben eines Wesens normal sein, das sich von dem Pfade entfernt, den ihm das Gesetz des Schöpfers vorzeichnet? Seht, wie sehr sich der Mensch bei dem Versuche angestrengt hat, Wege zu entdecken, die abseits von den Pfaden sind, die Meine Gesetze der Liebe und Gerechtigkeit weisen.

5. Eure Welt ist voller Künstlichkeit und Falschheit, und dies ist darauf zurückzuführen, dass ihr euch schon seit langem von dem vom Vater Vorgesehenen abgewandt habt.

6. Überaus gross ist die Prüfung, der Ich den Geist unterworfen habe, wann immer Ich ihn mit der Mission, beharrlich in Meinem Gesetze zu verbleiben, zum Leben auf die Erde gesandt habe. Darum habe Ich euch jedes Mal gesucht, wenn ihr euch verirrt habt, habe euren Ungehorsam und eure Verirrungen vergeben und euch neue Gelegenheiten geboten. Es war Mein Wille, dass ihr durch die Schwere eurer Prüfungen die Kraft und die Fähigkeiten ahnt, die Ich in euren Geist gelegt habe, ebenso wie die Belohnung, die den treuen und in Meinen Geboten verbleibenden Kindern verheissen ist.

7. Seid euch immer bewusst, dass wenn die Belohnung, die Ich euch verspreche, gross ist, auch eure Verdienste sich der Verheissung würdig erweisen müssen.

8. Ich pflanzte den Baum der Wissenschaft und werde ihn nicht fällen, weil seine Früchte zum Leben gehören. Doch die menschliche Ungeduld, Neugier und Ehrgeiz haben seine Äste verkrümmt.

9. In Meiner Göttlichen Liebe zu den menschlichen Geschöpfen erlaube Ich ihnen, Meine Werke zu erforschen und von allem Geschaffenen Gebrauch zu machen, damit sie niemals Grund hätten, zu behaupten, dass Gott ungerecht ist, weil Er Seinen Kindern Seine Weisheit verbirgt. Ich gestaltete euch und gab euch die Gabe der Willensfreiheit und habe sie respektiert, obwohl der Mensch diese Freiheit missbraucht hat und Mich dadurch beleidigt und Mein Gesetz entweiht hat. Doch heute lasse Ich ihn die Liebkosung Meiner Vergebung fühlen und erleuchte seinen Geist mit dem Lichte Meiner Weisheit, damit eins Meiner Kinder nach dem andern zum Pfade der Wahrheit zurückkehrt.

10. Der Geist der Wahrheit, welcher Mein Licht ist, erstrahlt in den Gewissen, weil ihr in den angekündigten Zeiten lebt, in denen euch jedes Geheimnis erhellt werden wird, damit ihr das versteht, was bisher nicht richtig gedeutet wurde.

11. Die falsche Vorstellung, die sich der Mensch in den Ersten Zeiten von Meiner Gerechtigkeit gemacht hat, wird endgültig verschwinden, um der wahren Kenntnis von ihr zu weichen. Die Göttliche Gerechtigkeit wird schliesslich als das Licht verstanden werden, das der vollkommenen Liebe entspringt, die in eurem Vater existiert.

12. Jener Gott, den die Menschen für rachsüchtig, grausam, nachtragend und unnachsichtig hielten, wird aus tiefstem Herzen als ein Vater empfunden werden, welcher für die Beleidigungen durch Seine Kinder Seine Vergebung schenkt, als ein Vater, der den Sünder liebevoll überzeugt, als ein Richter, welcher, statt den zu verdammen, der schwer gefehlt hat, diesem eine neue Gelegenheit zur Rettung anbietet.

13. Wie viele Unvollkommenheiten schrieben Mir die Menschen in ihrer Unwissenheit zu, weil sie Mich für fähig hielten, Zorn zu empfinden, obwohl der Zorn allein eine menschliche Schwäche ist! Wenn die Propheten zu euch vom „heiligen Zorne des Herrn“ sprachen, so sage Ich euch jetzt, dass ihr jenen Ausdruck als Göttliche Gerechtigkeit deuten sollt.

14. Die Menschen der Ersten Zeit hätten eine andere Ausdrucksweise nicht verstanden, noch hätten die Zügellosen oder die Wüstlinge die Mahnungen der Propheten ernst genommen, wenn diese nicht in jener Form zu ihnen gesprochen hätten. Es war notwendig, dass die Inspiration Meiner Boten in Worten ausgedrückt wurde, die das Gehirn und das Herz jener Menschen mit nur geringer geistiger Entwicklung beeindrucken würden.

15. Um euch ein getreues und wahres Bild dessen zu geben, was die Liebe und die Gerechtigkeit des Vaters ist, sandte Ich euch Mein Wort, damit es durch Jesus Meine Liebe offenbare. In Christus erblicktet ihr den König der Demut und der Sanftmut, den König, welcher die demütigende und schmerzhafte Dornenkrone der Königskrone der menschlichen Eitelkeit vorzog. Als Richter saht ihr Ihn die Handlungen der Sünder auf eine andersartige Weise richten, als es die Menschen gewohnt sind. Er predigte die Vergebung, als Er euch jene Weisung gab, in der Er euch sagte: Wenn ihr von einem Mitmenschen einen Backenstreich auf eine Wange erhaltet, so bietet ihm zum Zeichen der Vergebung voll Sanftmut auch die andere dar; doch hernach bestätigte Er Seine Worte durch Werke.

16. Wie furchtbar war die Reue des Sünders, wenn er sich vom Lichte des gütigen und sanften Blickes Jesu umfangen fühlte!

17. Wie viele Wunder geschahen unter dem Einfluss der Vergebung jenes Meisters der Liebe! Der Grund dafür war, dass Seine Vergebung wahrhaftig und Sein Urteil vollkommen war, da sie der unendlichen Liebe entsprangen, die Gott zu Seinen Geschöpfen hat. Aber den Menschen musste noch viel mehr offenbart werden als das, was sie gelehrt worden waren, damit sie den Sinngehalt jener Lehrbeispiele verstehen könnten. Und so wurde der Menschheit ein neues Zeitalter und eine neue Offenbarung Meines Geistes angekündigt, und die Erfüllung jener Verheissung seht ihr in diesem Worte des Lichtes verwirklicht, welches Weisheit für euren Geist und Trost für euer Herz ist. Wer ausser Mir könnte der Geist der Wahrheit und des Trostes sein?

18. Hier bin Ich — gegenwärtig, offenkundig, für jeden geistigen Blick sichtbar, und verbreite Licht auf den Pfaden des Geistes, damit ihr alles versteht, was über die Zeiten hin offenbart worden ist.

19. Jetzt könnt ihr aus dem tiefsten Grunde des Herzens und des Geistes sprechen: „Vater, endlich habe ich Dich erblickt, endlich kenne ich Dich.“ Doch wann werdet ihr Mich wahrhaft lieben können?

20. Ich spreche zu euch in derselben Ausdrucksweise, in der Ich in der Zweiten Zeit sprach, mit der gleichen Liebe und der gleichen Weisheit, weil Ich unwandelbar bin; doch ihr als Jünger macht derzeit einen weiteren Schritt auf Meinem Wege. Ihr nährt euch von diesem Worte und seid ausser euch vor Seligkeit, da ihr Meine Gegenwart euch nahe fühlt.

21. Aus eurem Geiste steigt ein Lied der Liebe und der Danksagung zu Mir auf, weil Ich euch diese Gnade zuteil werden liess.

22. Volk, erquicke weiterhin deinen Geist, und du, Menschheit, wende dich wieder Mir zu, kehre zurück auf die rechte Bahn. Dienet einander und tut an euren Mitmenschen, was Ich an euch tue, denn so werdet ihr Mir dienen und Mich lieben.

23. Sucht Mich als Vater, als Arzt, als Meister, und Ich werde euch sehr nahe sein. Bittet Mich, und Ich werde euch geben, doch gebt euch Mühe, Mich zum Vorbild zu nehmen, selbst wenn es nur bei einer einzigen eurer Handlungen oder eurer Gedanken eines jeden Tages ist; dann werde Ich es auf Mich nehmen, das fruchtbar zu machen, was ihr in Meinem Namen tun werdet.

24. Seid euch bewusst, dass euer Leben auf Erden kurz ist und dass ihr, wenn ihr an seinem Ende anlangt, Rechenschaft geben müsst von dem, was ihr gesät habt.

25. Wenn Mein Wort zum Grunde eurer Herzen gelangt ist und ihr bereit seid, Mir nachzufolgen, sollt ihr euch in Mir vereinen, um zu kämpfen, und sollt nicht ausruhen, bis ihr seht, dass die Welt sich bekehrt hat und zum wahren Weg zurückkehrt.

26. Die Menschheit ängstigt sich und leidet, und ihr Schmerz gelangt auch zum Geiste eurer Himmlischen Mutter. Welcher Schmerz könnte das Kind quälen, der nicht von ihr empfunden würde? Doch ihre Fürsprache rettet euch, und ihre Inspiration lädt euch ein, auf dem Pfade der Vergeistigung zu wandeln.

27. Ich sandte euch rein zur Erde, und so werdet ihr zu Mir zurückkehren. Doch wie sehr werdet ihr ringen müssen, um die Reinheit zurückzugewinnen, die euch zu eigen war. Daher ist es notwendig, dass ihr wacht, dass ihr betet und meditiert, damit ihr nicht mehr in Versuchung fallt und den Berg zu ersteigen beginnt, ohne bei eurem Aufstieg noch länger zu verweilen, damit ihr zum Gipfel gelangt.

28. Betet in diesem Augenblick, damit euer Geist euren Mitmenschen eine Botschaft des Friedens bringt. „Bittet, so wird euch gegeben, suchet, so werdet ihr finden.“ Dies habe Ich euch gelehrt, und Mein Wort geht zu allen Zeiten in Erfüllung.

29. Geliebte Arbeiter, Ich habe euren Geist begnadet, damit er das Heil finden kann, und damit er seinerseits seine Geschwister von der Sünde befreien kann. Derzeit läutert ihr euch, um Meiner Gegenwart würdig zu sein. Morgen, wenn ihr wahrhaft stark seid, werdet ihr euren Mitmenschen helfen, sich von der Sünde frei zu machen. Ich liebe euren Geist, Ich liebe alle Meine Kinder, und darum bemühe Ich Mich um eure Rettung.

30. Hier bin Ich und lade euch zum Frieden ein, jenem Frieden, den auch die Menschen insgeheim ersehnen, nur dass sie bei ihrer Suche nach ihm nicht die Wege gewählt haben, die zu ihm führen. Wahrlich, Ich sage euch, das Geheimnis des Friedens liegt in der Ausübung Meiner Lehre, und gerade davon hat sich die Menschheit entfernt. Sagt Mir, ob diese Welt, welche sündigt, verletzt, tötet, entehrt und entweiht in der Lehre lebt, die Jesus lehrte, und ihr werdet erkennen, dass sie sehr fern von Meinen Unterweisungen lebt.

31. Es gibt viele Menschen, die Meine Lehre für unzeitgemäss halten; doch der Grund dafür ist, dass ihre Vermaterialisierung ihnen nicht erlaubt, den ewigen Sinngehalt Meiner Unterweisungen zu entdecken.

32. Mein Gesetz ist unwandelbar. Die Menschen mit ihren Kulturen, ihren Zivilisationen und ihren Gesetzen sind es, die vergänglich sind, wobei von alledem nur das überdauert, was der Geist mit seinen Werken der Liebe und Barmherzigkeit aufgebaut hat. Er ist es, der nach jedem „Tagewerk“, nach jeder Prüfung, wenn er den Born Göttlicher Weisheit befragt, den unbeweglichen Felsen Meines Gesetzes und das stets offene Buch erschaut, welches die Lehre des Geistes enthält.

33. Ach, wenn doch alle Menschen das aufgehende Licht dieser Epoche erblicken wollten — wie viel Hoffnung wäre in ihren Herzen! Aber sie schlafen. Sie verstehen nicht einmal das Licht zu empfangen, das ihnen täglich das königliche Gestirn sendet, jenes Licht, das wie ein Abbild des Lichtes ist, das vom Schöpfer ausstrahlt. Es liebkost euch und erweckt euch zum täglichen Daseinskampf, ohne dass die für die Schönheiten der Schöpfung unempfänglichen Menschen einige Augenblicke innehalten, um Mir zu danken. Die Himmlische Herrlichkeit könnte an ihnen vorüberziehen, ohne dass sie es wahrnähmen, denn immer erwachen sie voller Sorgen und vergessen zu beten, um in Mir geistige Kraft zu suchen. Ebenso wenig suchen sie Energien für den Körper in den Quellen der Natur. Alle laufen sie eilig umher und mühen sich ab, ohne zu wissen wozu, gehen drauflos, ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben. Gerade in diesem gefühllosen und sinnlosen Daseinskampf haben sie ihre Seelen vermaterialisiert und sie egoistisch werden lassen.

34. Wenn die Gesetze des Geistes dann vergessen sind, die das Licht des Lebens sind, vernichten sich die Menschen, töten sie sich und entreissen sich das Brot, ohne die Stimme des Gewissens zu vernehmen, ohne Rücksichten zu nehmen, ohne innezuhalten, um nachzudenken. Doch wenn sie jemand fragen würde, wie sie ihr derzeitiges Leben beurteilen, würden sie sofort antworten, dass niemals in den vergangenen Zeiten soviel Licht im menschlichen Leben erstrahlte wie jetzt, und dass ihnen die Wissenschaft niemals so viele Geheimnisse offenbarte. Aber sie müssten dies mit einer Maske des Glücklichseins vor ihrem Angesicht sagen, denn in ihren Herzen würden sie all ihr seelisches Leid und Elend verbergen.

35. Während die Menschheit erwacht und das Licht dieses Tagesanbruchs schaut, hört Meine Stimme nicht auf, zu eurem Geiste zu sprechen, und der Schmerz hört nicht auf, die Herzen zu läutern.

36. Seid gesegnet, Meine Kinder, die ihr euch im Gebet vereint habt, denn in diesem Augenblicke richten die Starken die Schwachen auf, der Mensch des Glaubens hat dem Wankenden Ermutigung gegeben, und wer mit seinem Vater zu sprechen vermag, hat jenen beten gelehrt, der dies nicht zu tun versteht. Auf diese Weise nehmen sich die Anfänger die Jünger zum Vorbild.

37. Wenn Mein Wort von den Lippen des Stimmträgers kommt, treffe Ich das Volk vorbereitet und Mich erwartend an. Dann dringt Meine Barmherzigkeit in die Herzen ein, um einem jeden nach seiner Bedürftigkeit zu geben. Ich weiss in diesen Augenblicken Meiner Kundgabe, welche von euch Mich nur im Verlangen nach Abhilfe für ein Übel suchen, und Ich entdecke jene, die trotz ihrer Hilfsbedürftigkeit ihre Nöte vergessen, weil sie vor allem Meine Jünger sein wollen. Das Göttliche Verständnis und das Wohlwollen, mit dem Ich zu jedem Herzen spreche, sind das Feuer, mit dem Ich Mein Wort in euren Geist präge, damit es unvergesslich ist. Wahrlich, Ich sage euch, wann immer Meine Lehre auf den Grund eines Herzens gelangt ist, ist sie ein Same, welcher keimt und sich mehrt.

38. Der Augenblick, an dem ihr Mein Wort zum ersten Mal vernommen oder im Herzen den Samen empfangen habt, bringt für euren Geist ein Gericht mit sich, so wie es auch dann sein wird, wenn ihr Mir die Frucht (eures Lebens) vorzuweisen habt. Zur Zeit gebe Ich euch auf Erden eine kostbare Gelegenheit, euch seelisch zu läutern, und wenn ihr dann in die ewige Heimstatt zurückkehrt, kommt ihr ruhig und frohgemut, voller Licht und Verdienste, um Meinen Frieden zu geniessen.

39. Die Welt ist ein Sühnetal, in welchem der Mensch einerseits sündigt, andererseits sich auch läutert. Wahrlich, Ich sage euch, das Jenseits ist anders als das, was ihr auf Erden kennt, denn wer mit Sünde und Unreinheit behaftet zu ihm gelangt, muss sehr grosse Leiden erdulden, die unendlich grösser sind als jene, die er als Mensch erlitt, weil — nunmehr im Geistigen weilend — das Gewissen mit grösserer Klarheit von der Seele vernommen wird, welche angesichts so grosser Reinheit vergehen oder wenigstens zur materiellen Welt, die sie verliess, zurückkehren möchte, wo man ihrer Meinung nach ihre vielfältigen Unvollkommenheiten nicht beachtete.

40. Zu alledem sage Ich euch, dass alles, was euch auf Erden umgibt, nicht weniger rein ist, als was im Geistigen Reiche existiert, und dass, wenn es für euch den Anschein hat, als ob ihr hier auf Erden weniger unrein seid als im Jenseits, dies nur eine Meinung ist, die von der geringen Klarheit herrührt, mit der ihr das Gute und das Böse beurteilt, solange ihr im materiellen Körper seid.

41. Einer der Gründe, weshalb Ich euch in dieser Zeit Meine Geistige Lehre offenbart habe, besteht darin, eurer Seele zu helfen, sich zu jenem Leben zu erheben, das sie erwartet, indem sie lernt, sich willig der Läuterung zu unterwerfen und aus dem Leid und den Prüfungen allen Nutzen und das Licht zu ziehen, das sie enthalten, und damit sie schon hier — soweit es ihr erlaubt ist — den Weg erkennt, den sie einst zurücklegen muss. Seht, welch kostbare Gelegenheit das Leben auf Erden ist, damit die Seele, wenn sie (zum Jenseits) zurückkehrt, sich nicht ihrer Werke und ihrer Vergangenheit schämen muss, damit sie auf jenem Wege nicht strauchelt noch sich verirrt, weil sie Finsternis zu sehen glaubt, wo nur Licht ist. Der Mensch dieser Zeit ist nun soweit, die geistigen Offenbarungen zu verstehen. Mein Wort ist genau im richtigen Augenblick, dem des Erwachens der Menschheit gekommen.

42. Wenn ihr auf euren Wegen Menschen beobachtet, die mit ihren Werken oder ihrer Art zu denken angesichts Meiner Offenbarungen geistige Rückständigkeit beweisen, so seid nicht bestürzt, denn ihr müsst wissen, dass niemals alle Menschen im gleichen Takt marschiert sind. Vertraut darauf, dass Ich schon jetzt für sie die Worte hinterlasse, die sie erwecken werden, sobald die Zeit dafür gekommen ist.

43. Jene Worte, die ihr derzeit nicht verstehen könnt, sind gerade die, die jene Menschen begreifen werden.

44. Heute habt ihr Mich gerufen und Mir gesagt: „Herr, Herr, komme zu uns.“ Die einen haben es mit der Bitte um Vergebung ihrer Verfehlungen getan, andere mit der Bitte um Linderung für ihre Leiden, und wieder andere, die wenigsten, um Mir für Meine Wohltaten zu danken. Sogleich bin Ich zu allen gekommen, ohne Mich mit der Beurteilung dessen aufzuhalten, zu welchem Zweck ihr Mich gerufen habt; denn für Mich ist nur von Bedeutung, dass ihr Mich gerufen habt.

45. Wenn alle nach Mir verlangen würden, so würde Ich ihnen dasselbe sagen wie euch: Ich komme nicht, eure Schandflecken zu betrachten oder eure Sünden zu richten, sondern um eure Klagen anzuhören und den Schmerz zu lindern, der euch leiden lässt.

46. Jene, die Mich eine Zeitlang vergessen haben, oder die, welche Mich schliesslich geleugnet haben, haben manchmal die Sehnsucht gespürt, Mich zu sehen und Mich zu hören, wobei sie sich innerlich gefragt haben, wo Ich bin und wie sie Mich finden könnten.

47. Es ist der Geist, der des Göttlichen bedarf, und in seinem Durst nach Licht schluchzt er traurig im Gefängnis des Fleisches. Doch gerade in jenem Augenblick vernimmt er eine gütige Stimme, die ihm sagt: „Hier bin ich.“ Ich habe euch nicht vergessen, noch habe Ich Mich von euch entfernt. Ich könnte Mich gar nicht entfernen, weil Ich in einem jeden von euch bin. Aber wenn ihr Mich finden wollt — Mein Tempel ist überall: in eurer Schlafkammer, bei der Arbeit, unterwegs, innerhalb und ausserhalb von euch, an jedem Ort, an dem ihr einen Altar der Vergeistigung errichtet, oder wo ihr durch euren Glauben eine Lampe anzündet, die den Weg eurer Nächsten erhellt.

48. Wenn ein Mensch seinen Herrn befragt hat und er in der Stille seines Herzens die Antwort zu vernehmen fähig war, hat er grössere Geheimnisse entdeckt als all jene, welche ihm die Natur mittels der Wissenschaft offenbaren könnte. Dieser Mensch hat wirklich die Quelle entdeckt, aus der alle Weisheit stammt.

