Der Meister lehrt – Jesus, das vollkommene Vorbild – Buch des wahren Lebens Unterweisung 3 / 366

Jesus als das vollkommene VorbildDas Buch des wahren Lebens – Unterweisung 3
Jesus als das vollkommene Vorbild

So spricht der Herr:

1. Seht, hier ist das Brot des ewigen Lebens; lange schon habt ihr es nicht mehr gegessen.

2. Lange habt ihr auf Mich gewartet, und als ihr kaum noch daran dachtet, erstrahlte ein Licht am Firmament. Als ihr fragtet, woher es käme und was es bedeute, wurde euch gesagt: Es ist Elias, der kommt, um die Menschheit vorzubereiten und sie für die Verbindung mit dem Meister würdig zu machen.

3. Wie der Hirte, der seine Schafe sammelt und zählt und eilends das Verirrte sucht, um seinem Herrn die volle Anzahl vorzuweisen, so hat Elias euch geliebt, euch geführt und euch die Wärme des Stalles fühlbar gemacht.

4. Als Ich euch so vorbereitet sah, habe Ich euch Mein Brot angeboten, von dem ihr euch für immer nähren werdet.

5. Wer in Wahrheit von diesem Brot gegessen hat, hat Meinen Frieden genossen und sich daran gelabt.

6. Diese Nahrung, die Mein göttliches Wort ist, kommt, aus dem Munde eines menschlichen Wesens als eine weitere Bekundung, dass Gott in Wahrheit im Gewissen des Menschen wohnt.

7. Warum sollte Ich euch die Seligkeit versagen, Mich in euch selbst zu fühlen?

8. Wer Frieden und Reinheit in seinem Herzen hegt, fühlt Mich in sich, obschon Ich in allen Geistern bin, so viel sie auch gesündigt haben. Wer gewesen ist, wird niemals vergehen, und wer lebt, trägt Mich in sich, weil Ich das Leben bin.

9. Zwischen Gott und seinen Geschöpfen bestehen Bande, die niemals zerreissen können. Aber wenn die Menschen sich von ihrem himmlischen Vater getrennt fühlen, so liegt dies an ihrem Mangel an Vergeistigung oder ihrem Mangel an Glauben.

10. Weder der Tod, noch der Mangel an Liebe können das Band zerstören, das euch mit Mir verbindet.

11. Niemand kann Meiner Gegenwart entfliehen. Es gibt keine Wohnung oder irgend einen Ort, wo ihr euch vor Mir verbergen könntet, weil Ich bei euch bin, wo immer ihr hingeht, und ihr in Mir seid, wo immer ihr euch aufhaltet.

12. Begnügt euch nicht damit, dies zu wissen. Ihr müsst Mich fühlen, damit Ich Mich in euren Werken kund tun kann.

13. Bedenket: So Ich in euch bin, wohin habt ihr Mich gebracht, wenn ihr sündigt?

14. Ich sage euch dies, weil Ich die Asche, die in eurem Herzen liegt, entfernen muss, bis Ich in ihm einen Funken Lichtes finde.

15. Ich gebe euch Kraft, damit ihr die Prüfung ertragt.

16. Ich sehe, wie eure Angehörigen euch das Herz zerreissen und euch Prüfungen unterwerfen. Für einige waren es ihre Väter und für andere ihre Söhne, die sie am meisten daran hinderten, Mir nachzufolgen.

17. Viele sind weinend zu dieser Kundgebung gekommen, weil sie wussten, dass sie ihr Heim in Feindschaft verlassen mussten, um Mich zu hören, und trotzdem haben sie darauf bestanden, Mich zu hören.

18. Wie viele Tränen, wie viele Gebete, wie viel Geduld in der Hoffnung, dass jene diese Wahrheit erkennen!

19. Es gibt welche, die auf der Suche nach der Freiheit, Meinem Worte zu lauschen, gezwungen waren, sich von ihrem Heim zu trennen; solche, die ihre engere Heimat verlassen mussten, um nicht von Eltern und Freunden Gebrandmarkte zu sein; solche, die ihre Arbeit verloren haben, verspottet und als Hexenmeister verschrien wurden; und es sind manche, denen man das Brot verweigert hat.

20. Wie sollte Ich euch nicht mit Zärtlichkeit empfangen, wie sollte Ich Meinen Heilbalsam nicht in eure Wunden fliessen lassen, wenn ihr so leidet, um Mir nachzufolgen! Doch beklagt euch nie über jemanden, klagt keinen eurer Brüder an. Überlasst eure Sache Mir, der euch in Wahrheit sagt: Jene, welche euch am meisten verletzt haben, werden diejenigen sein, die am reumütigsten und demütigsten zu Mir kommen werden im Verlangen nach Heilung und Vergebung. Diese werden dann zu Mir sagen: „Herr, vergib mir, wie sehr habe ich das Herz meines Kindes verletzt.“ Eine andere wird sagen: „Herr, ich war abweisend zu meinem Gemahl, weil er Dir nachfolgte. Ich habe ihn gestraft, indem ich mich von seinem Lager trennte und in einem andern Raume schlief…

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