49. Der Mensch, welcher — von seinem Schmerz und seiner Angst getrieben — mit seinem Herrn geistig in Verbindung zu treten vermochte und der fühlt, dass Er sich in seinem Gebet, in seinem intuitiven Wissen oder in seinen Prüfungen offenbart, hat ein Heiligtum errichtet, wo er immer, wenn er sich innerlich zubereitet, die Gegenwart seines Vaters finden kann.

50. Das Leid, das die Menschen dieser Zeit niederdrückt, führt sie Schritt für Schritt, ohne dass sie es merken, vor die Tore des inneren Heiligtums, angesichts dessen sie — unfähig weiterzugehen — fragen werden: „Herr, wo bist Du?“ Und aus dem Innern des Tempels wird die gütige Stimme des Meisters vernehmbar sein und ihnen sagen: „Ich bin hier, wo Ich immer gewohnt habe — in eurem Gewissen.“

51. Um euch in eurer Entwicklung beizustehen, ist Mein Licht auf eurem Wege; fürchtet euch deshalb nicht, euch zu verirren. Bekleidet euch mit Gehorsam und tut Meinen Willen. Auf diese Weise werdet ihr grosse Werke vollbringen können, wie es jedem Meiner Jünger zukommt.

52. Wer im Gehorsam lebt, braucht seinen Herrn um nichts zu bitten, weil er begreift, dass ihm nichts mangeln kann. Wer dagegen am Rande der Tugend wandelt, wird zum gegebenen Zeitpunkt bitten müssen, weil er fühlt, dass der Friede ihn verlässt und es ihm an Kraft gebricht. Dann wird er gewahr, dass die Güter des Geistes nicht so leicht zu erlangen sind wie die Befriedigungen der Welt.

53. Es gibt in Meinem Reiche eine immer offene Tür und einen immer gedeckten Tisch, die auf die Ankunft des müden Erdenwanderers warten. Wie sehr habe Ich gehofft, dass die Menschen diese geistigen Speisen inmitten von Frieden suchen würden. Doch wenn sie danach verlangen, wird es in tiefem Schmerze sein. Dennoch, der Tisch wird immer an seinem Platze sein, und niemandem wird das Brot verborgen bleiben.

54. Meine Barmherzigkeit wartet auf die Reue und die Erneuerung der Menschheit, um sich auf die zu ergiessen, die sich einst mit dem Schlamm der Sünde befleckten, sich jedoch hernach in der Liebe zu ihrem Herrn läuterten. Dies ist das Festmahl, zu dem ihr alle eingeladen seid und bei dem euer Vater Seinen vielgeliebten Kindern das Brot austeilen und den Wein des Lebens anbieten wird.

55. Ich warnte euch schon damals, als Ich zur Erde herniederkam, um mit den Menschen zu sprechen. Ich wollte, dass die Menschheit wachen und beten sollte, damit die Finsternis sie nicht unvorbereitet überfällt. Aber die grossen Völker der Erde wachten nicht, und der Krieg ging über sie hinweg und bestrafte ihren Hochmut und ihren Mangel an gegenseitiger Nächstenliebe. Seht die alten Nationen, wie sie von der Last ihres grossen Elends niedergedrückt sind. Wie sehr haben sie durch ihren Hochmut gelitten. Jetzt sind neue Nationen erstanden, die gleichfalls von der Sucht nach Macht und Reichtum verblendet sind, ohne dass sie sich aufgrund der Erfahrungen der ersteren davon hätten abhalten lassen, oder sie auf die Stimme der Vernunft oder des Gewissens gehört hätten. Verblendet von dem Vertrauen, das sie in ihre Kraft setzen, haben sie sich schliesslich für allmächtig gehalten, und darum jagen sie hinter einem Ziel her, das sie für richtig halten, ohne zu verstehen, dass sie dabei sind, in atemberaubendem Lauf in den Abgrund zu stürzen.

56. Wer sind jene, die inmitten des Chaos ihren Blick zum Firmament erheben in einem Bittgebet um Frieden und um Vergebung für die, die in ihrer Verblendung nicht mehr die Stimme der Gerechtigkeit ihres Gewissens erkennen oder vernehmen können? Wer ist es, wenn nicht jene, die den Frieden lieben? Sie sollen die Wächter sein, die für die ganze Menschheit „wachen“ in den Tagen der Heimsuchung, die näherrücken.

57. Ihre Gebete werden bewirken, dass jene Frieden erlangen, die in ihrem Geiste Licht benötigen. Das geistige Gebet ist eine Botschaft, die das Herz derer erreicht, für die man bittet, und es ist wie ein Mantel des Friedens über den Notleidenden, wenn mehrere Herzen sich vereint haben, um für sie zu bitten. Ich empfange von vielen Punkten der Erde dies Gebet, das jene emporsenden, die für den Frieden der Welt einstehen.

58. Seid beharrlich in eurem Gebet für den Frieden, denn auf diese Weise werdet ihr euch mit all jenen vereinen, die auf dieselbe Art beten. Haltet den Mantel des Friedens über das Kriegsgeschehen, das die Menschheit umstrickt, und in den Stunden des Kampfes breitet ihn über euren Mitmenschen aus. Erinnert ihr euch daran, dass Ich euch die Gabe des immerwährenden Friedens gegeben habe, und dass Ich euch Israel genannt habe, was „stark“ bedeutet? — Volk, verdränge nicht aus deinem Herzen die Erinnerung an das, was Ich dir offenbart habe, noch an die Reichtümer, die — wie ihr wisst — euer Geist in sich birgt. Ich prophezeite Jakob, dass sein Volk sich mehren würde wie der Sand am Meer, und dass es den Nationen den Frieden bringen würde. Betet, geliebte Jünger, und Mein Wort wird sich an euch erfüllen, denn ihr seid ein Teil Meines Volkes, dessen Bestimmung es ist, der Segen zu sein unter allen Völkern der Erde.

Mein Friede sei mit euch!

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Mein Reich ist für Jene, die reinen Herzens sind – Das Buch des wahren Lebens Unterweisung 58 – 366

Buch des wahren Lebens Unterweisung 58Buch des wahren Lebens, Lehren des Herrn

Unterweisung 58

 

So spricht der Herr:

1. Dieser mein Sohn, durch dessen Verstandesorgan Ich euch diese Botschaft übergebe, beansprucht nicht, für Jesus gehalten zu werden. Er ist einer der vielen Stimmträger, die Ich in dieser Zeit zubereitet habe, um Mein göttliches Wort zu euch gelangen zu lassen.

2. Rüstet euch zu, damit diese Stimme euer Herz erreicht und ihr euch zum wahren Leben erhebt.

3. Wahrlich, Ich sage euch, Mein Wort ist das Brot des Geistes. Wer daher von ihm isst, wird nie mehr Hunger haben.

4. Seid vor Mir wie Kinder, dann werde Ich euch wie in der Zweiten Zeit sagen: „Lasset die Kinder zu Mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich.“

5. Mein Reich ist für die, die reinen Herzens sind. Darum sollt ihr jetzt, da ihr es wisst, niemanden von Meiner Gegenwart fernhalten: weder den Erwachsenen, der als Sünder vor den Meister kommt – denn er kommt, um sich an Meinem Worte zu läutern -, noch das Kind. Denn wenn ihr auch meint, dass sein Verständnis für die Unterweisungen Meines Werkes gering ist, besitzt es einen Geist, der oftmals entwickelter ist als der eure.

6. In dieser Zeit, in der Ich Mich durch das menschliche Verstandesorgan kundgebe, erkläre Ich euch Meine früheren Unterweisungen. Mein Geist ruht in dieser Zeit auf allem Fleisch und auf jedem Geist, damit von allen Meine göttliche Gegenwart empfunden wird und ihr den Weg schaut, der in die Ewigkeit führt.

7. Wenn die Menschheit Meinen Lehren vergangener Zeiten verkehrte Auslegungen gegeben hat, so könnt ihr auch heute in diesen Fehler verfallen. Das ist der Grund, weshalb Ich, obschon Ich im Geiste komme, für kurze Zeit Meine Unterweisungen körperlich hörbar mache, um sie euch begreiflich zu machen, da ihr euch nicht wachend und betend zuzurüsten verstandet.

8. Erkennet, dass der Zweck Meiner geistigen Lehre die Vervollkommnung eures Geistes ist, damit er sich den Frieden und das Glück erwirbt, die jeder Geist durch die Erkenntnis Meiner Wahrheit in sich aufnimmt.

9. Bevor Ich euch euer Kreuz gab, habe Ich euch gestärkt und eure Tränen getrocknet. Wohl dem, der sich an Meiner Brust ausgeweint hat, denn er wird fühlen, dass sein Schmerz schwindet. Wohl dem, der – nachdem er Meinem Gesetze gehorsam gewesen ist – in seinem Geiste Wonne empfindet; denn dies wird die Frucht seiner Verdienste sein.

10. Wenn ihr Mir nachfolgen wollt, so kommt immer reinen Herzens zu Mir. Ihr braucht keine Juwelen, noch kostbare Kleider. Ich will nur Reinheit in eurer Seele und in eurem Körper, damit ihr Mich in euch tragt.

11. Mein Wort ist klar, und trotzdem wollt ihr es manchmal nicht begreifen. In der Zweiten Zeit sprach Ich viel in Gleichnissen und Sinnbildern, weil die Menschen jener Epoche Mich nur auf diese Weise begriffen. Aber dennoch gebrauchten sie bei einigen Gelegenheiten den Vorwand, Mich nicht zu verstehen, und zwar, weil die Menschen das Göttliche mit ihren Händen betasten möchten und sie vor den materiellen Entsagungen und der Vergeistigung zurückschrecken, welches die Mittel sind, durch die sie das Licht der Göttlichkeit erblicken können.

12. Habt Vergeistigung, seid reinen Herzens, dann seid ihr beim Festmahle des Herrn niemals betrübt und werdet alles begreifen und empfinden, was Er zu euch spricht. Ihr werdet euch nicht unwürdig fühlen und werdet nicht das Verlangen haben, wegzugehen. Daher soll der, der sich von Meinem Tische erhebt, dies nur tun, um mit seinem Leben und seinen Werken die Wahrheit Meiner Unterweisung zu predigen.

13. Jünger, Ich bin in eurem Herzen. Jesu starb darum für euch, um für immer in eurem Herzen zu leben. Eure Seele wird sich entwickeln, indem sie Mein Wort hört. Seht, durch die Werke Meiner Jünger werde Ich in dieser Zeit erkannt werden.

14. Der Schmerz hat eure Körperhülle und eure Seele geläutert, damit ihr euch in Gedanken, durch das Gebet, selbst in ferne Gegenden versetzen könnt, um eure schwierige Aufgabe zu erfüllen, Frieden zu stiften und euren Brüdern Licht zu bringen.

15. Wenn euer Körper von seinem täglichen Kampfe ablässt und im Bette ausruht, nutzt die Seele diese Zeit, um sich zu befreien und sich mit Aufgaben zu beschäftigen, die für sie angemessen sind: mit Werken des Herrn. Aber wenn euer Herz, statt sich von seinen Sorgen und mancherlei Nöten zu erholen oder sich im Gebete zu erheben, sich der Verbitterung überlässt, wird der Geist dauernd damit beschäftigt sein, die Schwächen seines Körpers zu überwinden, wodurch er andere Aufgaben vernachlässigt. Auf diese Weise, aus Mangel an Glauben und Vergeistigung, verliert ihr eure Tugenden, anstatt daran zu denken, dass – wer seine Pflichten gegenüber den andern im Stich lässt, um nur für sich selbst zu sorgen – selbstsüchtig gegenüber seinen Nächsten ist und daher auch kein Erbarmen mit seiner Seele hat.

16. Bringt Meine Lehren in Anwendung, damit ihr stark werdet und Gleichmut in eurem Geiste und Güte auf euren Lippen habt, wenn jene an eure Türen kommen, die euch ablehnen und euch verleumden.

17. Wenn ihr mit dieser Zurüstung tätig seid, werdet ihr erleben, dass durch euer Gebet aus jenen Herzen der Kummer, den sie verbergen könnten, entweicht, als Beweis dafür, dass sie bei Meinen Jüngern waren.

18. Wenn ihr dagegen versuchen solltet, Meine Lehre zu verteidigen, indem ihr Schlag mit Schlag und Schmähung mit Schmähung beantwortet, dann werdet ihr erleben, wie die Menschen euch besiegen und Gründe finden werden, um zu beweisen, dass ihr wegen eures Mangels an Liebe und Barmherzigkeit für eure Nächsten nicht Meine Jünger sein könnt.

19. Lasst nicht zu, dass das Heiligtum, das Ich in eurem Herzen errichtet habe, durch unwürdige Gedanken zerstört wird. Lebt wach, betet, damit die Stürme euch nicht zu Fall bringen.

20. Wenn ihr die Propheten dieser Zeit hört, die ihr Seher nennt und die in ihren Gesichten von Gefahren zu euch sprechen und Heimsuchungen voraussagen, so erhebt eure Gedanken zu Mir und bittet Mich um Kraft, um zu bestehen, oder um Licht, um jene Klippe zu umgehen, und erfleht Meine Barmherzigkeit für alle eure Brüder.

21. Es ist Zeit, zu beten. Die Heime, die im Frieden leben, sollen für die zerstörten Heime beten. Die Witwen, die Ergebung und Trost gefunden haben, sollen in Gedanken jenen beistehen, die vom Schmerz betäubt ohne Sinn und Ziel dahinleben.

22. Mütter, die ihr euch freut, wenn ihr euch von euren Kindern umgeben seht – sendet denen euren Trost, die sie im Kriege verloren haben. Es ist nicht wichtig, dass eure Augen den Erfolg sehen. Euch soll euer Glaube genügen, und dass ihr den Schmerz eurer Geschwister teilen wollt, damit Ich jenen, für die ihr betet, Meinen Frieden, Meinen Trost und Meine Liebkosung, das Brot und die Vergebung zuteilwerden lasse.

23. Ich habe euch beschenkt, damit ihr durch eure Verdienste das Land der Verheissung erreicht.

24. Immer werde ich euch bei eurer Zurüstung behilflich sein, damit ihr stark sein könnt und euch als gute Soldaten dieser Sache aufmacht, wenn die Verwirrung ausbricht und sich Völker gegen Völker und Nationen gegen Nationen erheben.

25. Heute sage Ich euch: Willkommen sei der Erdenpilger, der schon seit längerem dem göttlichen Lichte folgt! – O flüchtige Bewohner dieser Welt, die ihr heute hier seid und nicht wisst, wohin euer Geist morgen geht! Wahrlich, Ich sage euch, nicht der Tod erwartet euch, sondern das ewige Leben, denn Ich habe nicht den Tod für die Seele vorgesehen. Doch Ich will, dass ihr im Augenblick Meines Rufes wie die treuen Jungfrauen Meines Gleichnisses seid, die die Ankunft des keuschen Gemahls mit brennender Lampe erwarten, damit ihr in dem Augenblick, da ihr Meine Stimme hört, die euch ruft, den Kelch der Bitternis hinter euch lassen könnt, den ihr in dieser Welt getrunken habt, und damit euch zu dieser Stunde niemand das entreissen kann, was ihr mit so viel Schmerz schon beinahe erreicht habt.

26. Hier werden sich die Augen eures Körpers, des Weinens müde, schliessen, während die Augen eures Geistes sich für das wahre Leben öffnen werden, wenn ihr die Schwellen der Ewigkeit überschreitet, wo euer Vater euch mit der Belohnung erwartet, die Er euch versprochen hat.

27. Wie viele für das Leben der Gnade Tote sind in dieser Zeit auferstanden, als sie dies Wort vernahmen! Wie viele Schwache haben sich voll Kraft aufgerichtet! Wie viele Furchtsame und Verzweifelte wurden von Mut erfüllt und haben den Frieden gefunden!

28. Die Menschenscharen, die Ich in den ersten Tagen dieser Kundgabe ankündigte, sind diese hier; die „Toten“ und Bedürftigen, von denen Ich sagte, dass sie kommen würden, seid ihr selbst.

29. In eurer Einsamkeit und in eurer Bitterkeit habt ihr Tag für Tag auf den Augenblick gewartet, der euch die gute Botschaft von Meinem Kommen brächte. Angezogen von dem Gerücht Meiner Gegenwart und Meiner Wundertaten seid ihr unter den Schatten des Baumes gekommen, wo Ich euch erwartete, und hier werdet ihr nun zu Jüngern des Göttlichen Meisters.

30. Einige Zeit werde Ich noch bei euch sein, damit ihr Meine Lehren eurem Geiste einprägt und nicht in Entweihungen oder Verfälschungen geratet. Ich will, dass euer Herz das Wort, das der Meister euch lehrt, durch Werke der Liebe bestätigt, wenn eure Lippen von Meiner Lehre zu sprechen beginnen.

31. Achtet darauf, das Herz eurer Brüder nicht zu verletzen und ihr Glaubenslicht nicht auszulöschen; denn hier unter diesen Scharen sind meine neuen Jünger. Bringt sie nicht von diesem Wege ab. Glaubt nicht, dass ihr die einzigen seid, derer Ich Mich in dieser Zeit bedienen werde. Ihr werdet „Erste“ genannt werden, und jene „Letzte“. Auch jene werden müde des Wanderns und Leidens herbeikommen und zu Mir sagen: „Vater, ich komme erschöpft zu Dir. Ich wollte, Ich wäre Dir schon viel früher auf meinem Lebenswege begegnet. Ich hätte mir viele meiner Leiden und Irrtümer erspart.“ Doch Ich sage euch, kein Blatt vom Baume bewegt sich ohne Meinen Willen, und die so zu Mir sprechen, sollen wissen, dass es auch unter Meinen Arbeitern welche gibt, die Mir in ihrem Herzen sagen: „Wie glücklich wäre ich, wenn ich noch frei wäre, um alles zu geniessen, was die Welt mir anbietet.“ Das ist der, der die Prüfungen nicht zu nutzen verstand, welches die Lehren sind, die das Leben gibt, und der auch nicht den Sinngehalt Meiner Unterweisung zu begreifen fähig war. Darum ist er schwach, und in seiner Schwachheit führt er sich selbst in Versuchung.

32. Wer könnte Mir irgendeine Absicht oder irgendeinen seiner Gedanken verbergen – Mir, der Ich im Herzen eines jeden Menschen wohne? Wundert euch deshalb nicht, wenn Ich euch sage, dass aus eurer Mitte jene hervorgehen werden, die euch verfolgen und das von Mir Geschaffene zu zerstören versuchen. Einige von denen, die sich heute Jünger und Arbeiter des Herrn nennen, werden sich morgen gegen Meine Lehre erheben und diejenigen bekämpfen, die sie ihre Brüder nannten. Darum sage Ich euch immer: Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet.

33. Ein jeder begnüge sich mit der Gabe und dem Auftrag, die ihm anvertraut worden sind, und ziehe nicht hinaus auf die Strassen und in die Provinzen, sofern ihm nicht der richtige Augenblick angezeigt und ihm seine Aufgabe angewiesen wird. Ich sage euch dies, weil manche lehren, ohne sich vorbereitet zu haben, und es gibt auch solche, die sich zu Führern machen, ohne die nötige Zurüstung zu besitzen. Anderen dagegen, die meinen, die Aufgaben nicht erfüllen zu können, die Ich ihnen anvertraue, sage Ich: Warum haltet ihr das zu erfüllen für unmöglich, was euch Jener anvertraute, der weiss, wessen jedes Seiner Kinder fähig ist? Wie sollte Meine Kundgabe in dieser Zeit eurer Meinung nach erfolgen – etwa nicht durch das Verstandesorgan des Menschen?

34. Manche haben an Meiner Kundgabe in dieser Form gezweifelt und den Stimmträger als einen Betrüger angesehen. Doch Ich habe Mich auch jener bedient, die gezweifelt haben, und sie berufen und vorbereitet, um den Auftrag zu erfüllen, den sie in Zweifel zogen, und um ihnen Beweise Meiner Wahrhaftigkeit zu geben. Viele von ihnen gehörten zu Meinen besten Stimmträgern aufgrund des Glaubens und der Freudigkeit, mit der sie hernach gearbeitet haben. Als sie erkannten, dass ihren Lippen göttliche Worte entsprangen, haben sie ihre Augen Mir zugewandt, um Meinen Namen zu segnen.

35. Seit damals tun sie Meinen Willen und nicht den ihren, da sie erkennen, dass, wer auf Erden seinen eigenen Willen tut, dies zur Verherrlichung seiner selbst tut und sich daher von Mir entfernt.

36. Der Meister sagt euch: Heute ist es Mein Wort, das euch führt, korrigiert und unterweist; nach 1950 wird euch nur euer Gewissen führen. Gebt Meine Unterweisung in ihrer vollen Reinheit weiter, zeigt Mein Werk in voller Klarheit.

37. Ich habe euch nicht gerufen, damit ihr in diesem Kampfe umkommt, im Gegenteil, Ich will, dass ihr als gute Soldaten den Sieg davontragt. Aber dieser Sieg soll der des Friedens sein, den ihr gesät habt, jener der Gesundheit, die ihr den Kranken wiedergegeben habt, der des Lichtes, das ihr in der Finsternis entzündet habt.

38. Arbeiter, die ihr herbeikommt, um Mir eure Arbeit vorzuweisen, Ich empfange euch. Ihr kommt von den Feldern, die Ich euch anvertraut habe, und fragt Mich: „Göttlicher Meister, ist mein Wirken, mein Kampf wohlgefällig vor Dir?“ Doch der Meister antwortet euch: Noch sind eure Werke nicht vollkommen, noch seid ihr nicht Meine Jünger. Ich sehe euch als kleine Kindlein, die Ich sehr liebe, und Ich nehme die Erfüllung (eurer Aufgabe) an, die ihr Mir vorweist. Euer Geist richtet sich auf und macht die ersten Schritte, macht den Körper fügsam und schenkt Meinen neuen Unterweisungen in der gegenwärtigen Offenbarungsepoche Gehör.

39. In der Ersten Zeit kanntet ihr den Namen Jehovas und erlebtet ihr Meine Kundgebungen im Schosse des Volkes Israel, dem ihr angehört habt, und Ich sagte euch: „Sehet, dies ist der Weg“; und der Weg, von dem Ich zu euch sprach, war das Gesetz. Später sprach Mein in Jesus fleischgewordenes Wort zu euch, und ihr wurdet durch Meine Gleichnisse und Gebote erleuchtet, und mit ihnen sagte Ich euch: Jeder, der erfüllt, indem er seine Nächsten liebt und ihnen vergibt, ist auf dem Wege Meines Gesetzes. – Und in der heutigen Zeit befindet ihr euch wiederum auf dem gleichen Weg zu eurer Entwicklung, und ihr habt den gleichen Göttlichen Geist bei euch, der euch lehrt und eure Schritte lenkt. Ich bin als strahlendes Licht gekommen, und jeder, der sich zurüstet, wird Mich schauen können.

40. Die Menschheit hat sich in dieser Zeit nicht aufgemacht, Meine Gebote zu erfüllen, doch Ich erwarte sie. Zu allen Zeiten habe Ich die Seelen gepflegt, doch ihr habt Mir noch keine Früchte angeboten, die Meiner würdig sind. Ich habe für alle Wesen vollkommene Gesetze erlassen, doch die Seele des Menschen, welche das Meisterwerk des Schöpfers ist, hat sich nicht vervollkommnet. Obwohl Ich sie unablässig inspiriert und beraten habe, hat sie nicht auf ihren Gott gehört und Ihm nicht gehorcht.

41. Ihr habt keinen guten Gebrauch von den Fähigkeiten gemacht, die Ich euch gewährt habe, und führt Mir nur Schmerz vor Augen. Wenn Schmerz in euch ist, so deshalb, weil ihr gegen das Gesetz verstossen habt. Obwohl ihr mit Kraft ausgestattet wurdet, seid ihr schwach gewesen.

42. Ich will, dass ihr wisst, dass ihr unter allen Geschöpfen dieser Welt das bevorzugte Wesen seid, das mit Seele und Geist ausgestattet worden ist. Ich habe euch den freien Willen gegeben, damit ihr aus eigenem Willen den rechten Weg einschlagt, der zu Mir führt. Es ist kein blumiger Weg, den Ich euch anbiete, sondern der des Gebetes, der Busse und des Kampfes, und auf diesem Pfade soll euch euer Gewissen führen.

43. Die Zeit kommt näher, in der ihr als Geistwesen zu Mir kommen werdet. Ihr seid in der Dritten Zeit, im sechsten Entwicklungsabschnitt, nahe der Schwelle zu jenem vollkommenen Leben, das euch erwartet. Wollt ihr zu Mir kommen und den Frieden geniessen, den Ich euch von den ersten Zeiten an verheissen habe? Ihr alle sagt Mir: „Ja, Meister, denn der Kelch, den wir trinken, ist bitter, und unser Tagewerk ist schwer. Jeden Tag wird eure Arbeit schwieriger, und ihr stosst auf die Verständnislosigkeit eurer Mitmenschen. Doch Mein Wort, das Balsam ist, lindert eure Schmerzen. Jener Quell der Gnade, den ihr hattet versiegen lassen, sprudelt heute von neuem, um euch Stärke zu geben.

44. Bedenkt, dass sich das Jahr 1950 nähert und das Volk nicht vereinigt ist. Noch sind die zwölftausend Geister von jedem Stamme nicht zugerüstet. Doch wenn jenes Jahr kommt, und ihr Mir nicht die Anzahl vorweist, die Ich von euch verlangt habe – wer vermöchte nach jenem Zeitpunkt die Auserwählten zu kennzeichnen? Wollt ihr sie etwa kennzeichnen und ihre Bestimmung anzeigen? – Nein, Volk, nur Ich schreibe mit unauslöschlichen Buchstaben die Aufgabe, die jedem Geiste zukommt.

45. Welches Verlangen ist in Mir, Mein Werk in andern Nationen zu offenbaren! – Die Zeit naht, in der diese Kundgabe abgeschlossen werden muss und diese Lippen nicht mehr in dieser Form sprechen werden.

46. Ich bin es, der in dieser Zeit spricht, der die Seelen pflegt und zubereitet. Denn auf Erden gibt es keine Meister des Geistes.

47. Und so, wie diese Menschenscharen hier, die früher klein waren, sich heute vervielfacht haben, ebenso will Ich in andern Nationen Meine Jünger zusammenführen.

48. Wenn ihr Mein ständiges Ringen erkennt, sagt ihr Mir: „Meister, wie gross ist Dein Werk; wie überreich Dein Wort, und wie viel Liebe und Macht lässt Du in dasselbe einströmen! Die Herzen wandeln sich, und die Kranken werden gesund, da sie Deine Gegenwart fühlen.“ – Hört Mir bis zum Ende zu, damit ihr von Mir lernt.

49. Ich habe Mich in allen Nationen geistig kundgetan, wie es geschrieben steht. Die Propheten sagten: „In der Zeit des Krieges und der Trübsale wird der Heilige Geist kommen, um sich den Menschen kundzutun.“ Die Menschheit sucht Mich, sehnt sich nach Meinem Wort, doch ihre Angst und Verwirrung ist so gross, dass es ihr nicht gelingt, Mich zu finden, obwohl Ich ihr so nahe bin. In einigen Städten sind die Kirchen zerstört worden, die Bücher wurden ins Feuer geworfen, der Glaube wurde bekämpft, die heiligen Gesetze verleugnet, und in manchen Nationen wurde Mein Name aus den Herzen ihrer Bewohner ausgelöscht. Dennoch habe Ich euch angekündigt, dass das Himmelreich eine Stätte im Herzen der Menschen finden wird. Wer könnte den inneren Tempel zerstören, wenn ihr ihn in eurer Seele zu erbauen versteht? Wie gross ist der Kampf, der dich erwartet, Volk!

50. Bald wird die Welt Kenntnis davon bekommen, dass das Volk Israel, in verschiedenen Nationen inkarniert, zur Erde zurückgekehrt ist, und Ich werde Mich desselben bedienen. Die Menschen werden erfahren, dass ihr nicht blutmässig, sondern geistmässig Nachkommen jenes Volkes seid und wie in den vergangenen Zeiten Zeuge Meines Kommens und Meiner Offenbarungen seid.

51. Ihr, die ihr Mich vertretet, werdet der Menschheit Meine Botschaft bringen. Ich habe euch ausgesandt, um die Erde zu erleuchten, das Gute zu predigen und von der Wahrheit Zeugnis abzulegen. Ihr werdet den Geist über die Seele und über den Körper stellen und werdet lehren, dass er euer Führer ist. Dann wird jeder Materialismus fallen, und die Seele wird sich wieder erheben und zu Meinem Jünger werden.

52. Ihr vergesst in diesem Augenblick eure Leiden, um an die der andern zu denken, weil ihr wisst, dass in andern Ländern der Schmerz den Kelch ihrer Bewohner gefüllt hat, und dieser Schmerz gelangt zu Mir, denn – welches Leid könnte das Kind fühlen, das nicht auch zum Vater gelangte? Doch dieser Schmerz läutert und erleuchtet den Menschen, er macht ihm das Warnsignal der Gerechtigkeit spürbar und wird ihn veranlassen, auf „den Weg“ zurückzukehren. Nur der Schmerz wird ihn dazu bringen, sich zu besinnen und die Gesundheit und den Frieden, die er verloren hat, zurückzugewinnen.

53. Meine Gegenwart und Meine Liebe steht allen Meinen Kindern in dieser Stunde der Prüfung bei.

54. Unter den Berufenen dieser Zeit befinden sich jene, die den Vater um eine weitere Zeit der Freiheit gebeten haben, die Ich ihnen auch gewährt habe. Aber als der Zeitpunkt gekommen war, um von ihnen Rechenschaft zu fordern, habe Ich sie gefragt: „Was habt ihr mit jener Freiheit gemacht, um die ihr Mich batet ?“ und sie konnten Mir nur antworten: „Wir haben unseren Willen getan, und die Frucht, die wir geerntet haben, ist sehr bitter.“

55. Diese sind müde zu Mir zurückgekehrt, verbittert und angeekelt von den Früchten, die sie so sehr ersehnten – Früchte, die giftig und tödlich sind.

56. Der Herr erwartete sie. Er wusste, dass sie zurückkommen mussten, und als sie zurückgekehrt waren, habe Ich sie gefragt, ob sie noch immer den Weg des irdischen Vergnügens fortsetzen oder das Liebeskreuz des Meisters tragen und Ihm folgen wollen, und sie haben Mir mit dem Herzen gesagt, dass sie Mir bis ans Ende folgen werden.

57. Euch allen sage Ich: Betet, damit ihr Macht über euren Körper habt.

58. Während ein grosser Teil der Menschheit derzeit leidet, weil das Gesetz der Gewalt noch immer dasjenige ist, das unter den Menschen herrscht, und weil die Ungerechtigkeit regiert, komme Ich herab und erscheine geistig unter euch, um euch zu nähren, damit ihr euch erneuert, Meine göttliche Unterweisung versteht und hernach unter den Menschen vollkommene Werke tun könnt. Dazu habe Ich Meine Bäume gepflanzt, welches die grossen und kleinen Gemeinschaften in verschiedenen Städten, Provinzen und Dörfern sind – Bäume, die dem Wanderer Schatten spenden, der auf langen Wegen und durch weite Wüsten herbeikommt, und die den Hungernden ihre Früchte des Lebens geben. Liebt diese Bäume, pflegt sie durch eure Anteilnahme und euren Eifer. Peitscht sie nicht, als ob ihr ein Wirbelsturm wäret, weil ihr einige von Blättern entblösst und andere gealtert seht, denn ihre Äste werden zu neuen Bäumen werden. Vergesst nicht den Tag, an dem ihr den ersten Schatten empfinget und die erste Frucht asset.

59. Ich habe euch als kleine Kinder betrachtet. Wenn ihr eure ersten Schritte als Arbeiter zu machen beginnt, vertraue Ich euch zunächst kleine Felder an, damit ihr lernt, zu säen. Jene ersten Felder sind die Herzen eurer Angehörigen, sind eure Freunde und eure Feinde. Für jeden besonderen Fall gebe Ich euch Inspirationen.

60. Wenn dann ein Sturm gegen eure Felder herangezogen ist, haben die Menschen euch im Geiste gestählt gefunden, und wenn die Zeit zum Mähen und Ernten gekommen ist, werdet ihr mit Jubel im Herzen das geerntete Korn in die Kornkammer des Vaters tragen – eben jenes, das in der Zukunft eure Nahrung in der Ewigkeit sein wird.

61. Seit langem schon hat euch der Meister aufgefordert, auf Seinen Feldern zu säen, aber einige waren taub und abweisend gegenüber dem ersten Ruf. Doch der Vater wartet weiterhin auf sie, denn Er wusste, dass sie auf den zweiten Anruf hin voll Reue herbeieilen und Ihn um Vergebung bitten würden.

62. Um Mir zu glauben und nachzufolgen, baten Mich einige als Beweis um Gesundheit und inneren Frieden, die sie auf Erden nicht fanden, und als diese gesund wurden und in ihren Heimen und ihrem Leben den Frieden regieren sahen, sagten sie mir: „Du bist es, Vater!“

63. Gesegnet sei, wer die Werke erkennt, die Ich zu jedem Zeitpunkt auf seinem Wege bekunde, denn er macht seinem Vater eine Freude. Weh‘ dem, der zweifelt oder misstraut, denn er fühlt sich verlassen, verloren und schwach.

64. Höret, Jünger: In der Zweiten Zeit fuhr Jesus eines Tages in einem Boot hinaus, begleitet von Seinen Jüngern. Das Meer war ruhig, und jene Menschen begeisterten sich am Worte des Meisters. Hernach schlief Jesus ein; doch als das Meer zu schäumen begann und ein Sturm drohte, blieb Jesus weiter schlafend. Während einiger Augenblicke war das Boot ein Spielball der Wellen, und Furcht überwältigte jene Herzen bis zu dem Grade, dass sie den Meister mit angsterfüllter Stimme aufweckten und zu ihm sagten: „Herr, rette uns, wir verderben!“ Woraufhin Jesus, sie liebevoll anblickend, Seine Hand gegen die Wasserwogen ausstreckte, welche augenblicklich ruhig wurden, und, Sich an Seine Jünger wendend, tadelte Er ihren Zweifel mit den Worten: „O ihr kleingläubigen Menschen!“

65. Manchmal sehe Ich euch ebenso, schwach im Glauben. Oft genügt es, dass das Brot auf eurem Tische knapp ist, oder dass sich für kurze Zeit die Tore zur Arbeit schliessen, und schon bemächtigt sich euer der Zweifel und ihr vergesst, dass ihr mit Jesus im Boote fahrt, der auch euch sagt: „O ihr kleingläubigen Menschen!“

66. Wenn Ich euch mit Gnadengaben überschütte, glaubt ihr an Mich; aber wenn Ich euch prüfe, dann zweifelt ihr.

67. Denkt nicht, dass Ich euch den Schmerz senden könnte, denn er ist nicht von Mir geschaffen. Er ist ein Same, der aus dem Herzen des Menschen geboren wurde, und dessen Ich Mich bediene, damit seine Früchte ihn erwecken und erleuchten. Denn Ich bin Jener, der gerade aus dieser Finsternis das Licht entspringen lässt.

68. Wie viele gibt es, die im Schmerz ihrer Prüfungen Mich einen unvollkommenen und ungerechten Gott genannt haben, ohne zu erkennen, dass das Leid, das sie gerade ernten, sie selbst gesät haben, und dass sie nur durch dieses rein werden und frei von ihrer Schuldenlast.

69. Wann wird die Menschheit den Schmerz beseitigen? Wann werden ihre Kriege und ihre Sünden ein Ende haben? Meine Stimme, gleich einer Glocke, sagt den Seelen in dieser Zeit: Erwachet! Erhebt euch! Hört auf euer Gewissen, damit ihr mit Ergebung und Sanftmut den Weg des Gesetzes geht. Euch ist die Zeit des Friedens und der Gnade verheissen, in welcher der Schmerz und die Tränen verschwinden werden. Aber zuvor werdet ihr kämpfen und im Guten beharrlich bleiben müssen.

70. Wenn einmal alle Menschen sich aufmachen und dieses Ideal mit Leben erfüllen, wird die Verwirrung Babels, die in diesen Zeiten fortdauert, verschwinden, und stattdessen werden sich alle Völker brüderlich umarmen.

Mein Friede sei mit euch!

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Das Buch des wahren Lebens in DE – ES – IT – EN – FR – The Book of the true Life in DE – ES – IT – EN – FR https://jesus-comes.com/index.php/2018/06/12/buch-des-wahren-lebens-book-of-the-true-life-livre-de-la-vie-veritable-libro-de-la-vida-verdadera/

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Video Playlist Book of the true Life… https://www.youtube.com/playlist?list=PL73-eEs6JmCuRcmtYHgFAr83aMHKtnwtr

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JESUS LoveLetters – Liebesbriefe 2 https://www.youtube.com/channel/UCq2CesBGf6F3z_oWRTHIJdA/videos

Rhema 23.04.2022 – Entwicklung, Läuterung und Vervollkommnung… Jesus Christus erläutert

DAS DRITTE TESTAMENTDAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 63-3… Entwicklung, Läuterung und Vervollkommnung – Unterweisung 3… Verse 225-344 – Offenbarungen Jesu Christi

Entwicklung
So spricht der Herr…

225. Ebenso, wie ihr den Körper des Menschen sich entwickeln seht, so entfaltet sich in ihm auch der Geist. Doch der Körper stößt auf eine Grenze bei seiner Entwicklung, während der Geist vieler Körper und der Ewigkeit bedarf, um seine Vollkommenheit zu erreichen. Das ist der Grund für eure Reinkarnation.

226. Ihr seid gleich einem Samen aus dem väterlichen und mütterlichen Schöpfergeist Gottes lauter, einfach und rein geboren worden. Doch irret euch nicht; denn es ist nicht dasselbe, lauter und einfach zu sein, wie groß und vollkommen zu sein.

227. Ihr könnt es mit einem Kind vergleichen, das eben geboren worden ist, und einem erfahrenen Menschen, der Kinder unterweist.

228. Dies wird eure Bestimmung während aller Lebensabschnitte sein, sobald euer Geist entwickelt ist. Aber wie langsam kommt euer Geist voran! (212, 57 – 60)

229. Studiert, denkt gründlich nach; denn manche sind verwirrt bei dem Gedanken, wie es möglich ist – wenn euer Geist ein Teilchen meiner Göttlichkeit ist –, dass er leidet? Und wenn das Licht des Geistes ein Funke des Lichtes des Heiligen Geistes ist – wie kann er sich zeitweilig in Finsternis gehüllt sehen?

230. Erkennt, dass dieser Entwicklungsweg dazu dient, genügend Verdienste gegenüber Gott zu erwerben, durch die ihr euren Geist von einem unwissenden und unentwickelten Geist in einen großen Lichtgeist zur Rechten des Vaters verwandeln könnt. (231, 12)

231. Ich will, dass ihr gut seid, und außerdem ist es mein Verlangen, dass ihr vollkommen werdet. Denn obwohl ihr dem Anschein nach unbedeutend seid, seid ihr größer als die materiellen Dinge und die Welten, weil ihr ewiges Leben habt, ein Funke meines Lichtes seid.

232. Ihr seid Geistwesen. Ihr müsst erkennen, was Geist ist, damit ihr begreifen könnt, warum Ich euch auf den Weg zur Vollkommenheit rufe. (174, 60 u.)

233. Ihr seid dem Gesetz der Entwicklung unterworfen, dies ist der Grund für eure Reinkarnationen. Nur mein Geist braucht sich nicht zu entwickeln: Ich bin unwandelbar.

234. Von Anbeginn habe Ich euch die Stufenleiter gezeigt, auf welcher die Geistwesen emporsteigen müssen, um zu Mir zu gelangen. Heute wisst ihr nicht, auf welcher Seinsebene ihr euch befindet; doch wenn ihr eure Hülle ablegt, werdet ihr euren Entwicklungsgrad erkennen. Bleibt nicht stehen, denn ihr würdet für die nach euch Kommenden ein Hindernis sein.

235. Seid einig im Geiste, auch wenn ihr verschiedene Ebenen bewohnt, und eines Tages werdet ihr auf der siebten Stufe, der höchsten, vereinigt sein und meine Liebe genießen. (8, 25 – 27)

236. Ich habe euch gesagt, dass ihr nicht nur einmal zur Erde gekommen seid, sondern dass euer Geist so viele Male Körperhüllen angenommen hat, wie es für seine Entwicklung und Vervollkommnung notwendig gewesen ist. Jetzt muss Ich hinzufügen, dass es auch von euch abhängt, ob die Zeit kürzer oder länger ist, um zum Ziele zu gelangen, je nach eurem Verlangen. (97, 61)

237. Wer von euch kann etwa beweisen, dass er vor diesem Leben nicht existiert hat? Welche von denen, die absolut sicher sind, dass sie eine erneute Inkarnation durchleben, können wohl beweisen, dass ihre Rechnung mit dem Vater beglichen ist und dass sie noch Verdienste auf ihrer “Haben”- Seite besitzen?

238. Niemand kennt die Stufe der Vollkommenheit, auf der er sich befindet. Darum kämpft, liebt und bleibt beharrlich bis ans Ende. (46, 58 – 59)

239. Damit Ich euch diese neuen Offenbarungen geben konnte, war es notwendig, dass in der Zeitspanne, die zwischen meiner Kundgebung an die Menschheit als Mensch und meinem Kommen im Geiste in dieser Zeit lag, ihr durch viele Reinkarnationen auf der Erde hindurchginget, damit euer Geist zu antworten wüsste, wenn Ich von euch die vergangene Lektion verlangen würde, und wenn Ich ihm neue Offenbarungen zuteil werden ließe, er diese zu verstehen vermöchte. (13, 52)

240. Wie viele Male werdet ihr zur Erde zurückkommen müssen, um einen Körper zu haben, durch den sich mit immer größerer Klarheit die Botschaft offenbart, die ihr der Welt überbringt?

241. Lasst euren Geist gleich einer Lerche in diesem Leben seinen Frühling erleben und sich an ihm erfreuen, und lasst ihn auf seiner Pilgerschaft die notwendige Erfahrung finden, um zu Mir zurück zu kehren.

242. Während die Reichen Schätze ansammeln, die nur allzu vergänglich sind, sollt ihr Erfahrung ansammeln, wahres Wissen. (142, 72)

243. In dieser Zeit werdet ihr gegen die Unwissenheit einer Menschheit kämpfen, welche – obwohl auf allen Gebieten vermaterialisiert – weniger grausam und höher entwickelt ist durch die Erfahrungen, die sie in ihren vergangenen Inkarnationen gewonnen hat.

244. Wenn ihr heutzutage jemanden kennt, der seine Gottesverehrung nicht so versteht und zum Ausdruck bringt, wie es die Mehrheiten tun – wenngleich euch dies befremdet und ihr Anstoß daran nehmt – so schreit ihr nicht mehr, dass man ihn lebend verbrennen soll. (14, 21 – 22)

245. Fürchtet ihr euch davor, mit euren Mitmenschen über die Reinkarnation des Geistes zu sprechen? Seid ihr etwa nicht von der liebevollen Gerechtigkeit überzeugt, die sie enthält?

246. Vergleicht diese Form der Sühne mit jener der ewigwährenden Strafe im unaufhörlichen Feuer der Hölle – eine Vorstellung, derer sich die Menschheit bedient, um den Geist der Menschen einzuschüchtern. Sagt Mir, welche dieser beiden Arten euch die Vorstellung einer göttlichen, vollkommenen und barmherzigen Gerechtigkeit vermittelt.

247. Die eine offenbart Grausamkeit, grenzenlosen Groll, Rache; die andere enthält nur Vergebung, väterliche Liebe, Hoffnung darauf, das ewige Leben zu erlangen. Wie groß ist die Entstellung, die meine Unterweisungen infolge schlechter Auslegungen erlitten haben!

248. Ich bereite euch auf den Kampf vor, weil Ich weiß, dass man euch wegen dem, was ihr lehren werdet, bekämpfen wird. Aber wenn eure Mitmenschen, die euch zu diesem Zeitpunkt bekämpfen, der Tod überraschen würde und Ich sie – wenn sie in der Sünde sterben – fragen würde, was sie vorziehen: das ewige Feuer, an das sie glauben, oder die Gelegenheit, sich in einem neuen Leben zu läutern – wahrlich, Ich sage euch, sie würden der zweiten Lösung den Vorzug geben, auch wenn sie diese, vom Fanatismus verblendet, in ihrem Leben bekämpft haben sollten. (120, 15 – 17)

249. Es genügt, zu wissen – wie Ich es euch in meinem Wort gesagt habe – dass die Reinkarnation des Geistes Wahrheit ist, und schon entzündet sich in euren Herzen ein Licht, und ihr bewundert meine liebevolle Gerechtigkeit noch mehr.

250. Vergleicht die Theorien und verschiedenen Deutungen, welche die Konfessionen diesen Lehren gegeben haben und entscheidet euch für jene, die am meisten Gerechtigkeit enthält und am meisten Vernunft besitzt.

251. Doch wahrlich, Ich sage euch, dies ist eine der Offenbarungen, die den Geist in dieser Zeit am meisten erregen wird, in welcher die innere Erkenntnis über diese große Wahrheit erwacht. (63, 76)

252. Ihr sollt bestätigen, dass die Reinkarnation des Geistes eine der großen Wahrheiten ist, die die Menschheit kennen und glauben soll.

253. Manche ahnen sie, akzeptieren sie und glauben an sie aus Intuition heraus, als etwas, das in meiner liebevollen Gerechtigkeit gegenüber den Menschen nicht fehlen konnte. Doch wird es auch viele geben, die euch Gotteslästerer und Lügner nennen werden.

254. Seid unbesorgt, das gleiche geschah meinen Aposteln, als sie die Auferstehung von den Toten predigten, wie sie Jesus lehrte. Die Priester und Richter warfen sie ins Gefängnis, weil sie solche Lehren predigten.

255. Später nahm die Welt jene Offenbarung an, obschon Ich versichern kann, dass sie nicht die ganze Bedeutung dieser Lehre zu erfassen vermochte, sodass es nötig ist, dass Ich in dieser Zeit komme und euch davon unterrichte, dass die “Auferstehung des Fleisches” sich nur auf die Reinkarnation des Geistes beziehen kann, da diese das Wesentliche und der Grund für das Leben ist – das, was in Wahrheit ewig ist. Zu welchem Zweck sollten die toten Körper wiederauferstehen, da sie doch nur die vergänglichen Gewänder des Geistes waren?

256. Das Fleisch sinkt in die Erde und vermischt sich mit ihr. Dort wird es gereinigt, verwandelt und ersteht unablässig zu neuem Leben, während der Geist sich weiter aufwärtsentwickelt, weiterhin der Vollkommenheit entgegengeht, und wenn er zur Erde zurückkehrt, ist es für ihn eine Auferstehung zum menschlichen Leben, und auch für seine neue Körperhülle ist es eine Auferstehung in Verbindung mit dem Geist.

257. Doch das Materielle ist nicht von unvergänglicher Beschaffenheit, das Geistige dagegen wohl, weshalb Ich euch nochmals sage, dass es euer Geist ist, den Ich suche, den Ich lehre und den Ich bei Mir haben will. (151, 56 – 58)

258. Euer Geist schleift mühsam eine Kette hinter sich her, die durch die Leben geschaffen wurde, die Ich euch als Gelegenheit zu eurer Vervollkommnung gegeben habe, und die ihr nicht genutzt habt. Jedes Dasein bildet ein Kettenglied. Doch wenn ihr euer Leben nach meinen Unterweisungen ausrichtet, wenn ihr euch an das Gesetz haltet, werdet ihr nicht mehr zu dieser Welt kommen, um zu leiden.

259. Wenn ihr die Zeit verstreichen lasst, ohne mein Wort zu studieren, werde Ich, der Ich die Zeit bin, euch überraschen. Studiert, damit ihr in meinem Werke den Platz einnehmen könnt, der euch zukommt.

260. Ich will, dass das Unverständnis und die unterschiedlichen Meinungen über meine Göttlichkeit ein Ende haben. Begreift, dass ihr alle aus einem einzigen Gott hervorgegangen seid. (181, 63 – 65)

261. Betrachtet das Universum und schätzt es in all seiner Vollkommenheit und Schönheit. Es wurde geschaffen, damit die Kinder des Herrn sich von ihm inspirieren ließen und in ihm ein Abbild des Vaters sehen sollten. Wenn ihr die Schöpfung so auffasst, werdet ihr euer Denken zu meiner Göttlichkeit erheben. (169, 44)

262. Das Licht dieses Zeitalters zerreißt den dunklen Schleier, der den Geist der Menschen einhüllte; er zerbricht die Ketten, die ihn gefesselt hatten und ihn daran hinderten, zum wahren Wege zu gelangen.

263. Wahrlich, Ich sage euch: Denkt nicht, dass meine Lehre die Erforschung aller Wissensgebiete untersagt, da Ich es bin, der eurer Interesse, eure Bewunderung und eure Neugier erweckt. Dafür habe Ich euch die Denkfähigkeit gegeben, damit sie sich ungehindert in die Richtung bewegt, wohin sie möchte.

264. Ich habe euch das Licht der Intelligenz gegeben, damit ihr das versteht, was ihr auf eurem Wege seht. Daher sage Ich euch: entdeckt, forscht, doch achtet darauf, dass eure Vorgehensweise, in meine Geheimnisse einzudringen, respektvoll und demütig ist, denn dann wird es wirklich zulässig sein.

265. Ich habe euch nicht verboten, die Bücher kennen zu lernen, die die Menschen geschrieben haben; doch ihr müsst geschult sein, damit ihr nicht strauchelt und Irrtümern anheimfallt. Dann werdet ihr erfahren, wie der Mensch sein Leben und seinen Kampf begann und wieweit er gekommen ist.

266. Wenn ihr dann soweit seid, müsst ihr euch meinem Brunnquell der Unterweisungen und Offenbarungen zuwenden, damit Ich euch die Zukunft und das Ziel zeige, das euch erwartet. (179, 22 – 23)

267. Ich versichere euch: Wenn ihr euch vornehmt, mit Interesse und mit Liebe in den Sinngehalt dieser Unterweisungen einzudringen, werdet ihr auf Schritt und Tritt wahre Wunder geistiger Weisheit, vollkommener Liebe und göttlicher Gerechtigkeit entdecken. Aber wenn ihr diese Offenbarungen gleichgültig betrachtet, werdet ihr nicht erfahren, was sie alles in sich bergen.

268. Geht nicht an meiner Kundgebung vorüber, wie viele von euch durchs Leben gehen: sehend, ohne zu schauen; hörend, ohne zu vernehmen; und denkend, ohne zu begreifen. (333, 11 – 12)

269. Ich will nicht, dass ihr meinen Geist oder etwas, das zum Geistigen gehört, so untersucht, als ob es materielle Objekte wären. Ich will nicht, dass ihr Mich nach Art der Wissenschaftler studiert, denn ihr würdet großen und beklagenswerten Irrtümern anheimfallen. (276, 17)

270. Meine ganze Lehre hat den Zweck, euch all das vor Augen zu führen, was euer Wesen enthält, denn aus diesem Wissen wird das Licht geboren, um den Weg zu finden, der zum Ewigen, zum Vollkommenen, zu Gott führt. (262, 43)

Läuterung und Vervollkommnung

271. Heute stellt ihr Mir eure Leiden vor Augen, damit Ich sie lindere, und in Wahrheit sage Ich euch, dass dies meine Aufgabe ist, dass Ich hierfür gekommen bin, weil Ich der Göttliche Arzt bin.

272. Doch bevor mein Heilbalsam in euren Wunden wirksam wird, bevor meine Liebkosung zu euch gelangt, konzentriert euch auf euch selbst und prüft euren Schmerz, erforscht ihn, denkt die ganze Zeit, die dazu nötig ist, gründlich darüber nach, damit ihr aus dieser Betrachtung die Lehre entnehmt, welche diese Prüfung enthält, ebenso wie die Erkenntnis, die sich darin verbirgt und die ihr kennen müsst. Diese Erkenntnis wird Erfahrung, wird Glaube, wird ein Blick ins Angesicht der Wahrheit sein, wird die Erklärung für viele von euch unverstandene Prüfungen und Lektionen sein.

273. Erforscht den Schmerz, als ob er etwas Greifbares wäre, und ihr werdet in ihm den schönen Samen der Erfahrung entdecken, die große Lehre eures Daseins, denn der Schmerz ist zum Lehrmeister in eurem Leben geworden.

274. Wer den Schmerz als einen Lehrmeister betrachtet und mit Sanftmut seine Mahnrufe befolgt, die er zur Erneuerung, zur Reue und zur Besserung macht, der wird später das Glücksgefühl, den Frieden und die Gesundheit kennen lernen.

275. Prüft euch sorgfältig, und ihr werdet erleben, wie viel Nutzen ihr daraus zieht. Ihr werdet eure Mängel und Unvollkommenheiten erkennen, sie berichtigen und deshalb aufhören, Richter der andern zu sein. (8, 50 – 53)

276. Ich bräuchte es nur zu wollen, und schon wäret ihr rein. Doch welches Verdienst bestünde, wenn Ich es wäre, der euch reinigt? Jeder soll seine Verstöße gegen mein Gesetz wiedergutmachen, dies ist Verdienst. Denn dann werdet ihr in Zukunft die Stürze und Fehler zu vermeiden wissen, weil der Schmerz euch daran erinnern wird.

277. Wenn sich zwischen der begangenen Verfehlung und ihren natürlichen Folgen eine aufrichtige Reue einstellt, wird euch der Schmerz nicht erreichen, denn dann werdet ihr bereits stark genug sein, um die Prüfung mit Ergebung zu ertragen.

278. Die Welt trinkt einen sehr bitteren Kelch; doch Ich habe sie nicht gestraft. Aber nach ihrem Schmerz wird sie zu Mir kommen, der Ich sie rufe. Dann werden die, welche undankbar waren, Dem zu danken wissen, welcher ihr Dasein nur mit Wohltaten überschüttet hat. (33, 30 – 31)

279. Legt die übermäßige Liebe zu eurem Körper ab und habt Erbarmen mit eurem Geist und helft ihm, sich zu reinigen und zu erheben. Wenn ihr dies erreicht habt, werdet ihr erleben, wie stark ihr an Geist und Körper sein werdet.

280. Denkt daran: Wenn der Geist krank ist – wie könnte dann Frieden im Herzen sein? Und wenn im Geist Gewissensbisse vorhanden sind – kann er da Frieden genießen? (91, 72 – 73)

281. Wenn diese Erde euch alles bescheren würde, was ihr wünscht, wenn es auf ihr nicht die großen geistigen Prüfungen gäbe – wer von euch hätte dann Verlangen, in mein Reich zu kommen?

282. Lästert oder verflucht auch nicht den Schmerz, da ihr ihn mit euren Verfehlungen geschaffen habt. Tragt ihn mit Geduld, dann wird er euch läutern und euch helfen, Mir näher zu kommen.

283. Erkennt ihr, wie stark eure Verwurzelung in den Herrlichkeiten und Befriedigungen dieser Welt ist? Nun, der Zeitpunkt wird kommen, an dem das Verlangen, euch von ihr zu entfernen, sehr heftig sein wird.

284. Wer seine Prüfungen durch geistige Erhebung zu bestehen vermag, erlebt in dieser Überwindung Frieden. Wer auf Erden mit zum Himmel gerichtetem Blick wandelt, strauchelt nicht, noch verletzen sich seine Füße an den Dornen auf seinem Sühneweg. (48, 53 – 55 o)

285. Erfüllt eure Bestimmung! Habt nicht den Wunsch, zu Mir zurückzukehren, ohne zuvor den Weg zurückgelegt zu haben, den Ich euch wies, denn es würde euch der Schmerz zuteil, Flecken in eurem Geist zu sehen, die er noch nicht abgewaschen hat, weil er nicht bis ans Ende seines Sühneweges gelangte.

286. Die Reinkarnationen sind über euch hinweggegangen, doch viele von euch haben die unendliche Gnade und Liebe nicht gewürdigt, die euch der Vater damit zuteil werden ließ.

287. Bedenkt: je größer die Zahl der Gelegenheiten ist, desto größer ist eure Verantwortung, und wenn diese Gelegenheiten nicht genutzt werden, so wird mit jeder derselben die Sühnelast und die ausgleichende Gerechtigkeit größer werden. Dies ist die Bürde, deren unerträgliche Last viele Wesen nicht begreifen und die euch nur meine Lehre offenbaren kann. (67, 46)

288. Jene Prüfungen, in denen die Menschen leben, sind die Früchte, die sie nun ernten, sind das Ergebnis ihrer eigenen Saat – eine Ernte, die manchmal die Folge des Samens ist, die sie im Jahr zuvor gesät haben, und in andern Fällen die Frucht dessen, was sie Jahre davor oder in andern Inkarnationen gesät haben. (178, 2)

289. Meint nicht, dass die Folgen eines Ungehorsams sich sofort bemerkbar machen – nein. Was Ich euch jedoch sage, ist dies, dass ihr euch früher oder später für eure Werke verantworten müsst; auch wenn es für euch manchmal den Anschein hatte, dass eure Verfehlung keine Folgen nach sich zog, in Anbetracht dessen, dass die Zeit verging und meine Gerechtigkeit keinerlei Zeichen gab.

290. Aber ihr wisst bereits durch mein Wort, dass Ich als Richter unerbittlich bin, und dass, wenn euer Gericht gekommen ist, ihr eure Augen für das Licht des Gewissens öffnen werdet. (298, 48)

291. Oh Geistwesen, die ihr Mich hört, erlaubt nicht, dass die Probleme des irdischen Lebens ihre Spur in euch hinterlassen, und noch weniger, dass sie euch beugen. Sucht das Licht, das jede Prüfung enthält, auf dass dieses euch hilft, stark und maßvoll zu werden.

292. Wenn der Geist es nicht schafft, sich den Körper [Seele] untertan zu machen, wird dieser ihn beugen und ihn beherrschen; aus diesem Grunde werden die Geistwesen schwach und glauben, dass sie mit dem Fleische sterben. (89, 11 – 12)

293. Habt ihr in eurem Leben irgendeine körperliche Leidenschaft erlebt, die euer ganzes Wesen erfasste und es euch unmöglich machte, die Stimme des Gewissens, der Moral und der Vernunft zu vernehmen?

294. Dies geschah, als der Geist tiefer gesunken war, weil dann die Versuchungen und die Macht der Bestie des Bösen, welche im Fleische wohnt, ihn bezwungen hat.

295. Und stimmt es etwa nicht, dass ihr ein tiefes Glücksgefühl und einen tiefen Frieden erfahren habt, als es euch gelang, euch von jener Leidenschaft zu befreien, und ihr ihren Einfluss überwunden hattet?

296. Dieser Friede und diese Freude sind auf den Sieg des Geistes über den Körper zurückzuführen – ein Sieg, der durch einen unermesslichen Kampf, eine “blutige” innere Schlacht, errungen wurde. Doch es genügte, dass der Geist neue Kraft schöpfte und sich aufrichtete, angeregt und beraten durch das Gewissen, und schon bezwang er die Impulse des Fleisches [Seele] und machte sich frei davon, sich noch weiter ins Verderben ziehen zu lassen.

297. Bei diesem Ringen, bei dieser Verzichtleistung, bei dieser Schlacht gegen euch selbst habt ihr etwas sterben sehen, das in eurem Innern wohnte, ohne dass es euer Leben war. Es war nur eine unsinnige Leidenschaft. (186, 18 – 19)

298. Erkennt, dass ihr den mächtigsten Feind in euch selbst habt. Wenn ihr ihn besiegt habt, werdet ihr den “Drachen mit den sieben Häuptern”, von dem der Apostel Johannes zu euch sprach, unter euren Füßen sehen. Dann erst könnt ihr in Wahrheit sagen: “Ich kann mein Angesicht zu meinem Herrn erheben, um Ihm zu sagen: Herr, ich werde Dir nachfolgen.” Denn dann werden es nicht nur die Lippen sagen, sondern der Geist. (73, 20)

299. Bald wird euch bewusst werden, dass nicht das Leben grausam zu euch Menschen ist, sondern dass ihr es mit euch selbst seid. Ihr leidet und lasst die leiden, die um euch sind, aus Mangel an Verständnis. Ihr fühlt euch einsam, seht, dass niemand euch liebt, und werdet egoistisch und hartherzig. (272, 34)

300. Begreift, dass alle Leiden dieses Lebens, das ihr lebt, Folgen der menschlichen Verfehlungen sind, denn Ich, der euch liebt, könnte euch keinen so bitteren Kelch anbieten.

301. Ich habe euch von den frühesten Zeiten an das Gesetz als einen Weg offenbart, auf dem ihr euch vor den Stürzen, dem Verderben und dem “Tode” bewahren könnt. (215, 65)

302. Heute seid ihr noch nicht imstande, den Sinn eurer Prüfungen zu verstehen. Ihr haltet sie für unnötig, ungerecht und unvernünftig. Doch Ich werde euch noch sagen, wie viel Gerechtigkeit und Augenmaß in jeder von ihnen lag, wenn ihr alt geworden seid, und bei anderen, wenn ihr die Schwellen dieser Welt überschritten habt und die geistigen Regionen bewohnt. (301, 44)

303. Ich sage euch noch einmal, dass Ich jeden Gedanken und jede Bitte wahrnehme, während “die Welt” meine Inspiration nicht zu empfangen vermag, noch sich vorbereitet hat, um meine göttlichen Gedanken in ihrem Verstande erstrahlen zu lassen, noch meine Stimme hört, wenn Ich auf ihren Ruf antworte.

304. Aber Ich habe Vertrauen zu euch, glaube an euch, weil Ich euch geschaffen und euch mit einem Geist begabt habe, welcher ein Funke von Mir ist, und mit einem Gewissen, das mein Ebenbild ist.

305. Wenn Ich euch sagen würde, dass Ich nicht erwarte, dass ihr euch vervollkommnet, wäre dies so, wie wenn Ich erklären würde, dass Ich bei dem größten Werk, das aus meinem göttlichen Willen hervorgegangen ist, gescheitert bin, und dies kann nicht sein.

306. Ich weiß, dass ihr in der Zeit lebt, in der euer Geist siegreich aus allen Versuchungen hervorgehen wird, die ihm auf seinem Weg begegnen. Danach wird er voll Licht zu einem neuen Dasein erstehen. (238, 52 – 54)

Diesseits und jenseits des Irdischen

307. Arbeitet an euch, wartet nicht, bis der Tod euch unvorbereitet überrascht. Was habt ihr für den Zeitpunkt vorbereitet, da ihr zum Geistigen Leben zurückkehrt? Wollt ihr überrascht werden, während ihr noch mit Ketten an die Materie, an die Leidenschaften und die irdischen Besitztümer gebunden seid? Wollt ihr mit geschlossenen Augen in das Jenseits eingehen, ohne den Weg zu finden, und dabei die Müdigkeit dieses Lebens in den Geist geprägt mitnehmen? Bereitet euch zu, Jünger, dann werdet ihr das Kommen des körperlichen Todes nicht fürchten.

308. Seufzt nicht, weil ihr dies Erdental verlassen müsst, denn, auch wenn ihr erkennt, dass in ihm Wunder und Herrlichkeiten existieren, sage Ich euch in Wahrheit, dass diese nur ein Abglanz der Schönheiten des geistigen Lebens sind.

309. Wenn ihr nicht erwacht – was werdet ihr tun, wenn ihr euch am Anfang eines neuen Weges befindet, der von einem Lichte erhellt ist, das euch unbekannt erscheint?

310. Scheidet von dieser Welt ohne Tränen, ohne im Herzen eurer Angehörigen Schmerz zurückzulassen. Löst euch, wenn der Augenblick gekommen ist und lasst auf dem Antlitz eures Körpers ein Lächeln des Friedens zurück, das von der Befreiung eures Geistes spricht.

311. Der Tod eures Körpers trennt euch nicht von den Wesen, die euch anvertraut waren, noch entbindet er euch von der geistigen Verantwortung, die ihr für jene habt, die eure Eltern, Geschwister oder Kinder waren.

312. Begreift, dass für die Liebe, für die Pflicht, für die Gefühle, mit einem Wort: für den Geist der Tod nicht existiert. (70, 14 – 19)

313. Arbeitet mit großem Eifer, damit – wenn der Tod kommt und ihr die Augen eures Körpers für dieses Leben schließt – euer Geist sich von sich aus emporgehoben fühlt, bis er zu der Heimstatt gelangt, die er durch seine Verdienste erreicht hat.

314. Die Jünger dieses Werkes werden beim Eintritt des körperlichen Todes erfahren, wie leicht die Bande zerreißen, die den Geist mit dem Körper verbinden. Es wird kein Schmerz in ihm sein, weil er die Annehmlichkeiten der Erde verlassen muss. Der Geist wird nicht als Schatten unter den Menschen umherirren und von Tür zu Tür, von Herz zu Herz anklopfen im Verlangen nach Licht, nach Liebe und Frieden. (133, 61 – 62)

315. Erhebt euren Geist, damit ihr nur am Ewigen, Schönen und Guten Gefallen findet. Wenn es nicht so sein sollte, wird euer Geist– vermaterialisiert durch das Leben, das ihr geführt habt – viel leiden, um sich von seinem Körper und allem, was er zurücklässt, zu lösen; und er wird eine Zeitlang in Verwirrung und bitterem Schmerz in den [geistigen] Räumen umherstreifen, bis er seine Läuterung erreicht.

316. Lebt in meinem Gesetze, dann braucht ihr den Tod nicht zu fürchten. Doch ruft oder wünscht ihn nicht vor der Zeit. Lasst ihn kommen, denn er gehorcht immer meinen Befehlen. Sorgt dafür, dass er euch zugerüstet findet, dann werdet ihr in die Geistige Welt als Kinder des Lichtes eingehen. (56, 43 – 44)

317. Lebt in Frieden in euren Heimen, macht aus ihnen ein Heiligtum, damit, wenn die unsichtbaren Wesen eindringen, die verwirrt im “Geistigen Tale” umherschweifen, sie in eurem Wesen das Licht und den Frieden finden, den sie suchen, und sie im Jenseits aufwärts steigen. (41, 50)

318. Euch, die ihr im Geiste lebt und noch immer den materiellen Zielen zugetan seid, sage Ich: wendet euch ab von dem, was euch nicht mehr zugehörig ist. Denn wenn die Erde nicht die ewige Heimat für den Menschen ist, ist sie es noch weniger für den Geist. Jenseits, im “Geistigen Tale”, erwartet euch ein Leben voller Licht, zu dem ihr auf dem Pfade des Guten Schritt für Schritt hingelangen werdet.

319. Denen, die Mir als menschliche Wesen zuhören, sage Ich, dass sie – solange sie diesen Körper besitzen, der sie auf ihrer irdischen Lebensfahrt begleitet – diesen pflegen und bis zum allerletzten Augenblick erhalten müssen. Denn er ist der Stab, auf den sich der Geist stützt, und das Werkzeug zum Kämpfen. Durch seine materiellen Augen blickt der Geist auf dieses Leben, und durch seinen Mund spricht er und kann er seinen Brüdern Trost spenden. (57, 3)

320. Jetzt fragt euch der Meister: Wo sind eure Toten, und warum weint ihr über das Verschwinden der Wesen, die ihr liebt? Wahrlich, Ich sage euch, in meinen Augen ist niemand gestorben, denn allen habe Ich ewiges Leben gegeben. Sie alle leben; jene, die ihr für verloren hieltet, sind bei Mir. Dort, wo ihr den Tod zu erblicken vermeint, ist das Leben, wo ihr das Ende seht, ist der Anfang. Wo ihr meint, dass alles Mysterium und unergründliches Geheimnis ist, ist das Licht, strahlend wie eine immerwährende Morgenröte. Wo ihr glaubt, dass das Nichts sei, ist Alles, und wo ihr das große Schweigen vermutet, ist ein “Konzert”. (164, 6)

321. Immer, wenn der Tod das Dasein eurer Körperhülle beendet, ist dies wie eine Erholungspause für den Geist, der, wenn er sich wieder inkarniert, mit neuen Kräften und größerem Lichte zurückkehrt und das Studium jener göttlichen Lektion fortsetzt, das er nicht abgeschlossen hatte. Auf diese Weise reift im Verlauf von Zeitaltern der Weizen, welcher euer Geist ist.

322. Vieles habe Ich euch in Bezug auf das Geistige Leben offenbart, doch Ich sage euch, dass ihr jetzt noch nicht alles wissen müsst, sondern nur das, was für euer Kommen zur ewigen Heimat wesentlich ist. Dort werde Ich euch all das sagen, was euch zu wissen bestimmt ist. (99, 32)

323. Könnt ihr euch die Seligkeit dessen vorstellen, der zum Geistigen Leben zurückkehrt und auf Erden die Bestimmung erfüllt hat, die sein Vater ihm vorgezeichnet hat? Seine Genugtuung und sein Friede sind unendlich größer als alle Befriedigungen, die der Geist im menschlichen Leben ernten kann.

324. Und diese Gelegenheit biete Ich euch an, damit ihr zu denen gehört, die Freude haben, wenn sie in ihr Reich zurückkehren, und nicht zu jenen, die in ihrer tiefen Bestürzung oder Reue leiden und weinen. (93, 31 – 32)

325. Schon ist das Ende dieser Kundgebung nahe, um sie dann in einer höheren Form wiederaufzunehmen durch den Beginn der Zwiesprache von Geist zu Geist mit eurem Schöpfer, welche die höheren Geistwesen gebrauchen, die bei Mir wohnen. (157, 33)

326. Wenn Ich zu euch über meine Geistige Welt spreche, meine Ich jene Heerscharen gehorsamer Geistwesen, die als wahre Diener nur das tun, was der Wille ihres Herrn ihnen befiehlt.

327. Diese habe Ich zu euch gesandt, damit sie für alle Menschen Berater, Beschützer, Ärzte und wirkliche Geschwister sind. Sie klagen nicht, denn sie haben in sich den Frieden. Sie stellen keine Fragen, denn das Licht ihrer Entwicklung und ihrer Erfahrung auf den langen Wegen hat ihnen das Recht gegeben, den Verstand der Menschen zu erleuchten. Sie sind bei jedem Hilferuf und in jeder Not bereitwillig und demütig zur Stelle.

328. Ich bin es, der ihnen aufgetragen hat, sich unter euch kundzugeben, damit sie euch ihre Anweisungen, ihr Zeugnis und ihre Ermunterung geben. Sie ziehen vor euch her, reinigen den Weg und gewähren euch ihren Beistand, damit ihr nicht den Mut verliert.

329. Morgen werdet auch ihr zu diesem Licht-Heer gehören, das in der unendlichen Welt der Geistwesen nur aus Liebe zu seinen Menschengeschwistern wirkt, in dem Bewusstsein, dass es damit seinen Vater verherrlicht und liebt.

330. Wenn ihr ihnen ähnlich werden wollt, so weiht euer Dasein dem Guten. Teilt euren Frieden und euer Brot, empfangt den Bedürftigen mit Liebe, besucht den Kranken und den Gefangenen. Bringt Licht auf den Weg eurer Mitmenschen, die auf der Suche nach dem wahren Weg umhertappen. Erfüllt die Unendlichkeit mit edlen Gedanken, betet für die Abwesenden, dann wird das Gebet sie euch nahe bringen.

331. Wenn dann der Tod den Schlag eures Herzens anhält, und das Licht in euren Augen erlischt, werdet ihr zu einer durch ihre Harmonie, ihre Ordnung und ihre Gerechtigkeit wunderbaren Welt erwachen. Dort werdet ihr zu begreifen beginnen, dass die Liebe Gottes euch für alle eure Werke, Prüfungen und Leiden entschädigen kann.

332. Wenn ein Geist zu jener Heimstatt gelangt, fühlt er sich immer stärker von einem unendlichen Frieden durchdrungen. Sogleich erinnert er sich an die, die noch fern jener Seligkeit leben, und in seinem Drang, seiner Sehnsucht, dass jene, die er liebt, auch jenes göttliche Geschenk erlangen, schließt er sich den geistigen Heerscharen an, die für die Rettung, das Wohlergehen und den Frieden ihrer Erdengeschwister kämpfen und arbeiten. (170, 43 – 48)

333. Wer hat sich schon ein Bild gemacht von den Schlachten, die diese Legionen des Lichtes gegen die Invasionen verwirrter Wesen austragen, die euch fortwährend bedrohen? Es gibt keinen menschlichen Blick, der diesen Kampf entdeckt hat, den beide unablässig gegeneinander führen, ohne dass ihr ihn wahrgenommen habt. (334, 77)

334. Seht hier die Fortsetzung meines Werkes, mein Kommen in der “Dritten Zeit” als Tröstergeist, umgeben von meinen großen Engelsscharen, wie es geschrieben steht.

335. Diese Geistwesen in meinem Gefolge stellen einen Teil jenes Trostes dar, den Ich euch verheißen habe, und in ihren heilsamen Ratschlägen und Beispielen von Tugend habt ihr bereits Beweise ihrer Barmherzigkeit und ihres Friedens empfangen. Durch sie habe Ich euch Wohltaten gewährt, und sie sind Vermittler zwischen euch und meinem Geiste gewesen.

336. Als ihr die ihnen eigenen Gnadengaben und ihre Demut wahrgenommen habt, habt ihr euch dazu inspiriert gefühlt, ebenso lautere Werke zu tun wie jene, die sie in eurem Leben vollbracht haben. Als sie euer Heim aufgesucht haben, habt ihr euch durch ihre geistige Gegenwart geehrt gefühlt.

337. Seid gesegnet, wenn ihr ihre Hochherzigkeit erkannt habt. Aber der Meister sagt euch: Meint ihr, dass sie schon immer tugendsame Wesen waren? Wisst ihr nicht, dass eine große Zahl von ihnen die Erde bewohnt hat und Schwachheit und schwere Verfehlungen kennen lernte?

338. Doch seht sie nun an: sie haben keinerlei Makel mehr an sich, und zwar deshalb, weil sie auf die Stimme des Gewissens hörten, zur Liebe erwachten und ihre früheren Verfehlungen bereuten. In jenem Schmelztiegel haben sie sich geläutert, um sich würdig emporzuschwingen, und heute dienen sie Mir, indem sie der Menschheit dienen.

339. Ihr Geist hat aus Liebe die Aufgabe übernommen, seinen Nächsten beizustehen, um all das wiedergutzumachen, was sie versäumten, als sie die Erde bewohnten, und als ein göttliches Geschenk haben sie die Gelegenheit wahrgenommen, den Samen zu säen, den sie zuvor nicht gesät haben, und jedes unvollkommene Werk zu beseitigen, das sie getan haben.

340. Daher erlebt ihr jetzt mit Staunen ihre Demut, ihre Geduld und ihre Sanftmut, und gelegentlich habt ihr sie um ihrer Wiedergutmachung willen leiden sehen. Aber ihre Liebe und ihre Erkenntnis, die größer sind als die Hindernisse, auf die sie stoßen, überwinden alles, und sie sind bereit, bis zur Aufopferung zu gehen. (354, 14 – 15)

341. Ahnt ihr etwa die geistige Heimstätte, die ihr verließet, um zur Erde zu kommen? “Nein, Meister,” sagt ihr Mir, “wir ahnen nichts, noch erinnern wir uns an etwas”.

342. Ja, Volk, es ist so lange her, seit ihr euch von der Reinheit und der Unschuld entferntet, dass ihr euch nicht einmal jenes Dasein in Frieden, jenen Zustand des Wohlergehens vorstellen könnt.

343. Doch nun, da ihr geschult seid, um die Stimme des Gewissens zu hören und seine Offenbarungen von ihm zu empfangen, ist der Weg für euch erreichbar, der jene zum Verheißenen Reiche führt, die sich Mir zuwenden.

344. Es ist nicht jenes Paradies des Friedens, von dem die “Ersten” schieden, sondern jene unendliche Welt des Geistes, die Welt der Weisheit, das Paradies der wahren geistigen Glückseligkeit, der Himmel der Liebe und der Vollkommenheit. (287, 14 – 15)

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Das Dritte Testament EBook… https://jesus-comes.com/wp-content/uploads/2016/08/Das_Dritte_Testament.pdf

The Third Testament EBook… https://jesus-comes.com/wp-content/uploads/2016/08/the-third-testament.pdf

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Offenbarungen durch Jakob Lorber… https://jesus-comes.com/index.php/category/deutsch/jakob-lorber-pdfs-deutsch/

Offenbarungen durch Gottfried Mayerhofer… https://jesus-comes.com/index.php/category/deutsch/predigten-von-jesus/

Jesus‘ Revelations through Jakob Lorber… https://jesus-comes.com/index.php/category/english/jakob-lorber-pdfs/

Jesus‘ Revelations through Gottfried Mayerhofer… https://jesus-comes.com/index.php/category/english/53-sermons-of-jesus/

Liebesbriefe von Jesus – Love Letters from Jesus https://jesus-comes.com/index.php/liebesbriefe-von-jesus-love-letters-from-jesus/

Die Trompete Gottes – Trumpet Call of God https://awakeningforreality.com/latest-video-and-audio-letters-neuste-video-und-audio-briefe/

Ermahnungen für Apostel der Dritten Zeit & Wehe – Buch des wahren Lebens Unterweisung 57 – 366

ApostelBuch des wahren Lebens Unterweisung 57

So spricht der Herr:

1. Ruht euch einige Augenblicke von eurer ermüdenden Wanderschaft aus, ihr, die ihr über den Staub der Erde geht, und ihr, die ihr im geistigen Raume lebt.

2. Wenn ihr Meinem göttlichen Worte lauscht, läutert sich eure Seele allmählich.

3. Euch, die ihr im Geiste lebt und noch immer den materiellen Zielen zugetan seid, sage Ich: Wendet euch ab von dem, was euch nicht mehr zugehörig ist. Denn wenn die Erde nicht die ewige Heimat für den Menschen ist, ist sie es noch weniger für die Seele. Jenseits, im Geistigen Tale, erwartet euch ein Leben voller Licht, zu dem ihr auf dem Pfade des Guten Schritt für Schritt hingelangen werdet. Denen, die Mir als menschliche Wesen zuhören, sage Ich, dass sie – solange sie diesen Körper besitzen, der sie auf ihrer irdischen Lebensfahrt begleitet – diesen pflegen und bis zum allerletzten Augenblick erhalten müssen. Denn er ist der Stab, auf den sich die Seele stützt, und das Werkzeug zum Kämpfen. Durch seine materiellen Augen schaut der Geist auf dieses Leben, und durch seinen Mund spricht er und kann er seinen Brüdern Trost geben.

4. Ich bin in dieser Zeit gekommen, um euch zuzurüsten, und Ich muss zur ganzen Menschheit sprechen, um ihr in ihrer geistigen Entwicklung beizustehen.

5. Lasst schon jetzt den Frieden in euer Herz einziehen, denn später werdet ihr unermüdlich für den Frieden der anderen beten und wachen müssen.

6. Ihr werdet ein sehr grosses und verdienstvolles Werk tun, wenn ihr den durch Schmerz und Sorgen erschütterten Herzen Ruhe und Gelassenheit gebt. Es werden Zeiten kommen, in denen ihr lernen müsst, auf diesem Frieden das Glück eurer Nächsten zu begründen.

7. Jünger und Neulinge, wenn ihr Mein Wort hört, fühlt ihr, dass die Schatten, die euren Verstand einhüllten, und die Last, die ihr in eurem Herzen tragt, sich entfernt haben. Es war die Bürde der Leiden, Sorgen und manchmal auch der Gewissensbisse, die euch im Leben immer mehr niederdrückten.

8. Vergesst nicht, dass niemand ein besserer Helfer für euch sein kann als Jesus. Hört Mein Wort und lasst zu, dass es euer Herz mit Frieden überströmt. Es wird Balsam sein auf eure Wunden.

9. Mein Wort heilt, liebkost und stärkt. Lernt es und empfindet es, damit ihr hernach mit Meiner Wahrheit und Meiner Liebe jene salbt, die ihr krank auf eurem Wege findet.

10. Die Zeiten werden vergehen, und wenn aussergewöhnliche Ereignisse eintreten, werdet ihr ausrufen: „Dies war bereits angekündigt!“ Denn ihr werdet euch dessen erinnern, was Ich so viele Male prophezeit hatte.

11. Gebt die gute Botschaft Meiner Lehre jedem, zu dem ihr Mein Wort gelangen lassen könnt, auch wenn er nicht sogleich Glauben zeigt. Wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr in Liebe zu ihm sprecht, wird sein Geist niemals etwas von dem vergessen, was ihr ihm gesagt habt.

12. Dies ist das Ackerland, von dem Ich zu euch spreche – das Herz und der Geist eurer Brüder. Das Saatkorn ist Meine Lehre, die ihr ihnen bekannt machen sollt, und das kristallklare Wasser ist Meine Liebe und Meine Weisheit, mit der ihr jene Felder bewässern sollt.

13. Wann werden die Menschen Meine geistige Gegenwart empfinden? Wann werde Ich hören, dass die Menschheit Mich willkommen heisst?

14. Ihr, die ihr mich durch den menschlichen Stimmträger gehört habt – haltet euch nicht damit auf, die Mängel dieser eurer Brüder zu betrachten, durch die Ich heute zu euch spreche. Morgen wird Mein Wort niedergeschrieben sein, und der Einfluss des Stimmträgers wird verschwunden sein.

15. So wird Mein Wort dieser Zeit zu allen gelangen, die es nicht hörten – voll göttlicher Essenz und voll Reinheit.

16. Ich will, dass das einzige Kennzeichen, das die Boten dieser Kundgabe vorweisen, die Wahrheit ist. Sie ist der Schlüssel, der Schild und das Schwert.

17. Die Gelehrten, die Wissenschaftler, die Grossen dieser Zeit, die schwer gekämpft haben, um den Ruhm der Welt zu erlangen, werden verblüfft sein, wenn sie sehen, wie Meine neuen Jünger – Männer, Frauen und Kinder – in aller Demut göttliche Lehren verkünden, ohne mit Überlegenheit zu prahlen und ohne Eitelkeit.

18. Je grösser die Erkenntnis ist, die ihr vom Werte dessen habt, was ihr besitzt, desto wirklicher und wahrhaftiger soll eure Demut sein.

19. Wie glücklich ist der Geist, der – wenn er seine menschlichen Überreste in diesem Tal der Sühne gelassen hat – aus der Unendlichkeit erkennt, dass er auf der Erde eine Spur des Lichtes, der Wahrheit und der Liebe hinterlassen hat.

20. Mein neues Volk Israel, welches dem Geiste nach das gleiche wie zu allen Zeiten ist, wird die Aufgabe haben, Meine Offenbarung durch die ganze Welt zu tragen. Es wird den Menschen zeigen, wo sie das Gesetz entweiht und wo sie Meine Worte falsch ausgelegt haben.

21. Wie werdet ihr einen so hohen und schwierigen Auftrag ausführen können?: Indem ihr Liebe und Eifer für Meine Lehre habt und guten Willen, Mein Apostel zu sein.

22. Wer Mitgefühl für seinen Nächsten empfindet, wer den fremden Schmerz fühlt, und wer beim Gedanken an die Nöte der anderen seine eigenen Leiden vergisst, der besitzt den Samen, den Balsam, die Nahrung. Hernach wird er die geeignete Form erlernen, das weiterzugeben, was er von Mir empfangen hat, und das auszudrücken, was aus dem Herzen und dem Geiste aufsteigt.

23. Studiert das Buch Meiner Unterweisungen im Lichte eures Gewissens. Es wird euch sagen, ob ihr Fortschritte macht, oder ob ihr im Stillstand verharrt.

24. Denkt nicht, dass die Gabe der Liebe nur bevorzugten Wesen anvertraut worden ist. Wisset, dass ihr alle dafür bestimmt seid, und dass die einen früher und die anderen später – ihr alle lieben werdet, wie Ich es euch gelehrt habe.

25. Nützet, nützet diese Zeiten Meiner Kundgabe und studiert Mein Wort, damit es euch nicht seltsam vorkommt, wenn ihr jene, durch die Ich euch Meine Unterweisung gab, ohne Verzückung, in der Verbindung von Geist zu Geist mit ihrem Schöpfer sprechen seht.

26. Erhebet euren Geist, erhöht eure Moral. Zu allen Zeiten ist dies Meine Anweisung gewesen. Jakob erblickte die Gestalt des Vaters auf der höchsten Höhe der Himmelsleiter. Mose empfing das Gesetz auf dem Gipfel des Berges Sinai, Jesus hinterliess euch Seine göttliche Predigt auf dem Berge Tabor.

27. Erfasst die Symbolik jener Offenbarungen! – Doch wo ist der Berg, von dem aus Ich in dieser Zeit zu euch spreche und euch Mein Gesetz gebe? Ihr alle wisst es, jener Berg ist die Vollkommenheit, die Wahrheit und die Weisheit.

28. Wer in dieser Zeit Meine Barmherzigkeit verspürte, soll auf seinem Wege nicht mehr Disteln oder Dornen säen. Denn die Frucht, die er erntet, wird oftmals bitterer sein als die, die er säte.

29. Betrachtet euch als Teil jenes Samens, den Ich Jakob in seinem Traume verhiess, als ich ihm ankündigte, dass seine Nachkommenschaft zahlreich wie der Staub der Erde sein würde, und dass in seinem Samen alle Nationen gesegnet würden.

30. Heute kommt Meine (geistige) Wärme zu euch herab, um eurem Herzen Leben zu geben. Aber diese Wärme lässt die Blumen, die Ich in eurem Geiste pflege, nicht welken. Ich gebe euch alles, und je mehr Ich Meine Güter unter Meinen Kindern verteile, desto mehr vermehren sie sich. Ich fürchte nicht wie ein reicher Geizhals, schliesslich ohne jedes Vermögen zu sein. – Bittet, damit euch gegeben wird. Was könnt ihr Mich bitten, das Ich euch nicht gewährte? – Ich bitte euch nur, euch Meiner Wohltaten würdig zu machen und Mich recht zu bitten.

31. Einem jeden ist bestimmt, was ihm während seines Lebensweges zuteil werden soll. Während die einen es zur rechten Zeit annehmen und nutzen, verschwenden es andere, und manche haben sich nicht einmal vorzubereiten verstanden, um es zu empfangen. Doch als sie zur Geistigen Welt zurückgekehrt sind, wurden sie sich all dessen bewusst, was für sie bestimmt war und was sie weder zu erlangen noch sich zu verdienen wussten.

32. Meine Stimme spricht zu allen, es gibt keinen inkarnierten oder entkörperten Geist, an den Ich nicht Mein Wort gerichtet hätte, sei es als Vater, als Meister oder als Richter. Aber der Mensch hat es nicht verstanden, sich vorzubereiten, um die göttliche Sprache zu verstehen, obwohl Ich auf jede Weise und in allen Sprachen zu euch gesprochen habe. Wann werdet ihr von Geist zu Geist mit Meiner Göttlichkeit in Verbindung treten, um Meine Stimme in eurem Geiste zu hören, da ihr ja dazu bestimmt seid? Bereitet wenigstens ihr euch vor, die ihr Meine Stimme vernehmt, damit ihr Schritt für Schritt, auf dem Wege der Entwicklung des Geistes, diese Gnade erlangt. Glaubt ihr nicht, dass es das Natürlichste und Selbstverständlichste ist, dass euer Geist in Gemeinschaft mit seinem Schöpfer sein kann und Seine Stimme vernehmen kann, wo immer er sich befindet?

33. Lange Zeiträume sind über die Menschen hinweggegangen, ohne dass sie den Zweck begriffen haben, für den sie geschaffen wurden.

34. Meine Kinder, es ist nicht nötig, in die Gelehrsamkeit der Welt einzudringen, um den Endzweck eures Daseins zu erkennen. Nicht nur der Gelehrte kann Mich erkennen und sich selbst erkennen. Wie oft hat der einfache Mensch, dem auf Erden die Bildung fehlt, ein tieferes Innewerden der Wahrheit.

35. Dies ist der Grund, weshalb Ich in schlichter und einfacher Sprache zu euch spreche, die für jeden Verstand und jeden Geist verständlich ist, weshalb Ich Mich durch einen ungebildeten und sogar schwerfälligen Verstand kundgeben wollte. Wenn Ich, obwohl Ich klar und einfach zu den Menschen spreche, nicht verstanden werde – wie könnten sie Mich verstehen, wenn Ich in höherer Form zu ihnen spräche? – Ich spreche zu euch nicht von geheimnisvollen Lehren. Je höher und vollkommener das Geistige ist, desto klarer, natürlicher und schlichter zeigt es sich eurem Geiste.

36. Macht ein geistiges Studium aus Meinen Offenbarungen, doch macht nicht komplizierte theologische Lehren aus ihnen. Da der Meister einfach ist, sollen auch die Jünger einfach sein. Folgt Mir mit Bescheidenheit und Sanftmut, und Ich werde euch zu Besitzern des Verheissenen Landes machen. Denn wer im Ungehorsam lebt, ist Eigentümer von nichts. Seid umso bescheidener gegenüber den anderen, je mehr ihr besitzt.

37. Eure Ohren, die keine Schmeichelei vernommen hatten, sollen sich jetzt nicht vom Hochmut betören lassen. Eure Augen, die niemals die Wunder Meiner Schöpfung beachtet hatten, sollen sich nicht durch Eitelkeit blenden lassen. Sucht keine andere Krone als die der Frucht eurer Liebeswerke für eure Brüder.

38. Wartet nicht auf günstigere Zeiten, um mit der Arbeit zu beginnen. Denn wenn ihr diese kurze Zeit jetzt nicht ausnützt, werdet ihr euch morgen nach ihr zurücksehnen.

39. All dies sage Ich euch, damit ihr der Menschheit euer Zeugnis übergeben könnt. Fürchtet nicht, dass man euch nicht glaubt, denn die Naturgewalten werden eure Worte bestätigen. Die Erde wird erbeben, die Wasser werden über die Ufer treten, das Feuer wird wüten, die Winde werden entfesselt sein auf der Welt, die Meere werden aufschäumen, und die Seuchen werden ganze Landstriche verheeren. Der zügellose Lauf der Menschheit wird durch den Schmerz aufgehalten werden. Sobald dann die Menschheit sich von ihrem Materialismus reinigt, wird Mein Wort zu den Herzen gelangen, und niemand wird ohne es bleiben.

40. Wie eine Blume hat sich euer Herz geöffnet, um Mir den Wohlgeruch eurer Erhebung und eurer Danksagung darzubringen. Denn ihr wisst, dass es Meine Barmherzigkeit war, die die Dornen auf eurem Wege entfernte und eure Tränen trocknete.

41. Ich habe euch gelehrt, dass der Weg, euch Leiden zu ersparen, darin besteht, dass ihr der Erfüllung Meines Gesetzes näherkommt. Ich habe euch gesagt, dass ihr euch hierfür von vielen schwärmerischen religiösen Bräuchen abwenden müsst, die euch keinen Nutzen bringen.

42. Die Hoffnung auf ihre Erlösung ist im Herzen derer erwacht, die Mich in dieser Zeit gehört haben. Ich will, dass ihr am Ende des Weges die Freude erlebt, alle Hindernisse überwunden zu haben.

43. Tragt Mein Wort in eurem Munde. Dafür ist es nicht nötig, dass ihr die gleiche Ausdrucksweise gebraucht, in der Ich zu euch spreche. Sprecht von Mir und Meinem Werke in der gleichen Sprache, in der ihr mit euren Brüdern redet, und nur wenn ihr versucht, Meine Sätze zu wiederholen, so tut dies in der Form, in der Ich zu euch gesprochen habe. Doch seid vorbereitet, denn es wird Gelegenheiten geben, bei denen Ich es sein werde, der durch euren Mund spricht, und dann wird eure einfache und erdgebundene Sprache verschwinden, um im Ausdruck und Sinn Mein göttliches Wort offenbar werden zu lassen.

44. Bald werden die Menschenscharen herbeikommen, deren Geist die Zeit vergeudet und die Gelegenheiten nicht genutzt hat, die der Vater ihnen geboten hat, um sich aufwärtszuentwickeln. Wenn sie Meine Stimme vernehmen, werden sie zuerst innehalten, danach werden sie Reue fühlen, und später werden sie die Arbeitsgeräte ergreifen, um Meine Felder zu bestellen und die verlorene Zeit wiedereinzuholen.

45. Heute gehen sie an dem vorüber, der leidet, ohne den Schmerz ihres Bruders wahrzunehmen. Doch nachdem sie im Herzen von der Essenz Meines Wortes berührt worden sind, werden sie ihre Augen jenem zuwenden, der Trost bedarf, und werden ihm den Balsam bringen, mit dem Ich sie heilte. Dann werden sie sich fragen: Warum sah ich früher bei niemandem den Schmerz, auch nicht die Witwen, noch die Waisen, weder nach Gerechtigkeit Hungernde, noch Notleidende? Weil ich taub, blind und gefühllos war.

46. Wer auf Erden seinen Nächsten geliebt hat – wie ruhig und glücklich vergeht sein Leben, und wie sanft ist sein Todeskampf. Doch wer keine Liebe auf seinem Wege säte, hatte nie einen Augenblick wahren Friedens und nimmt mit Schmerz von dem Körper Abschied, in dem er wohnte.

47. Dies ist eine Zeit der Sünde, in der Ich euch Meine Macht erweisen werde, indem Ich im Herzen der Menschen ein Heiligtum der Liebe errichte. Der Mensch wird nicht nötig haben, Meiner Göttlichkeit Tempel oder Paläste zu erbauen, denn Meine geistige Lehre hat keine solchen Ansprüche. In der heutigen Zeit wird der wahre Tempel Gottes, in welchem Er wohnt, von den Menschen erkannt werden.

48. Um dieser Unterweisungen willen, die Ich euch heute gebe, werdet ihr von euren Brüdern verkannt werden. Aber fürchtet euch nicht, denn im Sinngehalt derselben ist Vernunft und Wahrheit, was bald erkannt werden wird, wenn Heimsuchungen drohend über der Menschheit hängen.

49. Alle werden begreifen, dass Meine Liebe jedem von euch einen Platz an Meinem Tische gegeben hat, damit alle nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden an ihm den Wein des Lebens trinken und das Brot des Geistes essen. Die Erde hat euch lange Zeit gefangen gehalten, und viele von euch sind in den Morast und Schmutz gefallen, den die Sünde der Menschen geschaffen hat. Daraus befreit euch Meine Barmherzigkeit, bis dorthin gelangt der Schall Meiner Stimme, die euch auf den Weg des Lichtes einlädt. Wenn Mein Wort immer in der unfruchtbaren Wüste eures Herzens ertönte, so haltet jetzt einen Augenblick inne, um es zu vernehmen. Denn in ihm könnt ihr das kristallklare und frische Wasser finden, das euren Durst nach Wahrheit löscht.

50. Stärkt euch an Meiner Unterweisung. Seid nicht länger das zerbrechliche Boot, mit dem die Wogen eurer Leidenschaften oder eurer Schwachheit ihr Spiel treiben. Macht Gebrauch von der geistigen und moralischen Kraft, die in Meinem Worte vorhanden ist, und wahrlich, Ich sage euch, die Stürme des Lebens werden euch nicht mehr erschüttern.

51. Seht, wie euch statt Strafe die freudige Überraschung Meines Wortes erwartete, das euch eure Unvollkommenheiten vergab, sowie die Meiner Liebe, als Ich euch an Meinen Tisch setzte, um euch mit göttlichen Speisen zu erfreuen.

52. Diejenigen, die heute durch Mich Vergebung erlangt haben, werden morgen denen vergeben, die sie verletzten, und jene, welche die Liebkosung Meines Wortes empfingen, nachdem sie lange den Kelch der Bitterkeit getrunken hatten, werden später auf ihrem Wege den Herzen Trost spenden.

53. Der Mensch hat der Natur viele Geheimnisse entrissen, und durch seine Wissenschaft hat er das menschliche Leben verwandelt. Das Licht des Wissens erstrahlt im Verstande, und jeden Tag kommt die Menschheit auf dem Wege des wissenschaftlichen Fortschritts voran, einem Ziel entgegen, das sie noch nicht zu ahnen vermag. Jedoch finde Ich im Herzen eurer Zivilisation keine Liebe.

54. Von Zeit zu Zeit komme Ich zu den Menschen, um ihnen Mein Gesetz zu bringen, um sie an Meine Lehre zu erinnern, um ihnen Meine Worte zu wiederholen. Denn eure Wissenschaft ohne Liebe kann nicht gut sein, euer Fortschritt kann nicht echt und dauerhaft sein, wenn er sich nicht von der Selbstsucht freimacht, um der tätigen Nächstenliebe Raum zu geben.

55. Zwischen einem Kommen Meiner Göttlichkeit und dem nächsten vergehen Tausende von Jahren, und wenn Ich Mich offenbare, geschieht es, um zu euch von ein- und derselben Liebeslehre zu sprechen. In ihr ist Mein ganzes Gesetz und Meine ganze Lehre zusammengefasst, wenn Ich euch sage: „Liebet einander.“

56. An dem Tage, an dem die Menschen ihre Wissenschaft und ihren Fortschritt vom göttlichen Lichte der Liebe inspirieren lassen, werden sie aus dieser Welt ein nie erträumtes Paradies voll Leben, Licht und Gesundheit machen. Denn der selbstsüchtigen Wissenschaft von heute werde Ich nicht alle Wunder offenbaren, die Ich für die Menschheit bereithalte.

57. In dieser Zeit sage Ich euch, dass das Böse nicht die Oberhand behalten wird, denn in Meinem Werke kann das Unvollkommene nicht bestehen. Euer Geist ist geschaffen worden, damit er durch seine Entwicklung den höchsten Grad der Vollendung erreicht.

58. Meine Jünger werden überall auf Erden erscheinen, und auf ihrem Wege wird sich der Nebel auflösen, der die Wahrheit verborgen hatte. In ihren Herzen werden Meine Lehrworte eingeprägt sein, so wie in einer anderen Zeit Meine Gebote in Stein gemeisselt waren.

59. Volk, hier ist das Licht, sättige dich an ihm! Aber zerstört zuvor jenes Gewand des Materialismus, das euch eingehüllt hat und das niemals mehr eure Seele bedecken soll.

60. Nicht die ganze Menschheit wird sich durch Vergeistigung läutern. Auch die Naturgewalten werden über die neuen Sodoms und Gomorrhas Gericht bringen, um die Erde für die neuen Generationen vorzubereiten.

61. Jene Sintflut, welche die Erde von den menschlichen Unreinheiten säuberte, und das Feuer, das auf Sodom herabfiel, kennt ihr heutzutage als Sagen. Dennoch werdet ihr auch in dieser Zeit erleben, wie die Menschheit erschüttert werden wird, wenn die Erde unter der Gewalt der Luft, des Wassers und des Feuers erbebt. Jedoch sende Ich euch aufs neue eine Arche – welche Mein Gesetz ist -, damit sich rettet, wer sie betritt.

62. Nicht alle, die in der Stunde der Heimsuchung „Vater, Vater“ sagen, werden Mich lieben, sondern jene, die an ihren Nächsten immer Meine Liebe üben. Diese werden gerettet werden.

63. Geliebte Jünger, alle, die ihr Mir nachfolgt – machet, dass in den Schatten der Nacht eure Schritte geistig leuchten, damit sie einen Lichtpfad markieren, der jene führt, die verirrt sind.

64. Bevor ihr daran gedacht hattet, herbeizukommen und Mir zuzuhören, bin Ich schon in euren Herzen gewesen und habe Mich mit eurem Geiste in Verbindung gesetzt, denn er ist es, den Ich suche. Es ist Mein Wille, dass die Menschen sich in dieser Zeit aufraffen, ihre Gleichgültigkeit aufgeben und sich von der verkehrten und unmoralischen Welt abwenden, die sie geschaffen haben. Ich will, dass ihr Jünger des Heiligen Geistes seid.

65. Sorgt dafür, dass zwischen der Seele und der Körperhülle Harmonie herrscht, damit ihr Meine Weisungen mit Leichtigkeit erfüllen könnt. Macht den Körper in liebevoller Weise gefügig, wendet Strenge an, wenn es nötig ist. Achtet jedoch darauf, dass euch nicht Fanatismus blind macht, damit ihr dabei nicht grausam an ihm handelt. Bildet aus eurem Wesen einen einzigen Willen.

66. Es ist nicht die Zeit, stehenzubleiben oder in Schlaf zu versinken. Erkennt, dass etwas euch wachhält, das stärker ist als ihr, sei es eine geistige Beunruhigung oder ein körperliches Leiden. Nur wach könnt ihr Meine Eingebungen wahrnehmen, denn wer „schläft“, macht seinen Geist unempfänglich und kann das Licht nicht sehen noch das Leben begreifen, weil seine Augen der Wahrheit verschlossen sein werden.

67. Es gibt viele, die nur auf ein Wort warten, um zu Mir zu kommen. Darum bereite Ich euch vor und sende euch in die Provinzen, um die Gute Botschaft weiterzugeben. Deshalb stelle Ich die Dürstenden auf euren Weg, damit ihr ihnen dies Wasser anbietet, das in Wahrheit den Durst stillt.

68. Ich habe euch gelehrt, nicht wie der reiche Geizhals zu handeln, der seinen Schatz vor fremden Augen verbirgt, da ihr wisst, dass diese Gabe, die ihr heute besitzt, nicht allein für euch ist, sondern für jeden, der ihrer bedarf. Es ist Mein Wille, dass Mein Wort auf dem ganzen Erdkreis widerhallt – zuerst durch den Stimmträger, und hernach durch Meine Sendboten.

69. Die wenigen Jahre, die noch verbleiben, um euch Mein Wort zu geben, werdet ihr vorübergehen sehen, als ob sie ein Augenblick wären. Erquickt euch und hütet Mein Wort, damit ihr es nach Meinem Weggang in seiner vollen Reinheit bekannt macht.

70. Wartet nicht, bis das Jahr 1950 euch in Bestürzung versetzt, weil ihr unvorbereitet seid. Legt es nicht darauf an, erst dann die verlorene Zeit wiedereinzuholen. Macht euch schon jetzt auf, nutzt und erforscht Meine Unterweisungen, dann werdet ihr nicht irregehen. Bleibt beharrlich in der tätigen Nächstenliebe, seht nicht auf den Splitter im Auge eures Bruders, und wendet euch nicht ab von den „Aussätzigen“, denn Ich führe sie auf euren Weg, damit ihr sie heilt.

71. Ich komme, um euch zu retten, um euch alle herbeizurufen. Ich will euch um Mein Wort versammeln.

72. Ich will, dass ihr mit Gehorsam und Demut bis ans Ende des Weges gelangt. Der Weg ist mit Prüfungen übersät; jede davon ist ein Schritt vorwärts zum Gipfel des Berges, oder eine weitere Stufe auf der Himmelsleiter zur Vollkommenheit. Wandelt mit dem Blick auf die Unendlichkeit gerichtet.

73. Ich segne jene, die sich für ihre Nächsten geopfert haben, jene, welche die Lustbarkeiten der Welt verschmäht haben, um die Leidenden zu trösten. Ich will, dass im Buche der Ewigkeit eure Vorbilder niedergeschrieben bleiben, welche die Menschen brauchen, um sich aufzuraffen und Mir nachzufolgen.

74. Ich gebe der Menschheit das Licht, denn ihre Wissenschaft wird sie nicht retten, und sie befindet sich in einem wütenden Meer. Doch Ich werde die Schiffbrüchigen retten, um sie zu Fischern zu machen, und werde ihnen ein Boot geben, damit sie den Verlorenen Hoffnung und Rettung bringen.

75. Diese werden die Jünger der Dritten Zeit sein, die neuen Menschenfischer, die als Führer Meine Unterweisung und als Vorbild und Ansporn das Leben und die Taten Meiner Apostel der Zweiten Zeit haben werden.

76. Wachet und betet, Jünger; wann immer ihr es in geistiger Verbundenheit tut, werdet ihr Meinen Frieden empfinden. Wenn euch Klatsch und abfällige Urteile verfolgen, so verschliesst eure Ohren, denn jene Stiche sind nicht tödlich. Wenn ihr Meine göttlichen Unterweisungen befolgt, werdet ihr auf eurem Wege Beweise von Dankbarkeit und Achtung erhalten, und diese werden euch beleben und ermutigen.

77. Je mehr ihr arbeitet, desto kürzer wird euch die Zeit und der Weg erscheinen. Wenn die Welt euch Schmerz bereitet, und ihr begreift, dass es in ihr niemanden gibt, der euch tröstet, dann legt eure Klage bei Mir nieder, und Ich werde euch trösten. Ihr alle tragt Mein Licht im Geiste, jenen göttlichen Funken, der niemals erlischt. Aber während jenes Licht das Herz der einen erleuchtet, finde Ich das der anderen, die jenem Lichte gegenüber widerspenstig gewesen sind, in Finsternis gehüllt. – Ich empfange alle, und heisse euch an diesem Tisch der Liebe willkommen. Wenn ihr diesen Wein zu euch nehmt und dies Brot esst, sollt ihr euch an Meine Lehrworte erinnern.

78. Labt euch an diesem Festmahl, denn nicht immer werdet ihr es geniessen. Stillt euren Hunger und Durst für immer, denn sehr bald müsst ihr die langen Wege zurücklegen und werdet Mut und Stärke des Körpers und des Geistes benötigen.

79. Wie ein Dieb bin Ich in dieser Zeit in euer Herz gekommen und habe die einen überrascht und die anderen erweckt, indem Ich zu euch sprach: Siehe, hier ist euer Meister, hört auf Ihn und reinigt euer Leben, damit ihr mit euren Werken Zeugnis von Meinem Kommen ablegt. Wenn es nicht also geschieht, wird Mein Wort und Meine Kundgabe durch das menschliche Verstandesorgan verspottet und geleugnet werden. Machet, dass eure Werke in den Sündern Reue auslösen, und dass ihre Lippen, die nur Lästerung gekannt haben, Meinen Namen mit Liebe aussprechen.

80. Ich lege mein Wort auf eure Lippen, damit ihr den Verlorenen rettet.

81. Obwohl die Menschen aus der Erde eine Welt des Unrats und der Übeltaten gemacht haben, soll sie sich durch eure Anstrengung und eure Verdienste in eine Welt des Friedens und der Vergeistigung verwandeln, und ihr werdet Meine Hilfe bei diesem Werke in jedem Augenblick haben.

82. Wehe der Menschheit, wenn in ihrem Herzen nicht endlich die Barmherzigkeit und tätige Nächstenliebe aufbricht! Wehe den Menschen, wenn sie nicht endlich volle Erkenntnis ihrer bösen Werke erlangen! Ihre eigene Hand entfesselt über ihnen die Wut der Naturgewalten und versucht auf die Nationen den Kelch des Schmerzes und der Bitterkeit auszugiessen. Selbst wenn sie das Resultat ihres Wirkens ernten, werden manche noch immer sagen: Es ist die Strafe Gottes.

83. Ich habe euch nur Beweise der Liebe gegeben. Ich sandte euch zur Erde, die wie eine fruchtbare, liebevolle und zärtliche Mutter war. Ich gab euch das Feuer des Lebens, die Luft, welche Odem des Schöpfers ist, und das Wasser, das Fruchtbarkeit und Erfrischung bedeutet. Doch alles habt ihr verwendet, um Zerstörung und Tod zu säen. Alles ist entweiht worden und wird es noch mehr werden. Eure Flüsse werden von Blut sein, euer Feuer der Vernichtung dienen, die Luft wird vom Hauch des Todes geschwängert sein, und die ganze Erde wird sich in Krämpfen schütteln. In der Stunde der Gerechtigkeit werden viele zu Mir sagen: „Herr, vergib, ich hatte eine dunkle Binde vor meinen Augen.“

84. Ich werde ihnen vergeben und werde sie wissen lassen, dass in dieser Zeit niemand unwissend im Geiste ist.

85. Als Eigentümer alles Geschaffenen werde Ich von euch über alles, was auf der Erde geschah, Rechenschaft fordern. Dann werdet ihr erfahren, wie Meinem durchdringenden Blicke nichts entgeht, und nichts aus dem Buche des Wahren Lebens gestrichen wird.

86. Lasst zu, dass der Meister in euer Herz einzieht, ladet Mich ein, in euer Heim einzutreten, lasst Mich bei euch leben. Folgende Worte gelten allen Völkern der Erde: Habt Erbarmen mit euren Brüdern und mit euch selbst und beseitigt die Bedrohung, die über der Menschheit schwebt. Mit ein wenig gutem Willen werdet ihr selbst in den schwierigsten Augenblicken den Frieden erreichen können!

87. Seit langem schon klopfe Ich an eure Tür. Erkennt Mein Klopfen an seiner sanften Art; überlasst euch nicht dem geistigen Schlaf, damit – wenn ihr endlich öffnet, es nicht die Hand des Todes ist, die anklopft. Die von Christus, von seinem Apostel Johannes und von den Propheten angekündigten Zeiten sind gekommen. In den Augen der Menschen haben diese Zeiten lange auf sich warten lassen. Ich aber sage euch, dass – von der Ewigkeit aus betrachtet – nur ein Augenblick vergangen ist. Erinnert euch, dass euch gesagt wurde, dass jene, die Meinem Liebesgesetz bis ans Ende treu bleiben, gerettet würden. Wachet, betet und bleibt im Guten beharrlich, damit ihr nicht in diesem von Leidenschaften, Verzweiflung und Tod aufgewühlten Meere zugrunde geht. In der Stunde des Gerichts ist Mein göttliches Gesetz bei allen, meine Liebe steht euch ewig bei.

Mein Friede sei mit euch!

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Das Buch des wahren Lebens in DE – ES – IT – EN – FR – The Book of the true Life in DE – ES – IT – EN – FR https://jesus-comes.com/index.php/2018/06/12/buch-des-wahren-lebens-book-of-the-true-life-livre-de-la-vie-veritable-libro-de-la-vida-verdadera/

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JESUS LoveLetters – Liebesbriefe 2 https://www.youtube.com/channel/UCq2CesBGf6F3z_oWRTHIJdA/videos

Nichts wird dem Zufall überlassen – Das Buch des wahren Lebens Unterweisung 56 – 366

Buch des wahren Lebens Buch des Wahren Lebens

Unterweisung 056/366

Der Meister lehrt:

Nichts wird dem Zufall überlassen, alles geschieht nach Meinem Willen

Göttliche Offenbarungen – Mexiko

1866 – 1950

So spricht der Herr:

1. Mit Jubel in Meinem Geiste sehe Ich euch Meinem Worte lauschen. In Scharen kommt ihr zu diesen Versammlungsstätten, um euch an Meinen Lehren der Liebe zu erquicken. Nicht alle kommen, um Mich zu hören, die meisten kommen in der Hoffnung auf Linderung eines Leidens oder Befreiung von einem Herzeleid. Viele sind gerufen, doch wenige sind es, die Mir nachfolgen. Es sind hier viele von denen, die in der Zweiten Zeit gerne die Stimme des Rabbi gehört hätten und keine Gelegenheit hatten, Ihn kennenzulernen. Auch solche sind zugegen, die Ihn hätten hören können, dies aber nicht wollten. Die einen und die anderen hören in dieser Zeit begierig Mein Wort und warten nicht, bis Ich es zurückziehe, um später von neuem ihre Nachlässigkeit zu beklagen. Ich rede daher nicht ins Leere. Auch wenn viele Mein Wort nicht interessiert, gibt es doch einige Meiner Kinder, die es wie ein Juwel von unschätzbarem Wert zu hüten verstehen, um es der Menschheit bekannt zu machen, wenn der Augenblick dafür gekommen ist.

2. Mit Barmherzigkeit und Liebe bin Ich zu allen gekommen und habe Meine Gegenwart in vielen Formen fühlbar gemacht. Die einen haben Mich mit ihrem geistigen Gesicht erblickt, andere fühlen Meine Kraft, die ihr Wesen erbeben lässt, andere werden vom geistigen Sinn Meines Wortes tief bewegt, wieder andere fühlen, wie der Friede Meines Geistes ihr Herz umfängt. Die Kranken erleben, wie sie bei Meinen liebkosenden Worten von ihren Übeln genesen, und die Sünder fühlen sich von einem durchschauenden und eindringlichen Blick betrachtet, der in ihre Seele dringt. Da habt ihr gesagt: Der Herr ist bei uns. Als Meine Jünger Mich in der Zweiten Zeit fragten, ob Ich wiederkommen würde, gab Ich ihnen das Versprechen, von neuem unter der Menschheit zu sein, und sagte ihnen, welches die Zeichen wären, die die Zeit Meiner Wiederkunft kennzeichnen würden. Viele Jahrhunderte vergingen, bis diese Zeichen erschienen, die Meine neue Offenbarung ankündigten, so, wie ihr sie heute erfüllt seht. Wenn Ich nach 1800 Jahren, die für die Menschheit ein Zeitalter dargestellt haben, euch Mein Versprechen treu erfüllt habe – glaubt ihr da, dass jetzt, wo Ich euch Mein Scheiden für 1950 angekündigt habe, der Herr sein Wort nicht einhalten wird?

3. Als die Theologen und die Menschen, welche die Schriften der vergangenen Zeiten studierten, die Zeichen erfüllt sahen, mit denen Ich euch Meine Wiederkunft und Meine Gegenwart unter euch ankündigte, und als sie sahen, dass die Zeit verstrich, ohne dass sie Mich kommen sahen, schlossen sie traurig ihre Bücher, weil sie glaubten, sich hinsichtlich der Zeit und der Zeichen geirrt zu haben, ohne zu wissen, dass sie das Richtige erkannt hatten. Sie wussten nicht, dass Ich gegenwärtig bin und in dieser Form zu euch spreche. Doch Ich sage euch, dass sehr bald – wenn die Beweise, dass Ich bei euch war, der Menschheit bekannt sind, alle werden feststellen können, dass Meine Kundgebung gerade in jenem Zeitabschnitt stattfand, in welchem die Weissagungen in Erfüllung gehen sollten. Welche Freude wird in vielen Herzen sein, und welches Interesse wird es geben, Meine Jünger zu befragen und ebenso die neuen Schriften zu erforschen!

4. In dieser Zeit waren nicht nur einige wenige die Zeugen Meiner Offenbarung, es waren Tausende und Abertausende von Menschen, die ihr Herz aus Liebe oder aus Furcht pochen fühlten, als sie Mein Wort vernahmen. Viele von ihnen werden Meine treuen Zeugen und Meine guten Jünger sein, die Mich nicht verlassen werden, wenn Mein Wort vor Tribunalen und Konzilien gerichtet wird, und die Meine Wahrheit mit ihren Werken der Liebe bezeugen werden.

5. Wahrlich, Ich sage euch, unter diesen Menschenscharen hier gibt es nicht einen, den der Zufall hergeführt hat. Aufs neue versichere Ich euch, dass sich kein Blatt vom Baume ohne Meinen Willen bewegt. Im Leben eines jeden von euch gibt es einen Grund, weshalb ihr herbeigekommen seid, um Mein Wort zu bezeugen. Ihr kommt von verschiedenen Wegen, aus verschiedenen Sekten, Religionsgemeinschaften und Lehren, wobei ihr an den Steinen des Weges gestrauchelt seid und in eurem Geiste das Licht der Erfahrung angesammelt habt.

6. Wenn ihr hierherkommt, fühlt ihr eine unbekannte Kraft, ein unerklärliches Fluidum, und ihr fragt euch: Was mag das sein? Woher stammt dieses Wort, das tief bewegt, und dieser Friede, der das Herz durchströmt? Ich habe euch geantwortet: Es ist euer Vater, der euch stärkt. Doch Ich nötige euch nicht, an Meine Gegenwart in dieser Form zu glauben, und es ist auch nicht nötig, euch zum Glauben zu zwingen, da Ich ja offenbar und spürbar bei euch bin und schon eine Spur von Feinfühligkeit genügt, um Mich wahrzunehmen.

7. Dies ist die Zeit, euch begreiflich zu machen, dass der Gebrauch, den ihr von eurem freien Willen gemacht habt, falsch ist, und dass euch jetzt die Durchführung einer geistigen Mission unter der Menschheit erwartet. Seht, Ich richte eure vergangenen Werke nicht, um euch dann zu sagen, ob ihr würdig seid, diesen Auftrag zu empfangen, oder nicht. Denn es ist nicht der Zufall, der euch in diese Welt gebracht hat, es ist Mein Wille gewesen.

8. Denkt über euer Schicksal nach, fragt nach dem euch Unerklärlichen, und Ich werde euch antworten. Niemand, der an Meine geheime Herzenskammer Fragen gestellt hat, ist ohne Antwort geblieben. Denn in jenem Augenblick wird das Licht eures Geistes erstrahlen und die grossen Gaben offenbaren, die ihr von eurem Herrn empfangen habt.

9. Ich möchte sehen, dass ihr euren Geist erhebt und in der Unendlichkeit Meine Weisheit sucht. Nehmt euch hierin die Schriftsteller und die Wissenschaftler zum Vorbild, die Ich inmitten der Nacht überrasche, während die einen Inspiration und die anderen Antwort auf die grundlegenden Fragen der Natur suchen. Ich will euch (damit) nicht sagen, dass ihr auf dieser Erde die Gelehrsamkeit suchen sollt, die euch Ruhm bei den Menschen bringt. Ich will, dass jene Erhebung und jene Grösse innerlich ist und dass alles, was ihr in eurem Kampfe und Studium erreicht, eine Frucht des Lebens und der Liebe für eure Brüder ist.

10. Wenn Ich Mich den Wissenschaftlern nahe, die in ihre Überlegungen versunken und im Studium alt geworden sind, frage Ich sie: „Weshalb plagt ihr euch so sehr? Für wen kämpft und leidet ihr so?“ Doch es hat nicht einen gegeben, der Mir gesagt hätte: „Meister, ich kämpfe aus Liebe zur Menschheit.“ Sie lieben die Wissenschaft, und ihr opfern sie ihr Leben. Doch jenen, welche von edlen Zielen beseelt zu fragen verstanden, sind grosse Erkenntnisse offenbart worden, die der Menschheit immer eine süsse Frucht geschenkt haben; dies ist ein Beweis dafür, dass Der, welcher jenes Licht inspirierte, Ich gewesen bin. Doch jene, die die Natur ohne Liebe und ohne Achtung ausgeforscht haben, sind am Anfang des Weges steckengeblieben oder sind ins Verderben gestürzt, da es nicht das Gute war, von dem sie inspiriert wurden, sondern die Eitelkeit, der Hass und der Ehrgeiz.

11. Doch so, wie dem Menschen die Wissenschaft offenbart wird, so gebe Ich ihm auch das Licht für den Geist durch Inspiration. Auf diese Weise sprach Ich zu den Patriarchen der ersten Zeiten, ebenso inspirierte Ich Mose, den Ich zum Stimmträger Meines Wortes machte, um zu Meinem Volke zu sprechen, und Ich diktierte ihm Gesetze und Lebensregeln, die er niederschrieb, damit sie verewigt würden und die späteren Generationen sie kennenlernten.

12. Nachdem Christus auf der Erde gewesen war, erleuchtete Er vier Apostel Seiner Lehre und gewährte ihnen, dass sie sich in ihrer geistigen Betrachtung und Verzückung Seines göttlichen Wortes erinnerten, damit sie der Menschheit das hinterliessen, was ihr Geist mittels ihres Verstandes zu empfangen vermochte. Es waren Markus, Lukas, Matthäus und Johannes.

13. Der Tag wird kommen, an dem die Bücher als unnütz ins Feuer geworfen werden, was geschehen wird, wenn ihr geistiger Gehalt in eurem Herzen lebt und ihr das Gesetz, das sie enthalten, befolgt. Doch zuvor wird dieses letzte Testament – als Ergebnis eines Kampfes – mit den zwei ersten vereinigt werden, wie es mit dem ersten und dem zweiten geschah.

14. Heute habe Ich Mich nicht darauf beschränkt, nur von der Gegenwart zu euch zu sprechen. Viel habe Ich zu euch über die vergangenen Zeiten gesprochen und habe euch sogar im voraus Prophezeiungen über die Zukunft gegeben. Ich habe euch enthüllt, was man euch verborgen hatte, habe das richtiggestellt, was verfälscht worden ist, und habe euch zukünftige Ereignisse offenbart.

15. Wohl denen, die sich zurüsten, denn morgen werden sie diese Unterweisung mit gutem Willen zu lesen verstehen, die von der Bestimmung der Menschheit, von der Zukunft der Nationen und dem Sieg des Lichtes zu euch sprechen, welcher der der Liebe, des Friedens und der Gerechtigkeit ist. Diese Lehre wird den Menschen wahrhaft frei machen; denn als er sich für frei hielt, und dabei vor seinem Gewissen und Meinen Gesetzen floh, hat er nicht gewusst, dass er Eigenschaften, Fähigkeiten und Gaben in sich trägt, die er nicht zu entwickeln verstand, weshalb er, statt frei zu sein, Sklave seiner selbst, Sklave seiner Unwissenheit gewesen ist. Wie könnte eine solche Menschheit in ihrem Herzen den Frieden Meines Reiches fühlen und Mich in ihrem Herzen tragen, wenn der Verstand der Menschen durch ehrgeizige, materialistische Ziele verdunkelt ist, wenn ihr Herz für menschliche Leidenschaften schlägt, und ihre Seele vermaterialisiert ist?

16. Diese Menschheit ist geistig tot; doch Ich, der Ich die Macht habe, Tote zu erwecken, rufe sie ins Leben zurück und bahne ihr den Weg in eine Zeit, in der die Menschen ihre Seele frei machen, ihre Gaben erkennen und durch sie Fortschritt und Höherentwicklung erreichen.

17. Heute beginnt ihr von allen Fähigkeiten des Geistes Gebrauch zu machen. Dies wird euch aus dem Abgrund emporheben.

18. Hier ist ein Volk, das mit Anteilnahme nach Meinem Wort verlangt und Meine Unterweisungen sammeln will, weil es weiss, dass die Zeit Meiner Kundgabe durch das menschliche Verstandesorgan kurz ist.

19. Nutzt Meinen Unterricht, o Jünger! Geht hernach ohne Furcht hinaus, Mein Wort und Meine Lehren unter den Menschen zu verbreiten. Seid nicht verzagt angesichts derer, die eure Mission mit Theorien zu entkräften versuchen.

20. Die Menschheit sucht, ohne zu wissen, was sie will. Heute komme Ich, um euch zu sagen: Ich bin das, wonach ihr sucht. Wer wünscht sich nicht sehnlichst den Frieden? Wer sehnt sich nicht danach, die Wahrheit zu erkennen? Wer möchte nicht seine Gesundheit erhalten?

21. Ihr müsst Mich suchen, denn der Friede ist nicht auf der Erde, und es fehlen Menschen guten Willens. Doch Meine Gerechtigkeit ist herabgekommen, der Tag des Herrn ist da.

22. Wenn der Mensch Meinen Willen tut, werden selbst die Naturgewalten sich als Diener vor ihm beugen. Solange der Mensch in seinem Ungehorsam verharrt, werden die Elemente entfesselt sein und ihn so seinen Mangel an Harmonie mit allem Geschaffenen erkennen lassen.

23. Ich komme nicht als Gegner Meiner Kinder. Ich komme nur, um die Sünde zu zerstören, damit ihr Mein Licht erkennen könnt.

24. Bete, Volk, und ich versichere dir, dass Ich deine Opfergabe annehmen werde – nicht die materielle, sondern jene, die euer Geist Mir gibt.

25. Meine Gerechtigkeit ist in jedem Herzen, sowohl in dem, das Mir seine Türen öffnet, als auch in dem, das sie Meinem Rufe verschliesst. Mein Blick ist durchdringend und vermag alles in ihnen zu entdecken, was sie bergen. In einigen habe ich die Opfergabe ihrer Liebe und ihrer Demut gefunden, in andern die Wonne, bei Mir zu sein, und ihre Dankbarkeit für die empfangenen Wohltaten. In den einen entdecke Ich Hoffnung, in andern Schmerz. Doch wahrlich, Ich sage euch, Mein Altar wird in jedem Augenblick mehr von Tränen als von Opfergaben bedeckt.

26. Hier bei Mir reinigt ihr euch von jedem Schandfleck. Ach, wenn ihr doch diese Reinheit während eures ganzen Lebens zu bewahren vermöchtet! Aber diese Atmosphäre der Vergeistigung und der Brüderlichkeit, die ihr in diesen Stunden der Gemeinschaft und der Unterweisung schafft, herrscht nicht in der Welt. Die Luft, die ihr atmet, ist durch die Sünde vergiftet.

27. Doch ihr habt empfunden, wie in dem Masse, in dem ihr euch Meine Lehre zu eigen macht, allmählich Glied für Glied der Kette von euch abfällt, die euch an die Welt schmiedet.

28. Ich richte euch. Doch seht, wie gütig das Wort eures Richters ist. Erkennt, dass Ich euch statt einer Verurteilung Meine Vergebung schenke, damit ihr fortan nicht mehr sündigt. Ihr selbst seid es, die sich ihr Urteil sprechen, wenn ihr erkennt, dass es gerecht ist, dass der Schmerz euch heimsucht. Dann segne Ich diese Reue und befreie euch mit Meiner Unterweisung vom Kelch des Leidens. Dies ist der Weg Gottes, folgt Mir auf ihm.

29. Wer auf die Stimme seines Gewissens hört, erkennt und begreift seine Verfehlungen und nimmt zugleich seine Sühne an. Doch wer die Schwere seiner Vergehen nicht begreift, wird nicht fähig sein, sich von seinen Schandflecken zu befreien, und solange dies nicht geschieht, kann er nicht zu mir kommen.

30. Flucht nicht gegen den Schmerz. Das, was ihr zunichte machen müsst, ist die Sünde. Der Schmerz hat euch immer dazu gedient, euch in eurem atemberaubenden Lauf in den Abgrund aufzuhalten.

31. Heute seid ihr keine kleinen Kinder mehr und könnt den Sinngehalt Meiner Unterweisungen verstehen. Auch wisst ihr, dass eure Seele nicht zugleich mit dem Körper, den ihr besitzt, entstand, und dass der Ursprung des einen nicht der des anderen ist. Jene Kindlein, die ihr in euren Armen wiegt, tragen in ihren Herzen Unschuld, doch in ihrer Seele bergen sie eine Vergangenheit, die zuweilen länger und unheilvoller ist als die ihrer eigenen Eltern. Wie gross ist die Verantwortung derer, die jene Herzen pflegen sollen, damit deren Seele Fortschritt auf ihrem Entwicklungswege erreicht.

32. Blickt deswegen nicht mit weniger Liebe auf eure Kinder. Bedenkt, dass ihr nicht wisst, wer sie sind, noch was sie getan haben. Vermehrt vielmehr eure Zuwendung und Liebe ihnen gegenüber und dankt eurem Vater, dass er seine Barmherzigkeit in euch gelegt hat, um euch zu Führern und Beratern eurer geistigen Geschwister zu machen, im Hinblick auf deren Körper ihr dem Blute nach vorübergehend Eltern werdet.

33. Auch ohne diese geistigen Kenntnisse zu haben, stehen sich die Menschen gegenseitig auf ihrem Entwicklungswege bei, denn der Weg zur Vollkommenheit ist für alle geschaffen und wird von allen bis zum Ende durchlaufen werden, selbst von jenem, den ihr sehr fern von Meinem Gesetze glaubt. Könnt ihr euch vorstellen, dass irgendjemand von euch nicht zu Mir kommt, selbst wenn die Ewigkeit über ihn hinweggeht? Könnte der vollkommene Vater irgendeines Seiner Kinder vernachlässigt haben?

34. Jünger, glaubt ihr also, dass dem Geistwesen ein einziges Erdenleben genügt, um seine Aufgabe zu vollenden und sich zu vervollkommnen? – „Nein, Meister“, sagt ihr Mir mit innerster Überzeugung.

35. Dies ist die „Auferstehung des Fleisches“; doch nicht in der Form, in der sie von den Menschen aufgefasst wurde. Wenn das Fleisch starr geworden ist, kommt es in das Innere der Erde, während die Seele ins Jenseits abscheidet und wartet, bis Meine Gerechtigkeit sie zur Einkörperung in einen neuen Körper aussendet. Auf diese Weise vereinigen sich Seele und Materie wieder in dieser Welt, doch nicht im Geistigen Tale.

36. Weil der Vater euch mehr als eine Gelegenheit für die Erfüllung eurer Aufgabe gewährt, sollt ihr (dennoch) die, die ihr jetzt habt, nicht ungenutzt lassen, denn niemand kennt die Zahl der Erdenleben, die Meine Gerechtigkeit ihm zuweist. Darum soll sich sowohl der Greis, als auch der junge Mann und das Kind beeilen, die Aufgabe zu erfüllen, die ihnen angewiesen worden ist, um ihre Schuld zu begleichen.

37. Auch sage Ich euch, dass dies die Zeit der Auferstehung der Toten ist, denn dieses Mein Licht wird den Glauben derer entzünden, die in der Finsternis der Gewissensbisse, der Verzweiflung und des bitteren Leides zugrunde gingen.

38. Das Sechste Siegel ist gelöst und das Buch vor euch aufgetan. Der Leuchter erhellt das Universum, und das Göttliche Wort, symbolisiert durch eine Feuerzunge, spricht zu euch aus der Unendlichkeit. Es ist die Stimme des Lammes, welches in der Zweiten Zeit geopfert wurde, das die Menschen überrascht, sie erleuchtet und sie zum Leben der Gnade erhebt.

39. Lebt wachsam, denn bald werden viele Propheten auftreten, und es ist notwendig, dass ihr die wahren von den falschen zu unterscheiden versteht.

40. Die Menschen, deren Auftrag es ist, auf der Erde Gerechtigkeit zu schaffen, und die als Werkzeuge Meiner Göttlichkeit verwendet werden, werden alle jene zurechtweisen, die sie bei einer Falschheit ertappen, einen jeden, der mit Meiner Unterweisung ein Geschäft macht und der hinter einer Maske von Heiligkeit seine Ruchlosigkeit verbirgt.

41. Wehe jenen, die, während sie versprechen, die Menschen zur Seligkeit zu führen, diese in Krieg und in Verwirrung stürzen!

42. Ich will, dass Meine Jünger sich zu erkennen geben, indem sie Kranke heilen, Verlorene retten, Schwache wiederaufrichten. Um diese heilige Mission zu erfüllen, macht euch frei vom Unnützen, gebt jeden zwecklosen irdischen Zeitvertreib auf, betrügt nicht euer Herz oder eure Sinne mit falschen Schönheiten oder schädlichen Eindrücken.

43. Erhebt euren Geist, damit ihr nur am Ewigen, Schönen und Guten Gefallen findet. Wenn es nicht so sein sollte, wird eure Seele – vermaterialisiert durch das Leben, das ihr geführt habt – viel leiden, um sich von ihrem Körper und allem, was sie zurücklässt, zu lösen, und sie wird eine Zeitlang in Verwirrung und bitterem Schmerz in den (geistigen) Räumen umherstreifen, bis sie ihre Läuterung erreicht.

44. Lebt in Meinem Gesetz, dann braucht ihr den Tod nicht zu fürchten. Doch ruft oder wünscht ihn nicht vor der Zeit. Lasst ihn kommen, denn er gehorcht immer Meinen Befehlen. Sorgt dafür, dass er euch zugerüstet findet, dann werdet ihr in die Geistige Welt als Kinder des Lichtes eingehen.

45. Setzt euch heute an Meinen Tisch, esst, damit dies Brot euch umwandelt und ihr es später dem anzubieten versteht, der seiner bedarf.

46. Heute bringt ihr die zu Meinem Worte, die ihr auf eurem Wege ohne Gesundheit, ohne Frieden und ohne Ideal findet. Morgen, wenn Meine Stimme nicht mehr in dieser Form zu hören ist, werdet ihr es sein, die ihre Brüder empfangen und mit dieser Lebensessenz nähren sollen.

47. Nichts ist dem Zufall überlassen worden, alles ist also nach Meinem Willen geschehen. In der Bestimmung, die Ich euch zuweise, liegt Meine Gerechtigkeit. Wenn ihr den Weg mit Dornen besät findet – wahrlich, Ich sage euch, es war nicht Mein Wille, der sie daraufstreute, um eure Füsse zu verwunden; doch sollt ihr auf dem Pfade voll Ergebung vorwärtsgehen und euch bewusst sein, dass jene Leiden, die ihr erduldet, eure Seele von Flecken befreit.

48. Wenn diese Ergebung in eurem Herzen geboren wird, werdet ihr fühlen, wie Meine Barmherzigkeit euren Weg ebnet.

49. Ihr, die ihr jetzt mein Wort vernehmt, empfangt es als Balsam auf euren Wunden. Doch begnügt euch nicht damit, Meine Wohltaten zu empfangen, ohne in den Sinngehalt Meiner Lehre eindringen zu wollen; denn der Augenblick wird kommen, an dem ihr dies Wort nicht mehr hören werdet, und wenn ihr euch nicht vorzubereiten verstandet, um euch in den kommenden Zeiten von Geist zu Geist (mir Mir) zu verbinden, werdet ihr euch verwaist fühlen.

50. Ich will, dass ihr in dem Kampfe, der sich naht, der starke Soldat seid, der seine Sache verteidigt, damit er im Leben wie Jakob „das starke und kluge Israel“ genannt werden kann; dass ihr bereit seid, auf den Ruf des Vaters hin immer herbeizueilen und Ihm zu antworten.

51. Schwankt nicht zwischen Zweifel und Glaube hin und her, denn dann können eure Schritte niemals sicher und eure Entschlüsse niemals fest sein. Fordert auch nicht Beweise von Mir, um zu glauben, denn ihr wisst nicht, in welcher Form Meine Gerechtigkeit euch diese Beweise geben könnte.

52. Ahnt ihr nicht eine unsichtbare Hilfe, die jene aufrichtet, die in den Morast gefallen waren? Seht ihr nicht die grossen Scharen, die krank herbeikommen und die die Gesundheit und Lebensfreude zurückgewinnen? Bemerkt ihr nicht, wie die Parias des Lebens in Meine Gegenwart kommen und – wenn ihnen die Gaben offenbart werden, die sie besitzen – sie von den Menschenmengen gesucht und sogar bewundert werden?

53. Entdeckt alle Beweise, die Ich euch von Meiner Macht und Meiner Gegenwart gegeben habe, und ihr werdet überzeugt sein, dass Ich jedem ein Wunder gewährt habe, damit er an Mein Kommen in dieser Zeit glaubt.

54. Begreift: Wenn ihr eure Schritte zu dem dichtbelaubten Baume gelenkt habt, werdet ihr unter seinem Schatten die allmächtige Stimme eures Vaters hören. Die Jünger sollen Meine Gegenwart nutzen und Mich fragen, ob die Frucht, die sie nach und nach ernten, erlaubt und Meiner Göttlichkeit wohlgefällig ist. Darauf antworte Ich euch: Wenn ihr Meinen Samen gesät habt, werdet ihr eine gute Ernte einbringen.

55. Warum leben manche in so grosser Trägheit dahin? Steht auf, erkennt, wie die Augenblicke verstreichen, ohne dass ihr sie nützt. Jetzt ist noch Zeit. Nehmt euch nicht vor, ans Werk zu gehen, wenn eure Zeit schon knapp ist; denn dann werdet ihr versuchen, den Weg mit Riesenschritten zurückzulegen, und werdet nichts Gutes erreichen und nichts ernten können, weil die Saat Zeit braucht zum Keinem, die Pflanzen zum Wachsen, und die Frucht zum Reifen.

56. Schon nähert sich das Jahr 1950, in welchem Ich Mein Wort zurückziehen werde. In jenem Jahre werde Ich das letzte Meiner Kinder kennzeichnen, und die Zahl der Hundertvierundvierzigtausend wird dann voll sein. Diejenigen, die Mein Wort vernommen haben und ihre Gaben und Aufträge kennen, und die diese Gnade genutzt haben, werden sich sicher fühlen. Doch jene, die dies Werk nicht begreifen wollten, werden viel zu leiden haben, werden viele Verdienste und Opfer zu erbringen haben, um die Höhe zu erreichen, in der Mein Friede wohnt, der wie eine Pforte ist, die sich vor dem Geiste auftut.

57. Ihr, die Jünger der Dritten Zeit, die ihr den Heiligen Geist kommen saht, seid diejenigen, die unter diesem Lichte die gegenwärtigen, die vergangenen und einige der zukünftigen Unterweisungen verstehen. Zweifelt nicht, dass dies eine Zeit der Aufklärung ist; doch seid nicht zu selbstsicher. Seht, wie die Begabung des Wissenschaftlers wie nie zuvor glänzt. Seht das Kind, wie viel es von den ersten Schritten an versteht. Erkennt, was rings um die Erde vor sich geht. – Noch seid ihr Schiffbrüchige, die auf der Suche nach (andern) Schiffbrüchigen sind, die inmitten eines wütenden Meeres Hilferufe ausstossen.

58. Studiert Mein Wort eingehend, damit ihr eine wahre Kenntnis von ihm erlangt und nicht jeder aus Meiner Lehre eine andere Theorie bildet. Erwartet nicht die Zeit der Verfolgung, ohne Waffen zu haben, mit denen ihr euch verteidigt. Jene Waffen werden eure Art zu leben, euer Wort und eure Gottesverehrung sein.

59. Ich verlange nicht von euch, dass ihr unfehlbar seid, denn der einzige Unfehlbare bin Ich. Was Ich jedoch von euch verlange, ist Aufrichtigkeit und guter Wille bei allen euren Handlungen. Das übrige wirke Ich, um euer Werk zu vervollständigen und zu vervollkommnen; denn so, wie eure Werke sind, so wird euer Lohn sein.

60. Wenn jemand von euch Neid auf seinen Bruder fühlt, weil er meint, der Meister liebe ihn mehr, und beide einen Platz zu Meiner Rechten beanspruchen sollten, würde Ich ihnen sagen, dass Ich euch nicht zu Meiner Rechten setzen darf. Dies ist etwas, das jeder durch seine eigenen Verdienste erarbeiten muss. Wahrlich, Ich sage euch, Ich könnte ein Kind nicht mehr lieben als ein anderes.

61. Von Meinen Aposteln der Zweiten Zeit liebte Ich Judas nicht weniger als Johannes. Jene Geister waren Tropfen des unendlichen Ozeans Meiner Liebe, und als sie zum Vater zurückkehrten, wusste Er allein in Seinen hohen Ratschlüssen, was jeder für sich erworben hatte.

62. Damit die Menschheit in dieser Zeit aufbrechen kann, um Mir nachzufolgen, sie in die Geheimnisse eindringen kann, die Ich euch erklärt habe, und von Licht erfüllt werden kann, ist es notwendig, dass sie im Geiste, im Denken und in ihrem Wollen Freiheit besitzt. Und darum bin Ich gekommen, die Seelen von ihrem Joch zu befreien, und habe begonnen, Throne und Reiche zu stürzen, um Zepter und Kronen zu Fall zu bringen. Seid frei, sucht nicht hier euer Reich oder euren Himmel. Macht die einfachen Leute nicht zu euren Sklaven, und seid nicht Sklaven der Eitelkeit. Erinnert euch, dass Ich euch sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt, hier sind nicht Mein Thron und Meine Heerscharen.“ Ebenso wenig ist hier das Reich eures Geistes und sein Lohn.

63. Mit Wahrheit sprach Ich zu euch, und mit Wahrheit spreche ich derzeit zu euch. Nach einer so langen Zeit, in der Ich euch grosse Offenbarungen gegeben habe, wäre es nicht recht, wenn ihr Mich wie Pilatus fragtet: „Was ist Wahrheit?“

64. Wollt ihr zu Mir kommen? Sehnt ihr euch danach, eines Tages dahin zu gelangen, wohin jene gekommen sind, die Mir nachgefolgt sind? – Alles, was ihr benötigt, um euer Verlangen zu stillen, habe Ich euch schon gegeben. Wenn Ich einst Mensch wurde und jetzt im Geiste zu euch spreche, geschah es, um euch den Weg zu weisen, der zur Vollkommenheit führt. Ich bin Das Ewige Wort, das euch sagt: Hört auf Mich, denn 1950 ist nicht mehr fern, und dann wird es euch so vorkommen, als ob sich die Pforten des Himmels geschlossen hätten.

65. Ich sagte euch einstens: „Wer den Sohn kennt, kennt den Vater.“ Jetzt füge Ich hinzu: Wer den Sohn kannte und durch Ihn den Vater, kennt den Geist der Wahrheit, der heute zu euch spricht.

66. Kommt in voller Erkenntnis eurer Aufgabe zum Schosse des Sechsten Siegels. Ruft Mich, und Ich werde kommen, um zu euch zu sprechen; doch tut dies nur bis zum Jahre 1950, in welchem nach Meinem Willen das Ende Meiner Kundgabe mittels des menschlichen Verstandes festgesetzt ist.

67. Ich empfange sowohl den, der Meinen Namen in seinem Herzen preist und Meine neue Offenbarung segnet, als auch den, der nur herbeikommt, um Mein Wort zu beurteilen – in der Erwartung, Irrtümer in ihm zu finden, um es zu verleugnen. Für alle halte Ich eine Lektion bereit. Ich spreche zum Herzen des Kindes und zu dem des Greises, zum Herzen des Mannes und zu dem der Frau, Ich spreche zum Philosophen und zum Wissenschaftler. Niemand geht unbeachtet an Meiner Weisheit vorüber. Darum sage Ich den Menschen: Entnehmt Meinem Worte das, was jedem einzelnen zugedacht ist.

68. Einst sagte Ich euch: „Ich bin der Weg.“ Erst später habt ihr begriffen, was Jesus mit jenen Worten sagen wollte, da ihr verstanden habt, dass „der Weg“ das Göttliche Gesetz der Liebe ist.

69. Heute sage Ich euch wiederum: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, und wenn ihr den Wesenskern Meines Wortes in dieser Zeit sucht, werdet ihr in ihm das ewige Gesetz der Liebe finden, eben jenen Weg, den Ich euch auf Erden vorzeichnete.

70. Damals glaubten viele, dass Christus den Weg verfehlte und das Gesetz verfälschte. Daher bekämpften und verfolgten sie Ihn. Doch die Wahrheit setzt sich wie das Licht der Sonne gegen die Finsternis immer durch. Jetzt wird Mein Wort von neuem bekämpft werden, denn manche glauben in seinem Sinngehalt Widersprüche, Unklarheiten und Irrtümer zu finden. Aber sein Licht wird erneut in die Finsternisse dieser Zeit hineinleuchten, und die Menschheit wird erkennen, dass der Weg und das Gesetz, das Ich euch offenbart habe, das gleiche wie in jener Zeit ist und es immer sein wird.

71. Hört Mich in dieser Zeit, damit ihr die göttliche Unterweisung nutzt. Wiederholt nicht, was viele in der Zweiten Zeit taten: Während sie Jesus zuhörten, verspotteten sie Ihn; doch als sie die Wundertaten des Meisters am Kreuze und noch nach dem Tode sahen, wurden sie von Gewissensbissen und Furcht erfüllt, weil sie begriffen, dass Gott durch die Welt gegangen war. Weiss etwa jemand, ob nicht diese Jünger, durch die Ich Mich kundtue, jene waren, die Mich damals am meisten verkannten und verspotteten? Seht sie jetzt, wie sie das Urteil, den spöttischen Blick und den Hohn der Menge ertragen! Nennt dies nicht Vergeltung, es ist Gerechtigkeit, und es ist notwendig, dass der, welcher aus Unwissenheit fehlt, dies an sich selbst erfährt und durchlebt, damit er später seinen Irrtum zu begreifen vermag.

72. Wisst ihr etwa, ob nicht diese Stimmträger in einer andern Zeit zu jenen gehörten, die sich danach sehnten, Meine Apostel zu sein, und die warten mussten, um Mir dienen zu können?

73. Die Menschheit läutert sich nun durch den Schmerz, damit Mein Reich des Friedens und der Vergeistigung im Herzen der Menschen und Völker gegründet werden kann.

74. Im Jahre 1924 sagte Ich euch alles voraus, was sich in der Gegenwart ereignet!

75. Einer nach dem andern, so kommen sie allmählich in Meine Gegenwart, die in dieser Zeit berufen sind, Meine Wegbereiter und Propheten zu sein, und jeder, der im Innern den Ruf empfunden hat, sagt Mir: „Herr, hier bin ich, ich möchte in Deinem Werk mitarbeiten, befiel, ich bin Dein Diener.“

76. Von diesem Augenblick an habe Ich Mich bemüht, die Unebenheiten seines Herzens mit dem Meissel Meines Wortes zu glätten, ihn mit Nächstenliebe und Heilkraft, mit Frieden und Güte zu erfüllen. Entsinnt euch, dass Ich euch gesagt habe: eure Lippen werden aus der Überfülle eures Herzens heraus sprechen.

77. Ich will, dass ihr wie Bäume seid, deren Schatten viele bedeckt. Doch wie wenige von euch sind es, die wirklich lernen, dem Wanderer Schatten zu spenden.

78. Seid wie euer Vater, der einem mächtigen Baume gleicht, der Schatten spendet, und der Seine Früchte allen Seinen Kindern darbietet.

Mein Friede sei mit euch!

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Das Buch des wahren Lebens in DE – ES – IT – EN – FR – The Book of the true Life in DE – ES – IT – EN – FR https://jesus-comes.com/index.php/2018/06/12/buch-des-wahren-lebens-book-of-the-true-life-livre-de-la-vie-veritable-libro-de-la-vida-verdadera/

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